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Stadtführer Münstermaifeld

Historische Familiennamen

Der Name „Sesterhenn“ seit Jahrhunderten in Münstermaifeld zu finden

26.02.2013 - 15:00

Münstermaifeld. Mit großer Wahrscheinlichkeit ist ein Sesterhenn (mehrere Schreibweisen sind möglich), in schwedischen Militärdiensten stehend, während des Dreißigjährigen Krieges nach Münstermaifeld gelangt und aus noch unbekannten Gründen verblieben. Erster nachweisbarer Nachfahre ist Mathias Sesterhenn (*ca. 1680; †25.05.1742), der mit seiner Frau Catharina (*23.08.1680; †10.05.1758), sechs Kinder hatte. Von deren Nachfahren sind Lorenz Sisterhenn (*1709) und dessen Sohn Anton (*08.10.1739; †1816) nachweisbar.

Peter Sesterhenn pachtete 1807 einen landwirtschaftlichen Betrieb. 1815 kaufte Johann Joseph Siesterhenn das Haus Michelsgasse 1. Laurentz Sisterhenn bewohnte mit Sohn und Töchtern zur gleichen Zeit das Haus Kirchspielstraße 6. In der Kirchspielstraße 1 (Rother Hof) wohnte Michel Sisterhen, danach sein Sohn Johann, danach dessen Sohn Peter. Johan Henrich Sisterhen bewohnte ein Haus in der Bornstraße, das mittlerweile abgerissen ist.

Der Zimmermann H. Sesterhenn erstellte Anfang 19. Jahrhundert Grundlagen für den Bau der Weckbeckervilla. Baumeister Johann Sesterhenn soll mit seinen Söhnen Mitte des 19. Jahrhunderts an den Entwürfen für die St. Josef Kapelle beteiligt gewesen sein. Johann Sesterhenn (*1885) wird Priester und wirkt in Österreich. Pfarrer Otto-Peter Sesterhenn war ab 1920 Rektor des Krankenhauses in Münstermaifeld. 1925 wurde Michael Sesterhenn mit der Verwaltung der Schulstelle beauftragt. Klara Sesterhenn, verheiratete Wey, hielt den Betrieb der gleichnamigen Mühle im Schrumpftal bis 1930 aufrecht.

Heinrich Sesterhenn betrieb eine Brot- und Feinbäckerei in der Untertorstraße 15, heute Florinstraße. Weitere Nachfahren sind als Unternehmer, in der Vereinsarbeit, als „Opelaner“ oder in der Kommunalpolitik aktiv. Insgesamt 319 Sesterhenn stehen in deutschen Telefonbüchern. „Was wissen wir sonst noch über die Familie Sesterhenn?

Welche weiteren Familiennamen könnten für ihre jahrhundertlange Nachweisbarkeit in Münstermaifeld genannt werden? Welche Literatur kann für den Nachweis herangezogen werden?“

Der Stadtführer Münstermaifeld ermutigt Interessierte, sich bei der Besuchsplanung von Freunden und Verwandten, eine Kirchen- und/oder Stadtführung mit einzuplanen.

„Sie werden überrascht sein von der vielfältigen Geschichte unserer Stadt mit ihrer Kirche, ihren Gebäuden und Plätzen.“

Führungen können jederzeit angemeldet werden: Matthias Hochhausen, Tel. (0 26 05) 96 15 20, stadtfuehrungen@muenstermaifeld.de.

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Kommentare
S. Schmidt:
Was macht ihr denn wenn sich die AfD eurem Antrag anschließt?
Andrea Müller:
Die Probleme der "Party Szene" in Frankfurt, Stuttgart und anderen Städten wie Koblenz sind Hausgemacht. Die Polizeiberichte sprechen eine deutliche Sprache. Auch nach Corona werden unsere Städte leider nicht friedlicher werden. Ganz im Gegenteil. Diese wirklichen Hintergründe will Altmaier und Co. nicht benennen.
Herbert Kaufmann:
Diese Haltung der Stadtspitze in dieser Frage ist ignorant und in der Sache fehlerhaft. Nachdem der OB Langner ja bereits bei der Frage des Tragens von AntiFa Symbolen im Stadtrat Führungsschwäche gezeigt hat und seine Haltung durch den Brief von Bundestgasvizepräsident Kubicki ad absurdum geführt wurde kann man dieses neueerliche Versagen auch als Opportunismus gegenüber der "Partyszene" bezeichnen. Es geht ja nicht nur um Corona sondern auch seit Jahren schon um das Einhalten von Immissionsvorgaben. Der möglichen Handlungsweisen gibt es viele, von der Veränderung der seit der BuGa verkürzten Sperrzeiten ( diese wurden nicht mehr zurückgenommen! ) aufgrund des Immissionsgesetzes bis hin zum Verbot von Mitbringen von Alkohol, denn das ist ganz bestimmt kein Grundrecht.
Jürgen Müller:
Der Bitte/Forderung von Anwohnern/Herrn Altmaier ist seitens der STADT zu folgen, die bisher KEINE Weitsicht und Kompetenz gezeigt hat - im Gegenteil.Die Reaktion von Herrn Langner ist mehr als bedenklich und kindergartenmässig.Die Auswüchse von alkohol- und feierwütigen Unbelehrbaren in Coronazeiten hat er NICHT im Griff - auch NICHT seine offensichtliche Eitelkeit und Reaktion auf berechtigte Kritik.

Lkw vollkommen ausgebrannt

Gabriele Friedrich:
Woher kam das Fahrzeug? Es sieht jedenfalls aus wie eine alte Schüssel aus Rumänien oder sonst etwas. Ein paar mehr Informationen hätte man als Leser schon gerne.
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