Blaulicht | 08.08.2022

Brand in Engers: 30 Menschen evakuiert - Wohnhaus völlig zerstört

Junger Feuerwehrmann rettet Bewohner aus brennendem Haus

Neuwied-Engers. Mehrere Löschzüge der Feuerwehr der Stadt Neuwied eilten in der Nacht zum Sonntag, 7. August, in den Stadtteil Engers. Dort wurde um 3.27 Uhr Großalarm ausgelöst: Ein Einfamilienhaus in Fachwerkbauweise stand in der Stefanstraße in Flammen. Noch vor Eintreffen der ersten Feuerwehr-Kräfte konnte ein junger Engerser Feuerwehrmann den Bewohnern dabei helfen, sich über einen Balkon im ersten Stock aus dem brennenden Haus zu retten. Der schon weit fortgeschrittene Brand breitete sich aufgrund der engen Bebauung in der Altstadt aus, sodass Feuerwehr und Polizei rund 30 Menschen aus den umliegenden Gebäuden evakuieren mussten.

Unterstützung aus dem Nachbarkreis

Unterstützung erhielten die Neuwieder Löschzüge auch aus dem Nachbarkreis Mayen-Koblenz: Mit zwei Drehleiter-Fahrzeugen unterstützten sie die Brandbekämpfung von oben, Mitglieder des Gefahrstoffzuges halfen bei der Ermittlung, ob durch die starke Rauchentwicklung Gefahr für die Bevölkerung bestand. Schnell folgte die Entwarnung: Über die Warn-Apps Katwarn und NINA mussten die Menschen der näheren Umgebung lediglich vor der Geruchsbelästigung gewarnt werden. Ein zusätzliches Ausbreiten des Brandes in der engen und alten Bebauung konnte die Feuerwehr verhindern.

Keine Verletzten

In den Morgenstunden des Sonntags war die Feuerwehr letztlich mit dem Löschen von Glutnestern beschäftigt. Die betroffenen Bewohner bleiben allesamt unverletzt und konnten zunächst provisorisch untergebracht werden. Das Wohnhaus wurde durch das Feuer vollständig zerstört. Neuwieds Oberbürgermeister Jan Einig - und somit oberster Chef der Feuerwehr - bedankte sich vor Ort bei den Einsatzkräften: „Das schnelle und reibungslose Zusammenwirken hat hier noch größeren Schaden verhindert. Hier wurden wieder einmal Umsicht und Professionalität von allen bewiesen. Das ist höchste Ehren wert.“

Kripo ermittelt

Neben der Feuerwehr Neuwied waren Kräfte des Technischen Hilfswerks im Einsatz um Nachlösch- und Sicherungsarbeiten zu unterstützen. Auch der Rettungsdienst und die Polizei waren vor Ort. Der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur (BKI) des Landkreises Neuwied, Holger Kurz, machte sich vor Ort ein Bild von der Lage. Hinsichtlich der Brandursache dauern die Ermittlungen der Kriminalpolizei an.

ROB

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