Blaulicht | 19.09.2022

Mieser Trick: Bereits vor einem Monat gaben sich die Täter per WhatsApp als Sohn der Geschädigten aus und erschlichen sich so das Vertrauen der Frau

Neuwied: Enkeltrick war erfolgreich

Symbolbild. Foto: pixabay.com

Neuwied. Am Abend des 18.09.2022 erhielt die 76-jährige Geschädigte eine WhattsApp ihres vermeintlichen Sohnes, welcher nach Geld fragte, da er aktuell Probleme habe. Bereits am 16.08. war die Geschädigte von dieser Nummer angeschrieben worden, wo ihr suggeriert wurde, dass ihr Sohn schreibe und seine neue Handynummer mitteilte, welche die Geschädigte sodann auch einspeicherte. Da die Nummer der Betrüger nun unter dem Namen des Sohnes eingespeichert war, war die Geschädgite an diesem Abend fest im Glauben tatsächlich mit ihrem Sohn zu schreiben und überwies infolge des Verlaufs insgesamt knapp 3.000 Euro auf zwei Konten in Tschechien und Spanien. Erst als der Sohn zufällig einen Tag später anrief, konnte er versichern niemals nach Geld gefragt zu haben.

Auch hier nochmal der Hinweis, dass entsprechende Anfragen immer zunächst unter bekannten telefonischen Erreichbarkeiten und Lebensgefährten überprüft werden sollten. Unter keinen Umständen sollten derartige Mitteilungen neuer Rufnummern „blind“ in den Kontakt eingespeichert werden, da die Täter so vermeintlich leichteres Spiel haben.

Pressemitteilung der Polizei Neuwied

Symbolbild. Foto: pixabay.com

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Gesundheit im Blick // Allgemeine Augenheilkunde
Hochschule Koblenz Stellenanzeige
Gesundheit im Blick
Anzeige Filmnächte 2026
Stellenanzeige Sachbearbeiterin im Veterinärwesen
Empfohlene Artikel
Foto: Polizei
1626

Köln. Mit Bildern aus der Videoüberwachung einer Tiefgarage unter den Kranhäusern im Rheinauhafen fahndet die Polizei Köln nach sieben mutmaßlichen Räubern. Die Gruppe steht im Verdacht, am 3. September 2025 (Mittwoch) zwei 18-Jährige in der Tiefgarage im Zollhafen ausgeraubt zu haben. Nach bisherigen Erkenntnissen waren die jungen Männer gegen 22.50 Uhr von der Gruppe angepöbelt worden.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Symbolbild. Foto: pixabay.com
3222

Rhein-Sieg-Kreis. Nach dem eine Verkehrsunfall in der Nacht zu Sonntag (5. Juli) auf der Bundesautobahn 61 zwischen den Anschlussstellen Miel und Rheinbach ist die sechsjährige Tochter der verunfallten Familie am Mittwoch (15. Juli) in einer Klinik ihren schweren Verletzungen erlegen. Das Mädchen war unmittelbar nach dem Unfall notoperiert worden und befand sich seitdem in intensivmedizinischer Behandlung.

Weiterlesen