Betrug per Messenger: 58-Jährige glaubte angeblichem Sohn
Euskirchen. Bereits Ende Oktober (24. Oktober) wurde eine Frau Opfer eines Trickbetrugs: eine 58-Jährige wurde von ihrem vermeintlichen Sohn kontaktiert, der behaupte, dass er ein neues Handy habe. Der Betrüger bat die Frau, einen gewünschten Geldbetrag im vierstelligen Euro-Bereich als Echtzeitüberweisung zu überweisen. Er müsse dringen eine Rechnung bezahlen. Da er ein neues Handy besitzen würde, könnte er sich nicht bei der Bank einloggen. Er versicherte der Frau, den Betrag direkt zurück zu überweisen, sobald er sich wieder einloggen könne. Die Frau stimmte dem zu. Nachdem sie ihr Geld überwiesen hatte, schrieb der Unbekannte, dass dies keine Echtzeitüberweisung gewesen sei. Daraufhin schickte er erneut Daten, bei denen der Empfänger der gleiche war, die IBAN und die BIC sich aber geändert hatten. Da erst wurde die Frau stutzig. Sie bat um einen Anruf oder, dass man sich persönlich treffen könnte. Auf dies reagierte er mit ausweichenden Bemerkungen. Daraufhin rief sie die bekannte Nummer von ihrem Sohn an. Da bemerkte Sie den Betrug.
Wie können Sie sich vor Messenger-Betrug schützen?
Der häufigste verwendete Einstieg per Chat ist der Satz „Hallo Mama, hallo Papa, das ist meine neue Handynummer...“. Wenn Sie solch eine Nachricht erhalten haben;
- blockieren Sie die Nummer,
- melden Sie den Vorfall der Polizei, und
- löschen Sie anschließend den Chat der Nummer der Betrüger.
Bevor Sie auf solch eine Nachricht eingehen, fragen Sie bei der alten, bekannten Nummer nach, ob die Nachricht wirklich von ihr kommt. Seien Sie immer kritisch, wenn es um Geldüberweisungen per WhatsApp oder andere Messenger verläuft.
Pressemitteilung Kreispolizeibehörde Euskirchen
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