Allgemeine Berichte | 28.11.2025

Zehn Jahre Fairtrade am Erich-Klausener-Gymnasium Adenau

Nachhaltigkeit und Gerechtigkei

Das Jubiläum als Fairtrade-Schule wurde mit einem „Fairen Freitag“ gefeiert, an dem die SV zusammen mit Bernhard J. Müller, dem Leiter des Fairtrade-Schulteams, fair gehandelte Produkte zum Selbstkostenpreis verkaufte. Foto: Bernhard J. Müller

Adenau. Im November feierte das Erich-Klausener-Gymnasium in Adenau zehn Jahre als „Fairtrade-Schule“. Als erste Fairtrade-Schule in der Eifel gehörte das EKG damals zu nur zehn Fairtrade-Schulen in Rheinland-Pfalz; bundesweit sind inzwischen etwa 1.000 Schulen zertifiziert. Fairtrade-Schulen engagieren sich besonders für einen gerechten Handel mit Entwicklungsländern.

Fair Trade garantiert den Produzenten einen Mindestlohn, der ihnen und ihren Familien ein bescheidenes Auskommen sichert. Zusätzlich werden Prämien für Investitionen in Schulen oder Krankenhäuser gezahlt. Kinderarbeit ist grundsätzlich verboten, wenn sie den Schulbesuch verhindert. Beim Anbau landwirtschaftlicher Produkte wird weitgehend auf Pestizide verzichtet, sodass viele Erzeugnisse Bio-Qualität erreichen.

Um den Schülern den fairen Handel näherzubringen, wird das Thema „Fair Trade“ in verschiedenen Klassen und Fächern behandelt, darunter Erdkunde, Ethik/Religion, Englisch, Latein und Kunst. Fair gehandelte Produkte sind am EKG ebenfalls erhältlich – am Kiosk, im Lehrerzimmer und zu besonderen Anlässen wie Elternsprechtagen, Schulfesten oder „Tagen der offenen Tür“.

Mit diesen Aktivitäten trägt das EKG dazu bei, dass der faire Handel gesamtwirtschaftlich weiter an Bedeutung gewinnt und einen zukunftsträchtigen Weg für das Verhältnis zum Globalen Süden aufzeigt.BA

Das Jubiläum als Fairtrade-Schule wurde mit einem „Fairen Freitag“ gefeiert, an dem die SV zusammen mit Bernhard J. Müller, dem Leiter des Fairtrade-Schulteams, fair gehandelte Produkte zum Selbstkostenpreis verkaufte. Foto: Bernhard J. Müller

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