Allgemeine Berichte | 14.04.2025

3.000 Kilometer für den guten Zweck

Wolfgang Hellen radelt für Kinder in Ghana

Am 9. Mai bricht Wolfgang Hellen auf.  Foto: Andreas Thun

Birresdorf. Wolfgang Hellen ist seit über 40 Jahren Mitglied im Birresdorfer Sportclub (BSC). Am Freitag, dem 9. Mai 2025, bricht er zu einer außergewöhnlichen Fahrradtour auf. Sein Ziel: Gibraltar. Seine Motivation: Spendengelder für einen Kindergarten und eine Schule in Ghana. Der Startschuss fällt um 9 Uhr am Dorfgemeinschaftshof in Birresdorf.

Wolfgang hat sich eine ambitionierte Strecke vorgenommen: Rund 3.000 Kilometer will er in etwa fünf Wochen zurücklegen, mit einem zusätzlichen Puffer von einer Woche für unvorhergesehene Ereignisse wie Wetterkapriolen. Sein Motto: 1 Euro pro gefahrenen Kilometer. Das bedeutet, dass er hofft, mindestens 3.000 Euro aus der eigenen Tasche für den guten Zweck zu sammeln und dass er darüber hinaus weitere Spender motivieren kann.

Die Tour ist in Etappen unterteilt, wobei Wolfgang plant, täglich gut 100 Kilometer zu fahren, anfangs vielleicht sogar etwas mehr. Nach sechs Tagen auf dem Rad legt er jeweils einen Ruhetag ein. Auf seiner langen Reise wird Wolfgang nicht allein sein. Immer wieder schließen sich ihm Begleiter an, darunter auch einige Mitglieder aus den Reihen des BSC. So ist die Begleitung für einige Etappen bereits sichergestellt, unter anderem die ersten drei Tage ab Birresdorf, die drei Tage vor Lyon, die fünf Tage nach Lyon sowie die gesamte Strecke von Barcelona bis Gibraltar. Von dort will er zum Abschluss aus symbolischen Gründen per Schiff auf den afrikanischen Kontinent übersetzen.

Wolfgang ist kein unbeschriebenes Blatt, wenn es um Langstreckenradfahren geht. Er hat bereits mehrere Radmarathons in Deutschland und Umgebung absolviert, darunter Strecken von über 200 Kilometern und mit bis zu 5.500 Höhenmetern, die er teilweise über eine Woche ausgedehnt hatte.

Eine so lange Tour birgt natürlich auch Unwägbarkeiten. Das Wetter kann jederzeit einen Strich durch die Planung machen. Deshalb hat Wolfgang bereits Alternativrouten ausgearbeitet, um flexibel reagieren zu können.

Das gesammelte Geld kommt dem 2015 gegründeten Verein Share With Ghana e.V. zugute, der in Ghana einen Kindergarten und eine Schule betreibt. Wolfgang hat durch seine Tätigkeit bei den Stadtwerken Bonn (SWB) den Kontakt zu Ansu Yeboah geknüpft, der sich in dem Verein engagiert. Derzeit sind 18 lokale Mitarbeiter als Lehrer und Betreuer in einem gemieteten Gebäude tätig. Das große Ziel ist der Bau einer neuen, eigenen Schule. Wolfgang freut sich auf die Herausforderung und hofft auf zahlreiche Unterstützer, die ihn auf seinem Weg begleiten – sei es durch Spenden oder als Begleiter auf Teilstrecken.

Am 9. Mai bricht Wolfgang Hellen auf. Foto: Andreas Thun

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Kommentare
14.04.202517:55 Uhr
Rainer Hohn

So sindse die Gutmenschen: sich selbstverwirklicht in der Zeitung sehen wollen, Vorschusslorbeeren bekommen, aber bezahlen sollens dann bitte andere was vielleicht kommen wird oder auch nicht.

S. Bastian antwortete am 16.04.202513:48 Uhr

@Rainer Hohn: nomen est omen. Alleine die Verwendung "Gutmensch" und die weitern haltlosen Unterstellungen in ihrem Kommentar lassen letztendlich nur den Schluss zu, dass Sie hier nur stänkern wollen.

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