Allgemeine Berichte | 28.06.2019, 17:00 Uhr

Kooperation von Megina-Gymnasium und Stadt Mayen

Schüler engagieren sich für Wildbienen

Auf dem Schulgelände wurde eine Bienenweide angelegt

Stadtgärtner Wolfgang Seul gab den Schülern Informationen zu bienenfreundlichen Pflanzen. Foto: privat
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Mayen. Bei den diesjährigen Projekttagen des Megina-Gymnasiums beschlossen 32 Schüler, sich näher mit dem Thema „Wildbienen“ zu beschäftigen. Dazu wanderten sie mit ihren beiden Lehrern – Angelika Giese und Claus Gallinger – zunächst zum Mayener Bienenzentrum, um von Dr. Saskia Wöhl in die Vielfalt und unterschiedliche Lebensweise der in Deutschland heimischen Bienen eingeführt zu werden.

Am nächsten Tag begleitete Stadtgärtner Wolfgang Seul die Gruppe entlang des „Bunten Bandes“ durch das bienenfreundliche Mayen, sodass alle die farbenfrohen Beete, Dächer, Gabionen und Blumenkübel mit den verschiedenen Futterpflanzen für die Wildbienen bestaunen konnten. Im Anschluss an den Rundgang wurden die Schüler schließlich selbst aktiv und befreiten einen Hang auf dem Gelände des Megina-Gymnasiums von wuchernden Brombeer- und abgestorbenen Buchsbaumsträuchern sowie von zahlreichen Wurzeln und Steinen. So konnten sie dort am folgenden Tag Bienenweide-Stauden wie Glockenblume, Schafgarbe, Rittersporn und Salbei pflanzen. Auch eine aus Bambusstängeln selbst erstellte Nisthilfe wurde installiert. Parallel zu den „Außenarbeiten“ schrieben einige Schüler kurze Texte zu Wissenswertem über Wildbienen; andere veranschaulichten den Aufbau von Brutröhren und den Entwicklungszyklus von solitär lebenden Wildbienen mit Zeichnungen. Nicht ohne Stolz präsentierten die Schüler am letzten Projekttag ihren Eltern und Freunden das Ergebnis ihrer Arbeit und freuen sich darüber, einen kleinen Beitrag zur Erhaltung der stark gefährdeten Lebensräume der Wildbienen geleistet zu haben. Denn diese Insekten sind für die Bestäubung von Nutz- und Wildpflanzen von entscheidender Bedeutung.

Stadtgärtner Wolfgang Seul gab den Schülern Informationen zu bienenfreundlichen Pflanzen. Foto: privat

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