Politik | 03.06.2026, 12:10 Uhr

Westerwälder Stimme im Bundesvorstand der Freien Demokraten

Jana Gräf

Region. Die FDP Westerwald ist künftig im Bundesvorstand der Freien Demokraten vertreten: Jana Gräf, Kreisvorsitzende der FDP Westerwald, wurde auf dem 77. Ordentlichen Bundesparteitag in Berlin in das Führungsgremium der Partei gewählt. Die 36-Jährige setzte sich dabei bei ihrer ersten Kandidatur auf Bundesebene in einem außerordentlich starken Bewerberfeld durch: In einem Bewerberfeld von 36 Kandidatinnen und Kandidaten um lediglich 17 Plätze gelang ihr der Einzug in der offenen Beisitzerwahl in den Bundesvorstand.

Mit dem Einzug in den Bundesvorstand erhält der ländliche Raum in Rheinland-Pfalz und insbesondere der Westerwald eine zusätzliche direkte Stimme in den strategischen Entscheidungen der Bundespartei. Die Nominierung durch den FDP-Landesverband Rheinland-Pfalz würdigt zugleich das Engagement der Mitglieder vor Ort und die Arbeit des Kreisverbandes in den vergangenen Jahren.

„Der Westerwald ist eine Region, in der Verantwortung, Ehrenamt und Zusammenhalt selbstverständlich sind. Diese Perspektive möchte ich künftig auch im Bundesvorstand einbringen und an der inhaltlichen und organisatorischen Erneuerung der Freien Demokraten mitarbeiten“, erklärt Gräf.

Die ehemalige Soldatin und heutige Bundesbeamtin steht seit 2023 an der Spitze des FDP-Kreisverbandes Westerwald. Darüber hinaus engagiert sie sich als Landesvorsitzende der Liberalen Frauen Rheinland-Pfalz, Mitglied des Landesvorstandes der FDP Rheinland-Pfalz sowie als Kreisrätin im Westerwaldkreis.

Der Parteitag setzte zugleich ein Signal für mehr weibliche Führung in der FDP. So viele Frauen wie nie zuvor wurden in Präsidium und Bundesvorstand gewählt. Gräf sieht darin ein wichtiges Zeichen für die Erneuerung der Partei.

Dass der Wettbewerb auf dem Parteitag intensiv war, von der Vorsitzendenwahl bis zur Beisitzerwahl, sieht Gräf als gutes Zeichen: „Eine Partei, die Wettbewerb kann und intern streitet, wächst daran. Genau das brauchen wir für die Erneuerung.“

Die aktuellen Umfragewerte der FDP mit erstmals wieder 5% dürften Gräf recht geben.

Pressemitteilung FDP Westerwald

Wahl Bundesvorstand Jana Gräf

Wahl Bundesvorstand Jana Gräf Foto: Samuel Schnitzler

Jana Gräf Foto: Johannes Höhr

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Rheinbacher Ausbildungsmesse
Rheinbacher Ausbildungsmesse
Auftrag, Nr. AF2026.000438.0, September 2026
Pellenzer Lehrstellenbörse
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Landrätin Cornelia Weigand. Foto: privat
1094

Verwunderung im Ahrtal über das Schreiben von Bundeskanzler Merz.

Rückhaltebecken-Finanzierung: Landrätin Weigand ist enttäuscht

Kreis Ahrweiler. Bundeskanzler Friedrich Merz hat schriftlich auf den gemeinsamen Brief der Landkreise Euskirchen, Vulkaneifel und Ahrweiler in Bezug auf die Finanzierung der Hochwasserrückhaltebecken aus dem Aufbauhilfefonds (siehe gemeinsame Pressemeldung vom 17. Juni 2026) geantwortet. Darin werden unterschiedliche Gründe angesprochen, warum aus Sicht des Bundes die seitens der Kreise vorgeschlagene Verwendung der Mittel nicht möglich sei.

Weiterlesen

Die Flut hat 2021 in weiten Teilen des Ahrtals erhebliche Schäden verursacht.
2137

Hochwasserschutz falle in die Zuständigkeit der Länder

Neue Rückhaltebecken im Ahrtal dürfen nicht durch den Aufbaufond finanziert werden

Kreis Ahrweiler. Mithilfe des Aufbaufonds wollte die Landrätin des Kreises Ahrweiler, Conelia Weigand (parteilos) den Bau neuer Rückhaltebecken im Ahrtal finanzieren. Dafür hatte sie sich gemeinsam mit zwei weiteren Landkreisen stark gemacht. Nun erhielt sie die Absage der Bundesregierung für ihr Vorhaben, wie SWR und Rhein-Zeitung berichten. Das Sondervermögen sei für den Wiederaufbau gedacht.

Weiterlesen

Die Ramersbacher Straße in Ahrweiler.  Foto: ROB
696

Im Bereich der Ramersbacher Straße wird gebaut:

Ahrweiler: Vollsperrung bis Sommer 2027

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die städtische Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft (AuEG) beginnt in der Ramersbacher Straße in Ahrweiler bald eine umfassende Kanalbaumaßnahme. Dabei werden der Regen- und Schmutzwasserkanal sowie Hausanschlüsse erneuert bzw. saniert.

Weiterlesen