Blaulicht | 22.02.2023

Der 19-Jährige Randalierer war kaum zu stoppen

Drei verletzte Polizistinnen nach Karnevalsfeier

Symbolbild.  Foto: pixabay.com

Windeck. Am Sonntagabend (19. Februar) wurden drei Polizeibeamtinnen an der Straße „In der Au“ in Windeck nach einem tätlichen Angriff verletzt. Gegen 21 Uhr kam es auf einer Karnevalsfeier zu Streitigkeiten zwischen zwei Personengruppen. Die beiden Tatverdächtigen, zwei Windecker (15 und 19 Jahre) konnten durch die Polizisten vor dem Festzelt angetroffen werden. Um eine Flucht des 19-Jährigen in der Menschenmenge zu verhindern, wurde er von den Beamtinnen aufgehalten. Der Tatverdächtige verhielt sich unkooperativ und aggressiv gegenüber den Beamtinnen. Als ihm ein Platzverweis ausgesprochen wurde, kam er diesem nicht nach und ging stattdessen auf die Polizistinnen los. Um einen Angriff zu verhindern, hielten die Beamtinnen den Heranwachsenden fest und versuchten, ihn in Gewahrsam zu nehmen. Der 19-Jährige wehrte sich erheblich und konnte einer Beamtin an den Hals fassen und sie würgen. In der körperlichen Auseinandersetzung gingen sie gemeinsam zu Boden, wobei die Beamtin mit dem Kopf auf den Asphalt prallte. Mit weiteren Unterstützungskräften konnte die Beamtin aus dem Würgegriff gelöst und der 19-Jährige gefesselt werden. Während der Fesselung wehrte sich der Randalierer weiterhin, indem er zwei Beamtinnen trat und schlug. Auch beim Transport ins Gewahrsam beleidigte er die Polizisten und versuchte sie weiterhin zu treten. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,3 Promille. Im Polizeigewahrsam konnte die Mutter des 19-Jährigen telefonisch erreicht werden. Sie wirkte auf ihren Sohn ein, sodass sich dieser beruhigte. Im Anschluss wurde er aus dem Gewahrsam in die Obhut seiner Mutter entlassen. Drei Polizistinnen wurden bei dem Einsatz verletzt, wovon eine ihren Dienst nicht fortsetzen konnte. Den 19-Jährigen erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen des tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, Widerstand und Beleidigung.

Pressemitteilung de r

Symbolbild. Foto: pixabay.com

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare

BLICK aktuell-Bilderrätsel: Folge 1

  • Rüdiger Knieps: Kesseling im Kreis Ahrweiler
  • Michael Kroeger: Bestätigung Wahlergebnis am 13.4.2026. Mark Geimer wird Stadtbürgermeister. Unterschrift Nutzungsvertrag Windkraft am 17.4.2026 durch den 1. Beigeordneten Werner Lahme. Die Vereidigung Mark Geimer als...
  • Mirko Walden: Es ging doch darum, dass nicht gewarnt wurde und die Lage nicht erkannt wurde. Ebenfalls wurden keine Maßnahmen umgesetzt. Was ist hierzu passiert? Was bringen neue Sirenen, wenn nicht evakuiert wird?...
Dauerauftrag
Dauerauftrag 2026
Anzeige "Rund ums Haus"
Kirmes in Polch
Genusstage 17./18.04.
Titelanzeige
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0240#
Titelanzeige
Empfohlene Artikel
Das Feuer in einer Kleingartenanlage konnte von den Wehrleuten schnell gelöscht werden. Foto: Freiwillige Feuerwehr Königswinter
282

Königswinter. Eine Rauchsäule wies den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter am Freitagabend den Weg zu einer brennenden Gartenhütte in Oberdollendorf. Das Feuer in einer Kleingartenanlage am Reihbäumer Weg konnte von den Wehrleuten schnell gelöscht und eine Ausdehnung auf Vegetation und andere Hütten in der Umgebung verhindert werden.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: pixabay.com
280

Köln. Nach Schüssen auf einen 36-Jährigen in der Nacht zu Sonntag (21. Dezember) im Stadtteil Dellbrück haben die schwedischen Justizbehörden am 16. April den 28 Jahre alten Tatverdächtigen nach Deutschland ausgeliefert. Der zuletzt in Oxie (südlich von Malmö) lebende Mann war bereits am 4. Februar aufgrund eines vom Amtsgericht Köln erlassenen europäischen Haftbefehls durch die schwedische Polizei festgenommen worden.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die verletzte Beifahrerin verblieb bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes im Fahrzeug. Foto: Paul Schier / FFW Heckenbach
18

Die Feuerwehren der Region waren mit starken Kräften im Einsatz.

19.04.: Unfall auf der K56: Auto bleibt in Bach liegen

VG Altenahr: Am Sonntag, 19. April 2026, kam es gegen 12 Uhr zu einem Feuerwehr-Einsatz auf der K56 zwischen den Heckenbacher Ortsteilen Watzel und Cassel. Ein Pkw war aus ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen, mit dem Dach gegen die Bachböschung geprallt und im Bachbett liegen geblieben. Auch hier wurde zunächst eine eingeklemmte Person gemeldet, was sich für die ersteintreffenden Kräfte jedoch nicht bestätigte.

Weiterlesen

Aus ungeklärter Ursache kollidierten die Autos frontal. Foto: Paul Schier / FFW Heckenbach
52

Zu dem schwerem Unfall rückten auch Feuerwehrleute aus dem benachbarten Brohltal an

18.04.: Frontalzusammenstoß: Mehrere Verletzte nach schwerem Unfall bei Altenahr

VG Altenahr. Am vergangenen Wochenende kam es auf der L85 und der K56 , zu denen die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Altenahr ausrücken mussten. Am Samstag, 18. April 2026, wurden die Einsatzkräfte gegen 14:55 Uhr zu einem Frontalzusammenstoß zweier Pkw auf der L85 zwischen Staffel und Niederheckenbach alarmiert. Aus ungeklärter Ursache stießen diese auf gerader Strecke frontal zusammen. Bei dem...

Weiterlesen

Imageanzeige Werbeplan 2026
Rund ums Hause Mayen/Mendig
Anlagenmechaniker
Kirmes Polch
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0240#
Heizölanzeige
Suchen Auslieferungsfahrer
Kirmes Polch
Kirmes Polch
Anzeige Jaadeporz 2026
Kirmes in Löhndorf
Kirmes Löhndorf
Löhndorfer Kirmes
Kirmes in Löhndorf
Werbeplan 2026
Stellenanzeige Auszubildung zum/zur Umwelttechnologen/in
Kirmes Polch