Allgemeine Berichte | 16.07.2020

Ultimative Orts-Challenge feiert im August Premiere

„Rhein ohne Flammen – Das Lichterfest für zu Hause“

Mitmach-Aktion soll am 8. August 2020 das Mittelrheintal auch ohne Feuerwerk zum Leuchten bringen

Foto: Dominik Ketz / Quelle: Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH

Koblenz. Fünf Orte, zahllose strahlende Häuser – eine Botschaft: Licht an für die ultimative Orts-Challenge zwischen Spay/Rhens, Braubach, Lahnstein und Koblenz! Wer lässt seinen Ort am hellsten strahlen und bringt ihn von zu Hause aus auch ganz ohne Feuerwerk zum Leuchten? Ob mit Wunderkerzen, Windlichtern oder Taschenlampen: Über 140.000 Menschen können am 8. August 2020 um 21:45 Uhr von zu Hause aus mitmachen und so einen ganz besonderen Abend gestalten.

Der zweite Samstag im August – seit Jahrzehnten der Termin für das Veranstaltungshighlight des Jahres rund um Koblenz: Rhein in Flammen®. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie kann das Lichterfest am und auf dem Rhein in diesem Jahr jedoch leider nicht stattfinden.

„Natürlich ist die Absage von Rhein in Flammen ein herber Schlag für die Region. Doch was die Veranstaltung so besonders macht, sind neben den Feuerwerken und dem Schiffskonvoi die Bewohner des Mittelrheintals, die die Veranstaltung mittragen und in jedem Jahr für das spezielle „Rhein in Flammen“-Feeling sorgen“, sagt Stefan Zindler, Geschäftsführer der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH (RPT). „So möchten wir auch ohne eine große, zentrale Veranstaltung im Mittelrheintal, den Charme und die Tradition aufrechterhalten.“

Gemeinsam mit Touristikern aus Koblenz, Lahnstein, Braubach, Spay/Rhens und der Romantischer Rhein Tourismus GmbH entwickelte die RPT das Konzept zu „Rhein ohne Flammen – Das Lichterfest für zu Hause“. Ob mit der Familie im Garten, mit Freunden auf dem Balkon oder zu zweit am Fenster: Mitmachen kann jeder! Pünktlich zum traditionellen Start des Schiffskonvois um 21:45 Uhr sind alle Bürger aufgerufen, von zu Hause aus den Himmel zum Leuchten zu bringen. Auch auf dem Rhein selbst werden Lichter zu entdecken sein, denn einige Schifffahrtsbetriebe bieten an diesem Tag illuminierte Abendfahrten an.

Zu Hause heißt es an dem Abend auch: Handy zücken und fotografieren. Wer per Foto zeigt, wie er sein Zuhause bei „Rhein ohne Flammen 2020“ auch ohne Feuerwerk zum Strahlen bringt, hat die Chance auf Karten für Rhein in Flammen 2021 auf dem Schiff MS Loreley. Verlost werden außerdem tolle Gutscheine und Sachpreise aus Koblenz, Lahnstein, Braubach, Rhens und Spay. Die Teilnehmer müssen dafür nur ihr Foto von „Rhein ohne Flammen 2020“ bis 14. August 2020 per E-Mail an gewinnspiel@gastlandschaften.de schicken.

Wer „Rhein ohne Flammen“ zu Hause auch genuss-technisch zu einem Highlight machen möchte, kann ab dem 27. Juli 2020 ein exklusives Weinpaket mit Spitzenweinen aus der Region, Wunderkerzen und einem Gutschein für eine Rhein-Schifffahrt erwerben. Die Veranstaltungspakete sind in den Tourist-Informationen in Koblenz, Lahnstein, Braubach und Rhens, erhältlich. Vom 3. Bis 8. August bietet auch der Globus in Lahnstein ein exklusives Veranstaltungspaket zu „Rhein ohne Flammen – Das Lichterfest für zu Hause“ an.

