Westerwälder Kontakt- und Informationsstelle
Selbsthilfegruppe
Für verstoßene Eltern
Westerwaldkreis. Die Westerwälder Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (WeKISS | DER PARITÄTISCHE) möchte auf Anregung einer betroffenen Mutter für den Raum Westerwaldkreis eine Selbsthilfegruppe gründen für Eltern, die von ihrem erwachsenen Kind verstoßen wurden. Wenn es geschieht, dass Kinder den Kontakt zu ihren Eltern komplett abbrechen, ist das zunächst ein Schock für Mutter und Vater. Schnell folgen Schmerz, Trauer und Schuldgefühle. Denn meist, das zeigen viele Gespräche mit Eltern aus Selbsthilfegruppen in anderen Regionen, bekommen die betroffenen Eltern keinerlei Begründung von ihren Kindern für den Schritt und dieser kündigte sich aus ihrer Sicht auch nicht an, kam ganz abrupt. Was habe ich falsch gemacht? Warum bekomme ich keine Chance mehr zu einem Gespräch? Bin oder war ich eine so schlechte Mutter oder Vater? Habe ich das verdient? Darum kreisen dann alle Gedanken, die neben dem Gefühl der Verlassenheit und Trauer beständig vorhanden sind. „Wenn ich nur wüsste, warum“? Wie plötzlich ohne Erklärung verlassene Geliebte glauben sie, dann wäre der Schmerz erträglicher. Der Blick nach vorne ist vermauert. In der zu gründenden Selbsthilfegruppe sollen sich betroffene Mütter und Väter darüber austauschen, was sie fühlen, wie es ihnen geht oder wie sie mit der Situation umgehen. Während die Umwelt oftmals nicht versteht, ist es in der Gruppe erlaubt, über den Verlust zu trauern. Die Teilnehmenden können mit Menschen reden, die in der gleichen Situation sind und verstehen, wie es sich anfühlt und welche Gedanken man sich macht. Und welche Hoffnungen, dass es einmal wieder gut wird. Entweder, weil das Kind doch wieder zurückkommt, den Kontakt zulässt, oder weil die Eltern es schaffen, ihr eigenes Leben zu stärken. Die Gruppe kann die Kraft dafür geben, Gemeinsamkeit kann stark machen. Interessierte betroffene Eltern melden sich bitte bei der WeKISS | DER PARITÄTISCHE telefonisch unter (0 26 63)-25 40 (Sprechzeiten Mo. 14-18 Uhr, Di. 9-12 Uhr, Mi., Do. 9-14 Uhr) oder per Mail unter info@wekiss.de. Vertraulichkeit wird selbstverständlich zugesichert, auch eine anonyme Teilnahme ist möglich.
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Im Bereich der Ramersbacher Straße wird gebaut:
Ahrweiler: Vollsperrung bis Sommer 2027
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die städtische Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft (AuEG) beginnt in der Ramersbacher Straße in Ahrweiler bald eine umfassende Kanalbaumaßnahme. Dabei werden der Regen- und Schmutzwasserkanal sowie Hausanschlüsse erneuert bzw. saniert.
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Friedrich Merz erteilte der Finanzierung der Regenrückhaltebecken über den Wiederaufbaufonds eine Absage:
Rückhaltebecken-Finanzierung: Große Enttäuschung im Ahrtal
Kreis Ahrweiler. Bundeskanzler Friedrich Merz hat schriftlich auf den gemeinsamen Brief der Landkreise Euskirchen, Vulkaneifel und Ahrweiler zur Finanzierung der Hochwasserrückhaltebecken aus Mitteln des Aufbauhilfefonds (siehe gemeinsame Pressemeldung vom 17. Juni 2026) geantwortet. In seinem Antwortschreiben werden verschiedene Gründe angeführt, aus denen die vom den Kreisen vorgeschlagene Verwendung der Mittel des Wiederaufbaufonds aus Sicht des Bundes nicht möglich sei.
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Die Übertragung erfolgt über Insekten - verstorbenes Pferd war infiziert
Shamonda-Virus breitet sich in Deutschland aus: Kreis Mayen-Koblenz betroffen
Kreis MYK. Das Shamonda-Virus (SHAV) hat sich in verschiedenen Regionen Deutschlands ausgebreitet und wurde auch im Landkreis Mayen-Koblenz bei Rindern nachgewiesen. Neben Rindern sind auch andere Tierarten wie Pferde, Schafe, Ziegen und Kameliden, darunter Lamas und Alpakas, empfänglich für das Virus, das durch Insekten übertragen wird. Aufgrund der aktuellen Situation informiert das Veterinäramt der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz die Tierhalter und rät zu Schutzmaßnahmen.
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