Allgemeine Berichte | 23.05.2025, 08:35 Uhr

Ein Vormittag voller Herzlichkeit im Seniorenzentrum St. Peter in Mülheim-Kärlich

Spiel, Gesang und Gemeinschaft: Jung und Alt begegnen sich

Generationen im Einklang: Kita-Kinder besuchen Seniorenheim. Quelle: VG Weißenthurm
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Mülheim-Kärlich. Jung trifft Alt – eine Begegnung, wie sie natürlicher kaum sein könnte. Im Seniorenzentrum St. Peter in Mülheim-Kärlich waren 19 angehende Schulkinder der Kita Paukenzwerge, die sogenannten Schuki-Wölfe, zu Gast bei 25 Seniorinnen und Senioren. Nadja Hebert, Leitung des sozialen Dienstes, eröffnete den Besuch mit einer Frage: „Ratet doch mal, wie alt die älteste Bewohnerin unseres Seniorenheims ist.“

Die Antwort eines sechsjährigen Jungen – „Einhundertfünfzig Jahre“ – sorgte für große Heiterkeit unter den Anwesenden. Zwar lag die Schätzung deutlich daneben, doch auch die tatsächlichen 100 Jahre der noch sehr rüstigen Seniorin beeindruckten.

Die Seniorin beteiligte sich aktiv am gemeinsamen Singen des Volksliedes „Alle Vögel sind schon da“. Alle drei Strophen erklangen im Chor mit den Kindern, begleitet von sichtlicher Freude auf beiden Seiten. Zur Begrüßung hatten die Kinder mit ihren Erzieherinnen das Lied „Hallo-Hello-Bon jour-guten Tag“ vorbereitet, das sofort eine herzliche Atmosphäre schuf.

Schnell entstanden durch freundliche Gesten und Worte eine offene Stimmung, die es den Kindern leicht machte, sich mit Spielen wie Memory, Mensch ärgere dich nicht oder Puzzles unter die Senioren zu mischen. Die Begegnung verlief entspannt und unbeschwert – unterstützt durch Kakao und Süßigkeiten, die zur ungezwungenen Atmosphäre beitrugen.

Kleine altersbedingte Einschränkungen wurden selbstverständlich und mit gegenseitiger Rücksichtnahme hingenommen. Beim Spielen begegneten sich Jung und Alt auf Augenhöhe. So erklärten zwei Kinder einer Seniorin geduldig die Regeln des UNO-Kartenspiels, während am Nachbartisch zwei ältere Damen die Spielzüge eines fünfjährigen Jungen lobten.

Der gemeinsame Vormittag verging wie im Flug. Der Abschied fiel allen schwer. Die Freude über das Miteinander war spürbar – bei den Kindern, die ihre Fröhlichkeit mitbrachten, ebenso wie bei den Bewohnern, die diese Lebendigkeit sichtlich genossen. Schnell war klar, dass dies nicht die letzte Begegnung gewesen sein sollte. Eine Gegeneinladung in die Kita der Paukenzwerge folgte prompt. BA

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