Allgemeine Berichte | 11.05.2023

Der Eifelverein Bad Breisig war wieder auf Tour

Rund um Bassenheim unterwegs

In einem Baum in der Baumallee fand eine ganze Gruppe Platz.  Foto: privat

Bad Breisig. Endlich einmal bei sonnigen Sonntagswetter starteten die Wanderer des Eifelvereins Bad Breisig an der Kirche St. Martin, in der der Bassenheimer Reiter zu sehen ist. Am nahe gelegenen Trinkbrunnen konnten die Wasserflaschen mit Mineralwasser aufgefüllt werden. Der erste Hinweis, dass man sich auf vulkanischem Boden bewegte. Durch ein Wohngebiet ging es hinauf und in eine Wiesenlandschaft. Von der Höhe aus blickte man ins Rheintal und den Westerwald. Als Farbflecke fielen die vielen blühenden Rapsfelder auf. Es ging hinab am Tennisplatz vorbei und über eine kleine Brücke, die die ehemalige Bahntrasse überwindet. Entlang grüner Getreidefelder wanderte man bis an den Ortsrand von Wolken. Hier beeindruckte eine mehrhundertjährige Eiche und eine kleine Kapelle und luden zur Rast ein. Durch Wiesen und Felder kam man zum Goloring, einer keltischen Anlage. Vorbei an dem eingezäunten Gelände gelangte man zu den Achterspannerhöfen, die jeweils eine kleine Kapelle haben. Auf der Höhe, am Karmelenbergerhof, reichte der Blick sowohl ins Rhein- als auch ins Moseltal. Nun war das nächste Ziel, der Karmelenberg ganz nah. Der 372 m hohe Karmelenberg ist ein Schlackenkegel-Vulkan. Plötzlich stand man vor einer imposanten riesigen Bruchsteinwand.

Auf dem Karmelenberg befindet sich die Wallfahrtskapelle St. Marien, die um 1662 vom Reichsfreiherrn Waldbott von Bassenheim und seiner Gemahlin Anna Magdalena gestiftet wurde. Im Jahr 2002 wurde der Berg von der UNO zum Berg des Monats Juni proklamiert. Nun folgte das letzte Highlight dieser Tour, der Rückweg nach Bassenheim durch die Baumallee, ein einzigartiges Naturdenkmal. Vor über 300 Jahren wurden hier auf einer Länge von 1,1 km rechts und links des Weges Laubbäume unterschiedlicher Art gepflanzt. Ein Naturschauspiel sondergleichen. In einem Baum fand eine ganze Gruppe Platz. Manche Bäume beeindruckten durch ihr eigenwilliges Wachstum, mächtige begrünte Bäume durch ihre ausladende Größe. Nach 12 km erreichte man wieder die Kirch in Bassenheim begeistert von der beeindruckenden Wanderung.

In einem Baum in der Baumallee fand eine ganze Gruppe Platz. Foto: privat

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