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Der Staatssekretär des rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerium Dr. Alexander Wilhelm besuchte das Gesundheitsamt in Ahrweiler

Unermüdliches Engagement in der Corona-Pandemie

Lob für das Krisenmanagement des Kreises

16.06.2020 - 10:17

Kreis AW. Am Dienstag vergangener Woche besuchte Staatssekretär Dr. Alexander Wilhelm das Gesundheitsamt des Kreises Ahrweiler, um sich vor Ort über die aktuelle Situation zu informieren und mit den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Erfahrungen im Kampf gegen das Corona-Virus auszutauschen.

Im Anschluss an diese Gespräche erklärte der Staatssekretär auf einer Pressekonferenz, das Personal des Gesundheitsamtes habe durch seine engagierte Arbeit, die oft bis an die Belastungsgrenze gegangen ist, viele Menschen vor einer Infektion geschützt, wofür ihnen ein ganz besonders herzlicher Dank gebührt. Er verwies in diesem Zusammenhang auf die vielfältigen Unterstützungsleistungen der Landesregierung, sei es personell durch die Vermittlung von freiwilligen Helfern oder durch finanzielle Zuwendungen.

Landrat Dr. Jürgen Pföhler wertete den Besuch des Staatssekretärs „als große Anerkennung für die, die bei der Bekämpfung des Virus rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche in der ersten Reihe stehen.“ Die Leistungen aller Beteiligten haben ein schnelles und effizientes Krisenmanagement auf die Beine gestellt, das wesentlich dazu beigetragen hat, die Verbreitung des Virus erheblich einzudämmen und im Kreis eine vergleichsweise günstige Situation sicherzustellen.

Der Leiter des Gesundheitsamts Dr. Stefan Voss erläuterte Einzelheiten beim Kampf gegen die Corona-Pandemie. Bisher wurden über 4500 Abstriche durch das Amt vorgenommen. Hinzu kommen die Tests, die von niedergelassenen Ärzten, Krankenhäusern und den Corona-Ambulanzen durchgeführt wurden. Bei Personen mit festgestellter Infektion und bei engen Kontaktpersonen wurden insgesamt 1200 Quarantäne-Verfügungen erlassen. Dadurch war es dem Gesundheitsamt möglich, die Infektionsketten nahezu vollständig zu ermitteln und durch Quarantänemaßnahmen die Weiterverbreitung des Virus einzuschränken.

Eine derartige Herkulesaufgabe kann eine Behörde wie das Gesundheitsamt nicht alleine bewältigen. Nur durch die enge Zusammenarbeit mit vielen anderen Einrichtungen, wie den Kommunen, dem Deutschen Roten Kreuz, der Kreisärzteschaft und den Krankenhäusern und nicht zuletzt den freiwilligen Helfern waren die erzielten Erfolge möglich.

Eine zentrale Rolle kommt dabei auch dem Gesundheitsministerium des Landes zu. Die Leistungen des Kreises bei der Bekämpfung des Corona-Virus haben bisher Kosten in Höhe von rund 650.000 Euro verursacht. Dabei sind die Personalkosten noch nicht mit eingerechnet. „Ohne die finanzielle Soforthilfe des Landes hätte der Kreis diese enormen Kosten nicht stemmen können“, so Landrat Dr. Pföhler.

Dr. Stefan Voss erklärte, so lange es keinen Impfstoff und wirksame Medikamente gibt, wird die Pandemie weiterhin eine große Herausforderung bleiben. Sinkende Infektionszahlen und weniger Menschen in Quarantäne bedeuten noch keine Entwarnung. Nicht zuletzt wegen der Verringerung der Einschränkungen muss die Entwicklung weiter verfolgt werden, um eine zweite Infektionswelle zu vermeiden.

