Ukraine-Konflikt: THW liefert Hilfsgüter
Bonn. Seit mehr als einer Woche liefert das Technische Hilfswerk (THW) inzwischen Hilfsgüter in Nachbarländer der Ukraine. Die meisten Transporte werden bislang nach Polen geliefert. Dort werden die verschiedenen Hilfsgüter gesammelt und durch andere Organisationen in die Ukraine weitertransportiert. Erste Lieferungen in die Republik Moldau sind ebenfalls gestartet. „Unsere Ehrenamtlichen transportieren die benötigen Güter von Bund und Ländern aus allen Regionen Deutschlands in ukrainische Nachbarländer“, sagt THW-Präsident Gerd Friedsam.
Insgesamt sieben Hilfslieferungen hat das THW innerhalb der letzten sechs Tage nach Polen und in die Republik Moldau durchgeführt oder auf den Weg gebracht. Das transportierte Material war dabei vorwiegend direkt für die Ukraine bestimmt. „Durch unsere Transporte reagieren wir auf vielfältige Bedarfe. Mit Hilfsgütern wie Hygieneartikeln, medizinischer Ausstattung, Feldbetten und Schlafsäcken decken wir ein breites Spektrum der Nothilfe ab“, erklärt THW-Präsident Friedsam. Die vom THW ins Ausland beförderten Hilfsgüter stammen dabei ausschließlich von Behörden des Bundes oder der Länder. Weitere Lieferungen befinden sich bereits in Planung. Die internationalen Hilfsbedarfe werden zentral durch das Emergency Response Coordination Centre (ERCC) erfasst und an die Mitgliedsstaaten übermittelt. In Deutschland steuert das Gemeinsame Melde- und Lagezentrum (GMLZ) die Hilfsgüterbedarfe an Bund und Länder.
Weiterhin sind THW-Kräfte auch in Auslandsvertretungen verschiedener Anrainerstaaten der Ukraine im Einsatz. Die Zweiköpfigen Teams helfen, Bedarfe zu ermitteln und stehen in Kontakt mit lokalen und internationalen Hilfsorganisationen. Die Teams beobachten darüber hinaus die Flüchtlingssituationen in den einzelnen Ländern. Weitere THW-Einsatzkräfte befinden sich für das Welternährungsprogramm (WFP) sowie den EU Civil Protection Mechanism (EUCPT) im Einsatz, beide mit dem Schwerpunkt Logistik.
Pressemitteilung Technisches Hilfswerk (THW)
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