Allgemeine Berichte | 23.08.2021

Im Bistum Trier ist das Vergabeverfahren für Spenden angelaufen

Spenden für Hochwassergeschädigte kommen an

Die Alstadt von Ahrweiler. Foto: ROB

Region. Die Spendenbereitschaft ist auch vier Wochen nach der Hochwasserkatastrophe im Juli, von der auch Teile des Bistums Trier betroffen sind, nach wie vor hoch. Das Bistum und der Diözesancaritasverband (DiCV) Trier erarbeiten gemeinsam mit den Ortscaritas-Verbänden Richtlinien und Vergabekriterien, damit das Geld dort, wo es am nötigsten gebraucht wird, langfristig und nachhaltig wirken kann. Bislang sind rund 1,4 Millionen Euro (Stand: 19. August 2021) auf das Konto eingegangen.

Rita Schneider-Zuche vom DiCV Trier erläutert das Verfahren: „Die Gelder, die auf das gemeinsame Spendenkonto von Bistum und Caritas gespendet werden, gehen an die Ortscaritasverbände der betroffenen Regionen, konkret sind das die Verbände Rhein-Mosel-Ahr, Westeifel und Trier. Von dort werden die Spenden je nach Bedarf und Bedürftigkeit den Betroffenen zur Verfügung gestellt. Die Caritas ist in Kooperation mit den Kirchengemeinden des Bistums in den meisten Orten verwurzelt und garantiert so die bedarfsgerechte Verwendung der Spendengelder. Dabei ist das Prinzip der Nachrangigkeit wichtig.“ Dieses beschreibt, dass zunächst Versicherungen greifen, dann staatliche Hilfen und erst zuletzt Spendengelder eingesetzt werden dürfen. Diese Hilfe durch Spendengelder wird vor allem dann wichtig, wenn der Staat eine hohe Eigenbeteiligung vorschreibt und der Schaden hoch ist. Genaueres wird hier der Wiederaufbaufonds von Bund und Ländern regeln.

„Um wirklich den Menschen helfen zu können, bei denen die Not am größten ist, braucht es eine durchdachte Vorbereitung, eine Absprache der verschiedenen Ebenen und einen Austausch mit den anderen Verbänden der freien Wohlfahrtspflege“, so Schneider-Zuche weiter.

Weil alle die Betroffenen der Flutkatastrophe langfristig und nachhaltig unterstützen wollen, bitten die Organisationsteams um Verständnis und Geduld. Aus Mitteln verschiedener Fonds und Spenden bei den Orts-Caritasverbänden konnten in den ersten Wochen von Caritasmitarbeiter bereits erste Soforthilfen in Höhe von rund 405.000 Euro ausgezahlt oder bewilligt werden.

Weitere Inform

Weitere Informationen für Spenderinnen und Spender sowie Betroffene gibt es auf: https://www.dasein.bistum-trier.de/handeln/hochwasser/. Die Informationen dort werden fortlaufend aktualisiert. Pressemitteilung Bistum Trier

Die Alstadt von Ahrweiler. Foto: ROB

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Gesundheit im Blick // Allgemeine Augenheilkunde
3+1 Aktion
150 Jahre Zeitungstradition
La Vida Sports Sommeraktion
150 Jahre Zeitungstradition
Reinigungskraft
Einzelbuchungen  149180/0
150 Jahre Zeitungstradition
Empfohlene Artikel
Im Kurpark von Bad Neuenahr: Pascal Rowald, Gordon Schnieder und Bundeskanzler Friedrich Merz.
1095

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Fünf Jahre ist es jetzt her, dass sich am 14./15. Juli 2021 eine verheerende Flut durch das Ahrtal wälzte, 135 Menschen aus dem Leben riss, zahllose Verletzungen an Leib und Seele forderte, Existenzen, Häuser, Straßen und Wege zerstörte und das ganze Tal nachhaltig veränderte – bis heute. Am fünften Jahrestag der größten Naturkatastrophe der jüngeren deutschen Geschichte gedachte...

Weiterlesen

Pfarrer Jörg Meyrer.
848

Als ich diese Zeilen schreibe, liegt der fünfte Jahrestag der Flut noch vor uns. Wenn Sie sie lesen, haben wir ihn hinter uns. Manche werden sagen: „Wir haben ihn geschafft!“ Und allein dieses Wort zeigt, wie viel dieser Tag vielen Menschen noch abverlangt.

Weiterlesen

v.l.n.r. Wolfram Hutsteiner, Leiter Kita St. Josef, Luisa Wittersheim, stellv. Leiterin Kita St. Josef, Ramona Mühlenkamp, Gesamtleitung Kita gGmbh, Anne Herrig, Vorsitzende des Kita-Elternausschusses und Kita-Förderverein.  Foto: privat
23

Altenahr. Sechs Jahrzehnte voller Leben, Lachen und Lernen - sechs Jahrzehnte, in denen Generationen von Kindern in der Kindertagesstätte St. Josef in Altenahr begleitet, gefördert und auf ihrem Weg ins Leben gestärkt wurden. Das runde Jubiläum war Anlass, um ein buntes Familienfest zu feiern.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Familie Frank aus Plaidt freute sich über Präsente im Sayner Freibad.
106

Sommerwetter sorgt für gute Besucherzahlen

20.000-Gäste-Marke im Freibad Sayn erreicht

Bendorf-Sayn. Anfang der Woche konnte im Freibad Sayn ein besonderer Meilenstein erreicht werden: Bereits der 20.000. Badegast der diesjährigen Saison wurde begrüßt. Damit wurde diese Marke deutlich früher geknackt als im vergangenen Jahr. Die anhaltend warmen Temperaturen haben in den vergangenen Wochen viele Besucherinnen und Besucher ins Freibad Sayn gelockt.

Von Stadtverwaltung Bendorf aus Bendorf

Weiterlesen

Symbolbild.
1655

Ermittlungen nach Verpuffung: 39-Jähriger schwer verletzt

15.07.: Explosion in Einfamilienhaus

Rennerod. In den frühen Morgenstunden des 15. Juli 2025 ereignete sich um 01:40 Uhr eine Verpuffung in einem Einfamilienhaus in der Holzbachstraße in Rennerod. Dabei erlitt der 39-jährige Bewohner schwere Verletzungen. Eine Außenwand des Hauses wurde erheblich beschädigt, während zwei benachbarte Gebäude leichte Schäden davontrugen. Die Feuerwehr rückte aus, um den Vorfall zu bewältigen. Aufgrund der Ereignisse war es notwendig, die B54 für etwa eine Stunde zu sperren.

Weiterlesen