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Hoher Besuch aus dem Freistaat Bayern

„Münchener Freiheit“ begeisterte im Westerwald

Tolle Stimmung in der fast ausverkauften Stadthalle

12.11.2019 - 17:30

Ransbach-Baumbach. Hoher Besuch aus dem Freistaat Bayern hatte sich in Ransbach-Baumbach angesagt: Die „Münchener Freiheit“ gab sich die Ehre, den Westerwald zu besuchen, um die Fans mit einem Konzert zu beglücken. Viele Menschen aus dem Westerwald, aber auch aus den umliegenden Regionen, folgten dem Ruf, was unschwer an den Autokennzeichen abzulesen war.

So war die Stadthalle sehr gut besucht, jedoch nicht ganz ausverkauft, was aber der Stimmung bereits im Vorfeld keinen Abbruch tat. Ganz im Gegenteil, die Vorfreude auf das Konzert stand den Besuchern ins Gesicht geschrieben. Augenscheinlich befand sich das starke Geschlecht eindeutig in der Überzahl, das war wohl ein Beweis dafür, dass die sanften Schmuserocker eher etwas für die sentimentale, romantische Seite von Frauen sind. Obwohl die Hochzeit der Band in den 80er und 90er Jahren lag, kennt fast jeder ihre Hits, die teilweise wochenlang an erster Stelle der Charts in Deutschland und im benachbarten Ausland standen.


Seit 2012 ein neuer Frontmann


Die erstaunliche Zugkraft der „Münchener Freiheit ist auch damit zu begründen, dass sie ihrem Stil des sanften Rock und Pop treugeblieben ist. Stefan Zauner war bis 2011 der Frontmann der Band, er wurde 2012 durch Tim Wilhelm ersetzt, der sich sehr schnell in die Band integrierte. Die Beständigkeit der Band wird auch dadurch dokumentiert, dass die übrigen Bandmitglieder, von 1983 bis zum heutigen Tag, in unveränderter Formation auftreten. Neben Tim Wilhelm Gesang und Gitarre) sind dies: Aron Strobel (Gesang, Gitarre), Michael Kunzi (Gesang und Bass), Alexander „Alex“ Grünwald (Keyboard) und Renard „Rennie“ Hatzke (Drums).


Jedem Song neues Leben eingehaucht


Überpünktlich betrat die Band die Bühne in der Stadthalle, frenetisch begrüßt von den meist weiblichen Besucherinnen, das Gekreische erinnerte ein bisschen an die Beatle-Mania der 60er. Die Band wusste genau, was die Fans von ihnen erwarteten, deshalb brachten sie als Warm-up zwei ihrer Nummer 1 Hits: „Liebe auf den ersten Blick“ und „Tausendmal Du“.

Der Schreiber dieses Artikels war von einer Unmenge Frauen umgeben, die schon beim ersten Ton fast ausflippten, die es nicht mehr auf den Sitzen hielt, alles sprang auf, klatschte, sang und tanzte. Das war der Startschuss für eine rund zweistündige Mega-Party, immer wieder angestoßen durch die Band, die ihre Hits nicht nur routinemäßig herunterspulte, sondern jedem Song neues Leben einhauchte. Textsicher wurde jedes Lied von den Besucherinnen mitgesungen, die meisten hatten leuchtende Augen, gaben die Songs sicherlich ein Stückchen Erinnerung an eine schöne Zeit zurück. Schlag auf Schlag ging die Party weiter, im Laufe des Konzertes wurde einem bewusst, wie viele Hits die „Münchener Freiheit“ in die Charts gebracht hat.

