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Landessportbund Rheinland-Pfalz

Wolfgang Bärnwick will LSB-Präsident werden

72 Jahre alter Ingelheimer bewirbt sich um Nachfolge des scheidenden Jochen Borchert - Olympiasiegerin Miriam Welte stellt sich als Vizepräsidentin Leistungssport zur Wahl

Wolfgang Bärnwick
will LSB-Präsident werden

Wolfgang Bärnwick. Foto: privat

01.07.2020 - 13:08

Rheinland-Pfalz. Der 72 Jahre alte Ingelheimer Wolfgang Bärnwick wird sich bei der Mitgliederversammlung des Landessportbundes Rheinland-Pfalz (LSB) am 31. Oktober um das Präsidentenamt bewerben. Als Vizepräsidentin Leistungssport und damit als Nachfolgerin von Jochen Borchert, der sein Amt aufgrund einer beruflichen Neuorientierung vorzeitig zur Verfügung stellen wird, schlägt das Präsidiums nach einstimmigem Beschluss Olympiasiegerin Miriam Welte vor.

Seit Februar 2019 amtiert Borchert auch als kommissarischer LSB-Präsident.

Dieses Amt hatte der Vallendarer eigentlich schon am 20. Juni abgeben wollen. Aufgrund der Corona-Pandemie jedoch musste die ursprünglich für dieses Datum terminierte Mitgliederversammlung auf Ende Oktober verschoben werden. Borchert wird ab 1. Januar 2021 im Ministerium des Innern und für Sport für die Vorbereitung der Sportministerkonferenz und der Sportreferentenkonferenz zuständig sein.

Bärnwick ist gebürtiger Schwabe und wohnt seit 25 Jahren im rheinhessischen Ingelheim. Der verheiratete Vater zweier erwachsener Kinder und Großvater eines eineinhalbjährigen Enkelkindes hatte in seiner beruflichen Karriere Leitungsfunktionen im Personal- und Vertriebsbereich beim Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim inne. Als Sportfunktionär sammelte Bärnwick Erfahrungen als Sportwart und Präsident des TC Boehringer Ingelheim und als Präsident der Spvgg. Ingelheim. Außerdem war er Gründungsmitglied des Ingelheimer Förderzentrums für Jugendfußball und Soziales, Präsidiumsmitglied beim Sportbund Rheinhessen, zwei Jahre Mitglied im LSB-Arbeitskreis Sport und Kommune, langjähriges Ausschussmitglied des Ingelheimer Stadtrates, fünf Jahre Beigeordneter der Stadt Ingelheim, Aufsichtsratsvorsitzender der Ingelheimer Kultur- und Marketing GmbH (IKumM) sowie Mitglied in diversen Vereinen.

Als seine Ziele als LSB-Präsident nennt Bärnwick zum einen die Auswertung und Umsetzung der Organisationsanalyse und den Bau der neuen Geschäftsstelle – wo er seine Erfahrungen aus dem Bau der Ingelheimer Kultur- und Kongresshalle (kING) und des Ingelheimer Winzerkellers einbringen will. Darüber hinaus ist es dem Ingelheimer wichtig, die guten Kontakte zum Ministerium zu pflegen und zu intensivieren, den Leistungssport finanziell auszubauen bzw. aufzuwerten, die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Hauptamt fortzuführen und zu intensivieren sowie das Hauptamt mit einhergehender Satzungsänderung zu stärken. Für das Amt des LSB-Präsidenten tritt Wolfgang Bärnwick an, da er sich nach eigener Aussage durch seine Erfahrung qualifiziert und jung genug für diese Aufgabe fühlt – und immer noch ehrgeizig und gerne erfolgreich ist.

Eigenschaften, die gewiss auch auf Miriam Welte zutreffen. Dass die 33-Jährige sich als seine Nachfolgerin als Vizepräsidentin Leistungssport bewirbt, begrüßt Jochen Borchert ausdrücklich. Die frühere Schülerin des Kaiserslauterner Heinrich-Heine-Gymnasiums (HHG) hat eine Bilderbuch-Karriere als Bahnradsportlerin hingelegt, im vergangenen Herbst hat sie ihre aktive Laufbahn beendet. Welte ist Mitglied der Sportfördergruppe der Polizei, wird aber zum 1. Oktober einen beruflichen Wechsel vollziehen. Für das Amt der Vizepräsidentin bewirbt sich die gebürtige Pfälzerin, da sie sich nach ihrer Laufbahn als Leistungssportlerin nun ehrenamtlich engagieren möchte und der rheinland-pfälzischen Sportorganisation, die sie immer unterstützt hat, etwas zurückgeben will. Erste Einblicke in die ehrenamtliche Arbeit hat die Lebensgefährtin des früheren FCK-Profis Oliver Schäfer bereits als Athletenvertreterin der Stiftung Sporthilfe gewinnen können.

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An sich ist das Bücherschrank-Projekt ja eine tolle Sache. Das innogy hier jedoch mit einem Lieferanten zusammenarbeitet, der seine Zulieferer nicht bezahlt hat und der wegen Insolvenzverschleppung verurteilt wurde geht gar nicht. Man kann nur hoffen, daß mit dem absehbaren Ende von innogy nun auch dieses Treiben ein Ende hat.

Behauptungen ohne Beispiele

Ulrich Kossak :
Hat jemand überprüft ob nur Sinziger Bürgerinnen und Bürger unterschrieben haben? Und wo konnte man für das NVZ unterschreiben
Roland Janik:
Entschuldigung, ich vergaß, das Abstimmungsverhalten der CDU-Fraktion beim Thema Nahversorgungszentrum als Beispiel zu nennen, als gegen mehr als 3.500 Unterschriften Sinziger Bürgerinnen und Bürger entschieden wurde.
armesDeutschland:
ist ja super, dann haben wir demnächst noch mehr Mitmenschen die Ihr Haus und Hof verspielen, der einzige der hier profitiert der Staat und die Casinos.
Spieler:
Gut das dieses rechtliche Hick-Hack endlich beseitigt wird und die Nutzer nun legal diese Dienste verwenden könen. Ein Stück mehr Rechtssicherheit.
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