Allgemeine Berichte | 13.08.2019

Ausstellung im ArtLab des Kunstpavillon Burgbrohl

Talking Toucans - interaktive Klanginstallation

Von Samstag 17. bis Donnerstag, 29. August

Talking Toucans.Foto: privat

Burgbrohl. Die nächste Ausstellung im Kunstpavillon Burgbrohl wird von der Künstlerin Judith Spang aus Mainz gestaltet. „Talking Toucans - Sprechende Turkane“ heißt die interaktive Klanginstallation und man kann gespannt sein, wie und was sie präsentieren wird. Interessierte und neugierige Menschen jeden Alters sind zur Eröffnung und Vorstellung der Künstlerin am Samstag, 17. August ab 19 Uhr in den Kunstpavillon Burgbrohl eingeladen. Judith Spang wird im Gespräch mit Julia Malcherek (Projektleiterin Kunst-Mentoring Rheinland-Pfalz) ihre künstlerische Arbeit vorstellen. Bei einem kleinen Snack und einem Glas Wein oder Wasser können die Besucher mit der Künstlerin ins Gespräch kommen.

2015 hat das ArtLab im Kunstpavillon Burgbrohl das Künstlerpaar Bewernitz/ Goldowski mit ihrem SoundArt/ KlangKunst-Projekt „Lingering Sounds“ vorgestellt. Nun möchte das ArtLab diese zeitgenössische Kunstgattung weiter ins Licht der regionalen Öffentlichkeit bringen und hat die sich spielerisch in den verschiedenen Medien bewegende Judith Spang eingeladen. Die Künstlerin setzt sich in ihrer Arbeit dialogisch mit den Ebenen zwischen Menschen, Maschinen und Tieren auseinander. In ihre Licht- und Klanginstallationen ist der Besucher oft mit eingebunden, indem er mit seinem eigenen Verhalten Räume erkundet und durch Akustik steuern kann. Alltagsgegenstände haben eine Funktion, die in der künstlerischen Arbeit von Judith Spang ad absurdum geführt wird.

Judith Spang

1980 geboren in Trier. Studium der Bildhauerei bei Prof. Ansgar Nierhoff und Metallbildhauerei bei Prof. Ullrich Hellmann an der Kunsthochschule Mainz. 2012 Abschluss als Meisterschülerin bei Prof. Hellmann. 2012 erhielt sie den Ferchau-Kunstpreis für ihre interaktive Sound-und Lichtinstallation just whistle! Diese Arbeit geht von Schlüsselfinder aus, die einzeln dem leichteren Finden von verlegten Gegenstanden dienen. Am Schlüsselbund befestigt, pfeifen sie zurück, wenn der Suchende pfeift. Im Schwarm von Tausenden erzeugen sie Töne in der Frequenz des menschlichen Pfeifens und aktivieren sich immer wieder gegenseitig. Wird der Mensch lauter, werden auch die Schlüsselfinder lauter. Wird er leiser und schweigt, verstummen auch die kleinen elektronischen Einheiten, die wie Grillkohlen im Dunkeln leuchten.

Talking Toucans.Foto: privat

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