Allgemeine Berichte | 11.10.2016

Die Gemeinde Freilingen hat jetzt auf dem Freilinger Friedhof den neuen Memoriam-Garten eingeweiht

Neuer Bestattungsform die Tür geöffnet

Neuer Bestattungsform die Tür geöffnet

Freilingen. Im Beisein von nahezu 40 interessierten Freilinger Bürgerinnen und Bürgern übergab Ortsbürgermeister Thomas Kloft gemeinsam mit den betreuenden Gärtnern Wolfgang und Michael Pörtner aus Wallmerod die Anlage ihrer Bestimmung. Mit dabei waren auch die stellvertretende Vorsitzende der Genossenschaft der Friedhofsgärtner im Land Rheinland Pfalz eG, Frau Karolin Heiser, und vom Landesverband Gartenbau Rheinland Pfalz der Vizepräsident Norbert Hammer. Immer mehr Menschen entscheiden sich für eine Bestattung dieser Art, weil den Hinterbliebenen mit Blick auf deren veränderte regionale und berufliche Lebensplanung oftmals die Pflege der Grabstätten nicht mehr oder nicht im gewünschten Umfang möglich ist.

Der Memoriam-Garten, der erste in der Verbandsgemeinde Selters, ist hierzu Teil einer zeitgemäßen Lösung. Dabei soll der Friedhof als Raum der Trauer und Erinnerung, aber auch als einen Ort der Entspannung und Kommunikation erhalten bleiben. Die ursprüngliche Anregung zur Gestaltung eines Memoriam-Garten kam aus den Reihen der Bevölkerung.

Die Gemeinde hat den Wunsch gerne aufgegriffen und durch die entsprechenden Beschlüsse den Weg zur Umsetzung frei gemacht. Von Anfang stand dabei Wolfgang Pörtner als fachkundige Unterstützung der Ortsgemeinde zur Seite. Im neuen Freilinger Memoriam-Garten ist auf rund 80 Quadratmetern eine anspruchsvolle, gärtnerische Grabanlage entstanden, die Platz für zunächst drei Erdreihengräber und 25 Urnenreihen- und Urnenpartnergräber bietet, wo auch die Beisetzung von Einwohnern anderer Ortschaften möglich ist. Inmitten des Friedhofsareals finden Trauernde nun eine andere weitere mögliche Art einer letzten Ruhestätte.

Der wunderschön angelegte Bereich unterhalb der Friedhofshalle lädt geradezu zum Verweilen ein.

Inmitten eines anspruchsvollen Ambiente findet sich hier ein besonders schöner Ort der Trauer und Stille. Gerade in Zeiten, wo Familien und Freunde immer öfter weit weg voneinander wohnen bietet diese Art der Bestattung eine Alternative für viele.

Und: In einem Memoriam-Garten wird jeder Verstorbene bei seinem Namen genannt. Das bedeutet, dass kein Verstorbener anonym beerdigt wird. Im Komplettangebot für den Erwerb einer Grabstätte im Memoriam-Garten sind sämtliche Kosten enthalten, die für die gärtnerische Grabpflege über die Nutzungszeit von 20 Jahren entstehen. Das beinhaltet die Kosten für die Erstbepflanzung der Gräber, Erneuerungen der gärtnerischen Anlage, die Grabpflege inklusive einer wechselnden Beetbepflanzung für die gesamte Nutzungszeit, sowie die Kosten für das Grabmal inklusive Beschriftung.

Der Vertragsbetrieb ist für die Erfüllung der Leistungen später verantwortlich. Das wird regelmäßig von der Treuhandstelle für Dauergrabpflege kontrolliert. Neben der gärtnerischen Gestaltung der Anlage ist es auch gelungen, die alte Schulglocke im Memoriam Garten einen neuen Platz zu geben. Ihr Klang begleitete lange Jahre den letzten Gang eines jeden Bürgers aus Freilingen zur letzten Ruhe. Zur Einsegnungsfeier sprachen Pfarrer Gert Rehfeld und Pater Aniceth Mosha ihren kirchlichen Segen und der Gemischte Chor 2000 Freilingen gestaltete die Einsegung musikalisch mit.

Neuer Bestattungsform die Tür geöffnet
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