Allgemeine Berichte | 15.08.2018

Spatenstich für das Römerkanal-Informationszentrum in Rheinbach

Spuren der Römer sollen sichtbar werden

Sponsoren und Förderer sorgen für eine weitere Kulturstätte in der Glasstadt

Große Freude herrschte beim Spatenstich. CEW

Rheinbach. „In Zeiten klammer Kassen wird fast immer zuerst an der Kultur gespart“, erklärte Bürgermeister Stefan Raetz anlässlich des Spatenstichs zum neuen Römerkanal-Informationszentrum in Rheinbach. Er sei froh, dass das dieses Mal nicht so gewesen sei. Viele Förderer, Vereine, Größen der Politik und die Möglichkeit, EFRE-Mittel zu erhalten, hatten den Baubeginn des rund eine Million Euro teuren neuen Zentrums ermöglicht.

Nur rund ein Monat war seit der Sitzung des Bau- und Vergabeauschusses vergangen, als sich Bürgermeister und Initiatoren am Himmeroder Wall zum Spatenstich trafen. Die Bagger waren bereits angerückt und hatten Teile der Grube schon ausgehoben. Begeistert nahmen auch die ebenfalls beteiligten Nachbarn vom Naturparkzentrum Himmeroder Hof den Spaten in die Hand. „Wir freuen uns über den Neubau“, erklärte Dr. Ruth Fabritius, die für das Naturparkzentrum und das Glasmuseum auf vielfältige Synergieeffekte hofft.

Projekt hatte zehn Jahre Vorlauf

Der Römerkanal ist in der Region eines der wichtigsten und bekanntesten Monumente der hohen technischen Bauleistung der Römer. Laut Lorenz Euskirchen, dem Vorsitzenden des Freundeskreises Römerkanal, arbeitet der Verein seit seiner Gründung vor zehn Jahren auf dieses Projekt hin. Der Umfang der Ausstellung musste geplant werden, die Finanzierung gestemmt und die Baumöglichkeiten ausgelotet werden.

Bereicherung für den Tourismus

Mit dem geplanten Glasbau wird am Himmeroder Hof gleich neben dem Glasmuseum und Naturparkzentrum damit eine weitere, thematisch bereichernde Informationsquelle für Besucher der Stadt sowie für Wanderer auf dem Römerkanal-Wanderweg geboten. Veranstaltungen, Exkursionen und Ausstellungen locken dann mehr Touristen in die Stadt. Für die Qualität und den Umfang beriet der bekannte Archäologe, Geodät und Buchautor Klaus Grewe die Beteiligten des Projekts. Die Fertigstellung des Rohbaus soll bereits im Oktober erfolgen, die Eröffnung des Gebäudes ist für 2019 geplant.

Der Vorsitzende des Freundeskreises Römerkanal-Infozentrum Lorenz Euskirchen (r.) und Bürgermeister Stefan Raetz (2.v.r.) berichten von den Vorarbeiten und danken den Unterstützern.

Der Vorsitzende des Freundeskreises Römerkanal-Infozentrum Lorenz Euskirchen (r.) und Bürgermeister Stefan Raetz (2.v.r.) berichten von den Vorarbeiten und danken den Unterstützern. Foto: Petra Reuter

Die Baugrube ist zum Teil bereits ausgehoben.

Die Baugrube ist zum Teil bereits ausgehoben. Foto: Petra Reuter

Bürgermeister Stefan Raetz begrüßt Gäste, Sponsoren, Unterstützer und weitere Beteiligte des Projekts.

Bürgermeister Stefan Raetz begrüßt Gäste, Sponsoren, Unterstützer und weitere Beteiligte des Projekts. Foto: Petra Reuter

Die Bagger waren schon angerückt.

Die Bagger waren schon angerückt. Foto: Petra Reuter

Große Freude herrschte beim Spatenstich. Fotos: CEW Foto: Petra Reuter

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bildergalerien
Dauerauftrag
Anzeige 35-jähriges Jubiläum
Lampionfest in Weißenthurm - KW25
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
PR Anzeige Last Christmas Musical in Koblenz
Stellenanzeige Reinigungskraft
Empfohlene Artikel
Die vulkanische Geschichte der Eifel lässt sich im Lava-Dome spielerisch entdecken. Foto: Dominik Ketz
56

Wer glaubt, Vulkane gäbe es nur auf Island oder in Italien, hat die Rechnung ohne die Eifel gemacht. Im Lava-Dome in Mendig wird schnell klar: Auch hier ging es einst verdammt heiß her! Das Deutsche Vulkanmuseum entführt seine Besucher auf 700 Quadratmetern und zwei Etagen in eine Welt voller Feuer, Lava und spannender Erdgeschichte. Klingt staubtrocken? Von wegen! 700 Quadratmetern und zwei Etagen in eine Welt voller Feuer, Lava und spannender Erdgeschichte.

Weiterlesen

In der ehemaligen Ahrweiler Synagoge diskutierten (von links) Nick Falkner, Ulrich van Bebber, Susanne Bell und Dr. Martin Wein.
244

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Wie hat die Flut den Zusammenhalt im Ahrtal verändert. Welche Konflikte bestehen noch? Wo trägt bürgerschaftliches Engagement weiterhin? Wo brauchen Menschen, Vereine und Kommunen mehr Unterstützung? Und was muss Politik aus dieser Katastrophe lernen, damit Warnketten funktionieren, Zuständigkeiten klar sind und der Staat im Krisenfall schneller handeln kann?

Weiterlesen

BLICK aktuell-Bilderrätsel: Folge 11
142

Jede Woche präsentieren wir Euch einen neuen Schnappschuss aus dem BLICK aktuell-Land. Die Bilder zeigen bekannte Orte, besondere Details oder überraschende Perspektiven aus der Region – doch nicht immer ist auf den ersten Blick erkennbar, was genau zu sehen ist.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Trotz der Hitze: gute Stimmung und Gespräche beim fairen Frühstück vor dem Andernacher Rathaus
234

Fairtrade Frühstück Andernach

Fairtrade Frühstück in Andernach

Andernach. Mit einem fairen Frühstück vor dem Historischen Rathaus hat die Stadt Andernach erneut ein sichtbares Zeichen für mehr globale Gerechtigkeit und nachhaltigen Konsum gesetzt. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, gemeinsam zu frühstücken und dabei mehr über die Bedeutung fair gehandelter Produkte zu erfahren.

Von Hans-Georg Hansen aus Andernach

Weiterlesen

Kolpingsenioren Gladbach
167

Kolpingsenioren Gladbach

Moin - Ostfriesland

Gladbacher Kolpingsenioren „bi de Friesen“. Nee, nicht in Nord- sondern Ostfriesland ist das Ziel. Der ruhende Pol ist der Ostfriesen-Hof in Leer. Von hier erkunden wir Senioren Ostfriesland

Von Hans-Josef Richter aus Bendorf-Sayn

Weiterlesen