Zur Band ist zu sagen, dass die Musiker problemlos Tim Wilhelm die Rolle des Frontmannes überließen, der das auch sichtlich genoss. Immer wieder suchte Tim den Kontakt zum Publikum, er verließ häufig die Bühne, um sich unter die Zuschauer zu mischen. Man kann auch sagen, das war ein Hautnah-Konzert ohne Berührungsängste. Viel Beifall erhielt Tim für die folgende Aussage: „Wir sind keine Band, die politische Botschaften verbreitet, wir wollen unseren Fans ein paar schöne Stunden schenken, die sie in dieser Zeit etwas von ihren Alltagssorgen ablenken. Trotzdem sollten wir dankbar sein, dass wir hier im Herzen Europas diese Party feiern können, obwohl in vielen Ecken der Welt Kriege stattfinden, und Unschuldige sterben müssen.“


Zwei Zugaben als Dank für minutenlangen Beifall


Im weiteren Verlauf des Konzertes ging es weiter im Reigen der Hits, wie „Herz aus Glas“, „SOS“, und natürlich „Ohne dich schlaf ich heut Nacht nicht ein“. Beim letzten Song gab es von der Stimmung her noch eine Steigerung, die halbe Stadthalle lag sich in den Armen. Minutenlanger Beifall holte die Band nach Ende des Konzertes auf die Bühne zurück. Als Dank gab es bei den Zugaben „So lang man Träume noch leben kann“ und „Bis wir uns wiedersehn“. Damit war endgültig Schluss, beseelt, glücklich und zufrieden, gingen die Besucher/innen nach Hause oder warteten im Foyer auf die Band, die versprochen hatte, dort für Fotos und Autogramme zur Verfügung zu stehen.

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Kommentare
juergen mueller:
Frau Esken u.Erfahrung? Die SPD u.gute Umweltentwicklungen u.sozial verträglicher Klimaschutz schon "immer" eine Herzensangelegenheit? Seit wann das denn?Schon mal besser gelogen. Es ist nicht zu fassen,mit welcher Abgebrühtheit man sich hier noch als glaubhaft verkaufen u.aus dem roten Scherbenhaufen noch ein einigermaßen ansehnliches Puzzel machen will.Anstatt sich die Glaubensfrage selbst zu stellen,wird weiter lustig polarisiert u.an für die mit sozialen Unwahrheiten zu fütternde Bevölkerung gearbeitet.Sozial u.christlich sollte die SPD aus ihrem Wortschatz einfach streichen.
Uwe Klasen:
Schon zweimal startete der Sozialismus in Deutschland " ... in die neue Zeit" und endete Tragisch!
juergen mueller:
Bei all dieser Lobhudelei wird wohl vergessen,dass durch SchuWi Koblenz in eine Schuldenfalle geraten ist,von der sie sich bis dato u.bis in die Zukunft nicht erholen wird.Auch unvergessen sollte sein,dass er Widerstände aus der Bevölkerung als "Blödsinn" abgetan hat.Und ja,zu seiner Zeit als OB durchgeboxte Projekte haben Koblenz auch geschadet.Apropo Umweltamt - eine Phantombehörde,deren Berechtigung über Jahrzehnte man als überflüssig bezeichnen kann,da sie in Sachen Umwelt total versagt hat.Vermessen u.voreingenommen ist zu behaupten,in seiner Amtszeit habe eine wohltuende/offenherzige Identifikation der Koblenzer Bevölkerung mit ihrer Heimatstadt stattgefunden.Ich finde,dass hier ein Mensch seine Arbeit gemacht hat nach dem Motto:"Mein Wort ist Gesetz",nach seinen Vorstellungen,keine Widerstände duldend,schon garnicht aus der Bevölkerung.Unter "etwas besonderes u.unverzichtbar" stelle ich mir etwas anderes vor.Es fehlt nur noch,dass Hofman-Göttig ebenfalls Ehrenbürger wird.
Christian S.:
Ich lebe seit Jahren in den USA. Eigentlich wollte ich zurückkehren nach Deutschland. Aber mir wird himmelangst bei diesen Entwicklungen. Ich fühle mich nicht mehr sicher bei meinen Besuchen in Deutschland. Es wird immer meine Heimat bleiben, doch eine die ich nicht wiedererkenne.
Karl:
Ein Deutschland in den wir gut und gerne leben!!!! Es kotzt einen an. Es wird einfach alles hingenommen!
Donald Trump:
An solche Vorfälle müssen wir uns erinnern, wenn wir auf dem Weg zur Wahlurne sind.
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