Allgemeine Berichte | 29.09.2020

Hospiz-Verein Rhein-Ahr installiert Qualitätszirkel für Palliative-Care-Fachkräfte im Kreis Ahrweiler

Unterstützung für „Einzelkämpfer“

Nächster Termin ist am Dienstag, 1. Dezember

Koordinatorin Julia Hansel (links) und Netzwerkerin Petra Münch (2.v.l.) vom Hospiz-Verein Rhein-Ahr mit einigen der Teilnehmer beim Palliative-care-Fachkräfte-Treffen. Foto: Hospiz-Verein Rhein-Ahr

Kreis Ahrweiler. Der Hospiz-Verein Rhein-Ahr hat einen Qualitätszirkel für Palliative-Care-Fachkräfte aus dem Kreis Ahrweiler neu installiert. Mit der Plattform möchte er Palliative-Care-Fachkräfte bei ihrer Arbeit im Sinne einer hospizlichen und palliativen Versorgung zu unterstützen und eine regelmäßige Austauschmöglichkeit bieten.

Dann, wenn es nicht mehr um Heilung eines Menschen geht, sondern darum Symptome wie Schmerzen, Übelkeit, Luftnot oder Angst zu lindern und der Fokus auf der Lebensqualität liegt, ist das Know-how von Palliativ-Care Fachkräften besonders gefragt. Im Hospiz, auf der Palliativstation und auch auf Stationen im Krankenhaus und in stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen sind diese Fachkräfte tätig. „Hier sind wir oft Einzelkämpfer“, sagen diese Fachkräfte. „Palliative Versorgung und hospizliche Begleitung sind schon vielerorts bekannt und anerkannt, aber manchmal läuft das Engagement einzelner Palliativ-Care Fachkräfte ins Leere. Wir wollen das Licht am Leuchten halten und den Schwung, mit denen viele an ihre Arbeit herangehen, aufnehmen und weiterentwickeln“, sagt Petra Münch. Die Netzwerkerin beim Hospiz-Verein Rhein-Ahr und Ethikberaterin im Gesundheitswesen begleitet die fachlich ausgerichteten Treffen gemeinsam mit Julia Hansel, Koordinatorin des Hospiz-Vereins Rhein-Ahr. Der Hospiz-Verein Rhein-Ahr sieht darin auch eine wichtige Aufgabe, um die Versorgung von schwerstkranken und sterbenden Menschen zu unterstützen und vor Ort zu fördern.

Große Einigkeit herrschte unter den Teilnehmern des Treffens angesichts ihrer Motivation, sich regelmäßig persönlich auszutauschen: „Wir wollen noch mehr daran arbeiten, dass Leute gut versorgt sind, nachdem sie etwa aus dem Krankenhaus entlassen werden.“ Schnittstellen sollen besser zusammenarbeiten, neue Informationen fließen. Palliative-Care-Fachkräfte aus den unterschiedlichen Einrichtungen sollen sich miteinander austauchen können und bei ihrem Tun nicht „alleine sein“.

Die Teilnehmer sammelten mögliche Inhalte für die weiteren Zusammenkünfte. So wird beim Folgetreffen im Dezember zunächst das Ehrenamt beim Hospiz-Verein seine Tätigkeit vorstellen. Auch mit Trauerarbeit, mit Kommunikationsprozessen und mit der Verbesserung der Dokumentation bei der Überleitung Schwerkranker möchten sich die Teilnehmer beschäftigen. Dazu wurde bereits eine Arbeitsgruppe gebildet. Künftig wollen sie zudem konkrete Fälle und Fragen besprechen, die im Alltag aufkommen. Fachleute und Referenten sollen zur Schulung oder für Vorträgen einbezogenen und einladen.

Die Treffen sollen regelmäßig stattfinden. Nächster Termin ist am Dienstag, 1. Dezember, um 15 Uhr. Weitere Teilnehmer sind herzlich willkommen. Informationen und Anmeldung dazu bei Julia Hansel, Hospiz-Verein Rhein-Ahr, Kreuzstraße 18, in Bad Neuenahr-Ahrweiler, 0 26 41/9 11 50 24, E-Mail: koordination.hansel@hospiz-rhein-ahr.de.

Pressemitteilung

Hospiz-Verein Rhein-Ahr e.V.

Koordinatorin Julia Hansel (links) und Netzwerkerin Petra Münch (2.v.l.) vom Hospiz-Verein Rhein-Ahr mit einigen der Teilnehmer beim Palliative-care-Fachkräfte-Treffen. Foto: Hospiz-Verein Rhein-Ahr

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