Rathaus mit Charme und Schirm erobert

08.02.2024 - 12:49

Remagen. Mit allem, was an weiblicher Macht in ihren Reihen war, rückte am Weiberdonnerstag die holde Möhneschar um Obermöhn Ulla Fuchs gen Rathaus vor. Auch kühle Temperaturen und Regen schreckte die Mädels nicht ab. Erkorenes Ziel war die Machtübernahme des Rathauses. So rückten die Möhne mit Vorstand, Top 7, Nachtjacken, Stippeföttche, Engelchen, Höppemötzjer und Montagsgruppe vor. Vor dem wie von Christo eingehüllten Rathaus war ein großes Gerüst wie ein Bogen aufgebaut. Auf selbigem hatte sich der Stadtchef Bürgermeister Björn Ingendahl mit großer Mannschaft aus dem Rathaus und vom Bauhof aufgebaut. Knubbelig voller Narren präsentierte sich inzwischen der Marktplatz. Ob die Remagener Prinzessin Natalie mit Hofstaat und und die Prinzengarde um Ehrenkommandanten Paul Alfter, ob die KG Narrenzunft mit Elferrat um Carsten Efferz, Sitzungspräsidentin Corinna Schilling, die Senatoren um Senatspräsidenten Hermann Efferz, ob das Remagener Stadtsoldatenkorps um Kommandanten Michael Tillmann mit Musikkorps unter der Regimentskapellmeister Frank Weiss, ob die Kripper Stadtsoldaten/Prinzengarde und Weißjacken mit Kinderprinzessin Lena oder die Rot-Weißen Funken aus Unkelbach - alle wollten an der närrischen Machtübernahme der holden Remagener Möhneschar. teilnehmen. Rasch herrschte beste Stimmung auf dem Marktplatz und auf dem bogenähnlichen Baugerüst. Es wurde gesungen, geschunkelt und gelacht. Die Machtübernahme verlief unblutig. Den Schlüssel zur „Schrottimmobilie“ übergab Bürgermeister Björn Ingendahl ohne große Gegenwehr an Obermöhn Ulla Fuchs, die von Prinzessin Natalie unterstützt wurde. Das närrische Möhnefähndel schwenkte Linda Jäger unter dem Applaus der großen Narrenschar. Fehlen durfte natürlich nicht zur Krönung der Machtübernahme der Stippeföttche-Tanz der Stippeföttche, verstärkt durch Prinzessin Natalie und Obermöhn Ulla Fuchs. Dass im zweiten Tanzdurchgang, nachdem die Tänzerinnen sich Verstärkung ausgesucht hatten, auch Bürgermeister Ingendahl, Ortsvorsteher Wilfried Humpert und auch Pfarrer Heiko Marquardsen mittanzten, verstand sich von selbst. Und als das Spektakel vor dem Rathaus beendet war, zog die gesamte Möhneschar zu dem ein oder anderen Stelldichein, bevor am Nachmittag die jecke Möhnesitzung im Foyer der Rheinhalle angesagt war. AB

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