Mehr als 18.000 Menschen wollen Franziskus Gymnasium auf Insel Nonnenwerth retten

Petition zur Rettung des Gymnasium Nonnenwerth

Petition zur Rettung des Gymnasium Nonnenwerth

Eine Delegation aus Eltern und Schülern überreichte Bildungsministerin Stefanie Hubig (2.v.r.) die gesammelten Unterschriften zur Erhaltung Nonnenwerths und 100 handgeschriebene Briefe von Schüler*innen des Gymnasiums. Foto: privat

26.03.2022 - 07:03

Mainz/Rolandswerth. Eine Delegation aus Schülerinnen und Eltern überreichte am Donnerstag, 24. März, der rheinland-pfälzischen Bildungsministerin Stefanie Hubig die Unterschriften aus der Petition zur Rettung Nonnenwerth. Auf change.org hatten 18.298 Menschen (Stand: 24.3.22 21:43 Uhr) aus der ganzen Welt unterschrieben, um die Rettung des Franziskus Gymnasium Nonnenwerth zu fordern. Zusammen mit den Unterschriften wurden auch 100 von Nonnenwerther*innen handgeschriebene Briefe abgeben, die Frau Hubig im Handeln bestärken sollen. Eine konkrete Forderung: Sich klar zur Rettung Nonnenwerths zu positionieren. Die Bildungsministerin von Rheinland-Pfalz, Frau Hubig, bedankte sich für das Engagement und versicherte, dass auch sie Nonnenwerth erhalten will. Dafür wird sie nochmal alle möglichen Optionen prüfen und sich mit Frau Weigand, Landrätin für den Kreis Ahrweiler, zusammensetzen, um über das Thema Brandschutz und Schulerhaltung Nonnenwerths zu beraten.


Zahlreiche Unterstützer


Die Petition zeigt nun auch in Zahlen, wie viel Nonnenwerth auch außerhalb der Region bedeutet. Während 24% der Unterschriften aus NRW kommen und 30% aus Rheinland-Pfalz, kommen 41% aus weiteren Teilen Deutschlands und sogar 5% aus dem Ausland, z.B. Australien oder den USA. Teilnehmende der Petition begründen ihr Engagement mit Aussagen, wie „Ich unterschreibe, weil das Gymnasium Nonnenwerth ein wichtiger Beitrag zu einer vielfältigen Bildungslandschaft ist.“ Oder „Ich unterschreibe, weil die Klassenräume in der Region bereits jetzt schon dicht gefüllt sind und nicht komplett überlaufen sein dürfen. Eine gute Bildung unserer Kinder sollte wohl das wichtigste neben der eigenen Erziehung sein!“

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