„Rhein in Flammen ist eine Traditionsveranstaltung und für Koblenz jedes Jahr der spektakuläre Höhepunkt des Sommers. Wir bedauern die Absage von Rhein in Flammen sehr, wenngleich völlig klar war und ist, dass sie unter den gegebenen Umständen eine absolut notwendige Maßnahme war. Nun laden wir alle Schängel und Gäste der Stadt dazu ein, an der ultimativen Orts-Challenge teilzunehmen und Koblenz von zu Hause aus auch ganz ohne Feuerwerk zu illuminieren“, sagt David Langner, Oberbürgermeister der Stadt Koblenz.

„‘Rhein ohne Flammen 2020 – Das Lichterfest für Zuhause!‘ bietet in Corona-Zeiten eine Alternative zur beliebten Traditionsveranstaltung“, ist auch Joachim Müller, Bürgermeister der Stadt Braubach, überzeugt. „Lassen Sie uns feiern. Etwas kleiner, etwas privater, etwas gemütlicher und dennoch vereint! Gemeinsam mit der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH und den Nachbarkommunen wollen wir auch in Braubach mit dieser Alternativ-Veranstaltung einen Akzent setzen und mit unseren Gästen und Einheimischen den Rhein erleuchten.“

„Selbstverständlich bedauern wir, dass die Großveranstaltung Rhein in Flammen in diesem Jahr leider nicht stattfinden kann“, sagt Adalbert Dornbusch, Bürgermeister der Stadt Lahnstein. „Dafür freuen wir uns jetzt schon umso mehr auf Rhein in Flammen 2021, aber auch darauf, in diesem Jahr den Besuchern der Stadt Lahnstein mit unseren Veranstaltungen Sunset Vibes, das etwas andere Picknick an der Lahnmündung, und dem Lahnsteiner Theatersommer im Garten des Theaters der Stadt Lahnstein besondere Erlebnisse bieten zu können.“

Pressemitteilung Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH

Foto: Dominik Ketz / Quelle: Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH Foto: Dominik Ketz

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Kommentare
18.07.202001:33 Uhr
juergen mueller

Rhein ohne Flammen - ein Märtyrium und ein Verlust an Lebensgefühl/ Lebensqualität?
Negativ geschürt wird dies von einer STADTPOLITIK, die in Sachen KLIMA-UMWELTSCHUTZ so einiges aufzuholen hat, aber offensichtlich mehr auf klimaschädliches Vergnügen setzt.
OB LANGNER macht da KEINE Ausnahme als Fürsprecher einer Stadtpolitik, die auf profitorientierten Nutzen ihre Priorität setzt, als auf einem KLimawandel angepassten Handeln.
OB LANGNER hat nur das gesagt, WAS diejenigen hören wollten, die auf coronabedingte Einschneidungen NICHT verzichten, bzw. auf Einschränkungen NICHT verzichten wollen .. BALLERMANN-Status eben.
Die STADTPOLITIK macht nur das, was ihr zugute kommt.

18.07.202000:01 Uhr
juergen mueller

Danke., Herr Langner, WIR wissen selbst wie wir OHNE Rhein in Flammen auskommen können - ein im Endeffekt für die Bürger*innen nicht unbedingt notwendiges Projekt, von dem nur die STADT und ihre Infrastruktur ihren Nutzen hat - der ihr gegönnt sei.
Ich finde, dass die Stadt KOBLENZ ganz andere Probleme hat, als dass sie den Ausfall dieser "Traditionsveranstaltung", die man verschmerzen kann, als so nachhaltig darstellen, als würde das Leben der STADT davon abhängen.
Kommen SIE mal von ihrem hohen Ross herunter und konzentrieren SIE sich auf die Fakten, anstatt Veranstaltungen, die einem Tanz um das Goldene Kalb" ähneln, hoch zu loben, die verschmerzbar sind und mit dem Überleben einer Stadt NICHTS zu tun haben, weil es hier NICHT um VERGNÜGUNGSSTEUER geht, sondern um fundierte Maßnahmen, die einem KLIMAWANDEL entgegenstehen - wozu ein "FEUERWERK" sicherlich NICHT gehört.

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