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Kommentare
Jürgen Müller:
Der Bitte/Forderung von Anwohnern/Herrn Altmaier ist seitens der STADT zu folgen, die bisher KEINE Weitsicht und Kompetenz gezeigt hat - im Gegenteil.Die Reaktion von Herrn Langner ist mehr als bedenklich und kindergartenmässig.Die Auswüchse von alkohol- und feierwütigen Unbelehrbaren in Coronazeiten hat er NICHT im Griff - auch NICHT seine offensichtliche Eitelkeit und Reaktion auf berechtigte Kritik.
Gabriele Friedrich:
Alkoholverbot in der Öffentlichkeit, ob mit oder ohne Corona. Was in anderen Ländern hervorragend funktioniert, scheint in Deutschland unmöglich. Auch die Pizza-Esserei auf der Straße, da braucht man sich nur einmal die städtischen Müllkörbe anzusehen. Wann raffen die Politiker endlich mal, das sie sich auch unbeliebt machen dürfen, wenn es Sinn macht. Keine Chance den Alkoholikern und so schützt man auch Jugendliche, die ohnehin schon zu viel "saufen" Wenn der OB sich beschwert, soll er halt seine Arbeit machen und zwar so, wie die Wähler das wollen.
Jean Seligmann:
Verbote, Verbote und nochmals Verbote, könnt ihr nichts anderes mehr? Es ist doch klar Erkennbar das die Menschen diese immer mehr unterlaufen, lt. einer Studie haben sich 2/3 der Menschen in Deutschland nicht an die Corona-Verbote gehalten! Es geht auch anders, schaut euch Schweden an, sinkende Infektionszahlen! Und das ohne Panik schüren, Verbote, Strafe, hier wurden ganz wenige Maßnahmen ergriffen, die Freiheit der Menschen wurde nicht eingeschränkt!
Gabriele Friedrich:
Bei der AfD ist es eben schwierig die Leute auszusortieren, die rechtes Gedankengut haben. Ich finde auch, das man nicht generell alles ablehnen sollte, was von dieser Partei kommt. Lieber wäre mir, es würde sie gar nicht erst geben. Zu verdanken haben wir das der versagenden Bundespolitik und auch Landespolitik. [ Zitat] Unterdrückung / Isolierung / Diffamierung / Verächtlichmachung [ Zitat Ende] "Das" können Sie auch ganz normal in Arztpraxen, Krankenkassen, öffentliche Stellen, auf der Straße und eigentlich überall erleben, wo Menschen sich begegnen. Ganz normale Deutsche diffamieren andere Deutsche, nur weil sie sich gegen etwas wehren, etwas einfordern wollen oder einfach nur freundlich behandelt werden wollen. Auch wer eine "andere" Meinung hat, wird verbal niedergetrampelt oder verächtlich gemacht. Deutschland ist nicht unbedingt mehr das Vorbild für andere. Die Menschen haben noch niemals aus der Vergangenheit gelernt, die Fehler geschehen immer in der Gegenwart!
Jean Seligmann:
"auf allen Ebenen der kommunalen politischen Arbeit Anträge der AfD abzulehnen, wurde dabei einstimmig beschlossen." So sieht das demokratische Verständnis der anderen Parteien also aus, INTOLERANT wäre noch geschmeichelt, hier werden Menschen diskriminiert ob ihrer politischen Ansicht, obwohl diese durch Artikel 3 Absatz 3 Grundgesetz im Grunde ausgeschlossen sein sollte. Aber soviel Verständnis für Andersdenkende darf von den anderen Parteien und im besonderen von GRÜNEN nicht erwartet werden! Wo die Unterdrückung / Isolierung / Diffamierung / Verächtlichmachung von anderen Menschen hinführt, dass hat uns die Geschichte hinlänglich gelehrt!
juergen mueller:
Dieser sogenannte "Handlungsbedarf" wurde über JAHRE ignoriert. Jetzt, wo die Kacke am Dampfen ist, wird man munter. Dieses plötzliche Umdenken ist das was Politik ausmacht - erst dann, wenn die Öffentlichkeit auf etwas aufmerksam macht, was über Jahre vernachlässigt wurde, (vermeintlich) aktiv werden. Man sucht sich halt zu seinem persönlichen Vorteil das aus, was eben zur eigenen Profilierung gerade passt. Widerlich und anbiedernd.
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