Allgemeine Berichte | 17.02.2021

Sinziger Karnevalisten veranstalten spontanen Autokorso statt des traditionellen Veilchendiensttagszug

„Un de Zuch kütt trotzdem!“

Vorneweg der Prunkwagen von Hans-Peter Floter, einem waschechten Sinziger Urgestein im Karneval.

Sinzig. Sinzig, 16. Februar 2021, kurz nach 14 Uhr: Eigentlich sollte sich gerade der traditionelle Veilchendienstagszug in der Landskroner Straße aufstellen und kurz darauf durch die Straßen der Barbarossastadt ziehen. Aus bekannten Gründen wurde daraus nichts. Dennoch waren donnernde „Senzech Alaaf“-Rufe in der Innenstadt zu hören. Denn die Sinziger Karnevalisten hatten sich zum spontanen Autokorso verabredet. Die Idee kam an und schnell waren eine Menge Mitstreiter gefunden. Mit buntgeschmückten Autos ging es auf einem festen Weg an den überraschten Passanten vorbei. Die fanden die Aktion der Narren aber klasse: Statt Kamelle gab es ein „Bützje“ auf Distanz und jede Menge gute Laune. Es gab sogar einen zweiten Autokorso: Die Mitarbeiter der Firma Puya drehten ebenfalls ihre Runden und statteten auch den Betrieben im Gewerbegebiet einen kleinen Besuch ab – natürlich auf Distanz und immer aus dem Auto heraus.ROB

Sympathisch: Die Mitarbeiter dieser Apotheke trieb es bei den „Senzech Alaaf“-Rufen auf die Straße.

Sympathisch: Die Mitarbeiter dieser Apotheke trieb es bei den „Senzech Alaaf“-Rufen auf die Straße. Foto: Fotograf Ralf Schuhmann

In Sinzig darf blau und gelb nicht fehlen.

In Sinzig darf blau und gelb nicht fehlen. Foto: Fotograf Ralf Schuhmann

Daumen hoch für eine gelungene Aktion.

Daumen hoch für eine gelungene Aktion. Foto: Fotograf Ralf Schuhmann

Wurde die Aktion im Vorfeld „geleakt“? Dieser Jeck war zumindest bestens vorbereitet!

Wurde die Aktion im Vorfeld „geleakt“? Dieser Jeck war zumindest bestens vorbereitet! Foto: Fotograf Ralf Schuhmann

Eine Ehrenrunde durch den Kreisverkehr durfte nicht fehlen.

Eine Ehrenrunde durch den Kreisverkehr durfte nicht fehlen. Foto: Fotograf Ralf Schuhmann

Genügend Teilnehmer waren schnell gefunden.

Genügend Teilnehmer waren schnell gefunden. Foto: Fotograf Ralf Schuhmann

Vorneweg der Prunkwagen von Hans-Peter Floter, einem waschechten Sinziger Urgestein im Karneval. Foto: Fotograf Ralf Schuhmann

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Kommentare
17.02.202115:09 Uhr
Gabriele Friedrich

@S.Schmidt
mit "Fetischismus" hat doch das nichts zu tun. Ich hätte auch lieber, das alles wieder seinen Gang geht, aber Karneval-das ist ja einfach nur, das man Bundesweit einmal sie Füße still hält. Es fällt aus und fertig. Da stirbt keiner dran und schlimm ist das auch nicht.
Da können einem die Tränen kommen, wenn ich das Affentheater um Karneval sehe und lese.

"Dinge des täglichen Lebens"... ja klar, wer gesunde Beine und Füße hat- der kann raus und laufen und einkaufen. Ich kann das nicht ! Und jammere ich??? NEIN!
Ich nehme die Dinge des Lebens, wie sie kommen und wenn ich dann diesen Kappes lese, dann werde ich wütend, weil es Schlimmeres gibt, als sich mal einzuschränken.

17.02.202112:22 Uhr
S. Schmidt

„Haben die Sinziger keine andern Sorgen?“ – Doch, und gerade deswegen ein Umzug, denn anders als die Dauer-Lockdown-Fetischisten, auch hier im Kommentarbereich, sehen die restlichen Menschen die geschlossenen Sportstätten, geschlossene Schulen und Geschäfte, die Restaurants und viele anderen Dinge des täglichen Lebens welche ihnen Verwehrt sind! Sie sehen die notleidenden Familien, die Krankheiten und Einsamkeit welche aus dem „Lockdown“ entstehen, SIE SEHEN die Kollateralschäden welche bedeutend höher sind als dies diese sogenannte „Pandemie“ jemals anrichten könnte. Lasst den Menschen einen Rest an Spaß!

17.02.202112:07 Uhr
Gabriele Friedrich

Autokorsos verpesten die Luft. Musste ja wieder sein, das da ein paar Leute sich nicht beherrschen konnten.
Karneval ist derzeit nicht angebracht und die Aktion albern.
Haben die Sinziger keine andern Sorgen?

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