Allgemeine Berichte | 12.09.2025

Tabula Rasa 2025: Schülerinnen und Schüler des Landkreises Neuwied waren erfolgreich auf Müllmission

Schulen für besonderes Engagement bei Müllsammelaktion ausgezeichnet

Die Schülerinnen und Schüler wurden von Landrat Achim Hallerbach und Vorstand der Abfallwirtschaft Jörg Schwarz persönlich ausgezeichnet.  Foto: Martin Boden.

Kreis Neuwied. Auch 2025 haben sich zahlreiche Schülerinnen und Schüler im Landkreis Neuwied wieder bei der jährlichen Müllsammelaktion „Tabula Rasa“ engagiert und mit viel Einsatz die Natur von Müll befreit. Bereits zum vierten Mal riefen die Abfallwirtschaft Landkreis Neuwied AöR und die Kreisverwaltung Neuwied mit dem Gemeinschaftsprojekt zum Müllsammeln auf – mit großem Erfolg: Fast 400 Jugendliche aus verschiedenen Schulformen beteiligten sich an der Aktion für eine saubere Umwelt und sammelten insgesamt über 8 m³ Müll.

Die Beteiligung reichte von den Grundschulen bis zu den berufsbildenden Schulen – ein starkes Zeichen dafür, dass der Umweltschutzgedanke in der jungen Generation fest verankert ist.

Besonders engagiert dabei waren die Realschule Plus Neustadt/Wied (1. Platz), die IGS Neuwied (2. Platz) und die Margareten Grundschule Heimbach (3. Platz). Die drei Schulen wiesen die höchsten gesammelten Müllmengen pro Teilnehmer auf und wurden dafür mit einem Preisgeld ausgezeichnet, das für Bildungsmaßnahmen nach Wahl verwendet werden kann. Beispiele hierfür können gemeinsame Projekte, Ausflüge oder auch eine gemeinnützige Anschaffung sein.

Die Preise wurden wie folgt verteilt:

• 1. Platz (1.000 Euro): Realschule Plus Neustadt/Wied.

• 2. Platz (700 Euro): IGS Neuwied Johanna Loewenherz.

• 3. Platz (400 Euro): Margareten Grundschule Heimbach.

„Mit ihrem großartigen Engagement beim Müllsammelwettbewerb Tabula Rasa zeigen die Schülerinnen und Schüler Jahr für Jahr, wie wichtig ihnen der Umweltschutz ist. Ihr Einsatz für eine saubere Umgebung ist ein Vorbild für uns alle“, sagte Landrat Achim Hallerbach bei der feierlichen Preisverleihung.

Auch Jörg Schwarz, Vorstand der Abfallwirtschaft Landkreis Neuwied AöR, betonte die Bedeutung der Aktion: „Menge und Vielfalt der gefundenen Abfälle zeigen deutlich, wie groß die Herausforderungen rund um das Thema Müll und Umweltverschmutzung sind. Indem wir Jugendliche aktiv in die Aktion einbinden, legen wir den Grundstein für ein nachhaltiges Denken und Handeln in unserer Gesellschaft.“

Die Preisverleihung fand im außerschulischen Lernort der Abfallwirtschaft in Linkenbach statt. Im Anschluss an ein Dankeswort von Landrat Achim Hallerbach und Abfallwirtschaft-Vorstand Jörg Schwarz sowie einer gemeinsamen Stärkung erhielten die teilnehmenden Repräsentantinnen und Repräsentanten der Schülerschaft eine Führung über den Wertstoffhof, die Deponie und die mechanisch-biologische Abfallbehandlungsanlage in Linkenbach.

Tabula Rasa-Aktionwird 2026 neugestaltet

Die Aktion „Tabula Rasa“ soll auch 2026 wieder stattfinden – mit neuen Ideen und weiterentwickeltem Konzept, wie Andrea Berkholz, Fachbereichsleitung für Öffentlichkeitsarbeit und Bürgerservice, bei der Veranstaltung ankündigte.

Im kommenden Jahr wird die Tabula-Rasa-Aktion auf das gesamte Jahr ausgeweitet und neben Schulen auch Kindertagesstätten einbezogen. Die teilnehmenden Organisationen können in Abstimmung mit der Abfallwirtschaft flexibel einen oder mehrere Aktionstage wählen, wodurch sich die Durchführung besser in den jeweiligen Schul- und Kita-Alltag oder hauseigene Programme integrieren lässt.

Darüber hinaus wird das bisher gestaffelte Preisgeld für die ersten drei Plätze künftig in mehrere gleichwertige Preisgelder aufgeteilt und per Verlosung vergeben. Die Menge des gesammelten Mülls ist kein Bewertungskriterium mehr. Somit wird bei der Aktion weniger der Wettkampfcharakter in den Fokus gerückt, sondern das Bewusstsein von Kindern und Jugendlichen dafür, wie wichtig ein nachhaltiger Umgang mit unserer Umwelt ist.

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Pressemitteilung

Kreisverwaltung Neuwied

Die Schülerinnen und Schüler wurden von Landrat Achim Hallerbach und Vorstand der Abfallwirtschaft Jörg Schwarz persönlich ausgezeichnet. Foto: Martin Boden.

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