Blaulicht | 31.03.2022, 09:46 Uhr

Durch das geistesgegenwärtige Verhalten des Zugführers konnte eine Tragödie verhindert werden

Westerwald: Kind springt vor einfahrendem Zug auf Gleise

Symbolbild. Foto: pixabay.com
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Betzdorf. Am 29.03.2022, gegen 17:30 Uhr befanden sich ein 13-Jähriger und ein 14-Jähriger auf dem Bahnhofsgelände in Betzdorf. Dort gerieten beide in Streit. Der ältere Junge rannte dem Jüngeren hinterher, nachdem dieser in beleidigt hatte. Der 13-Jährige warf im Fluchtverhalten zunächst sein Fahrrad zur Seite und sprang dann ins Gleisbett. Zu diesem Zeitpunkt näherte sich der einfahrende Zug aus Richtung Siegen. Der im Bremsvorgang befindliche Zugführer entschied sich nach dem Erblicken des Kindes zu einer Notbremsung. Der Zug kam noch rechtzeitig zum Stillstand; das 13-jährige Kind blieb unverletzt und flüchtete. Der Zugführer erlitt einen Schock und konnte seine Fahrt nicht fortsetzen. Das Kind konnte im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen im Stadtgebiet Betzdorf angetroffen werden. Die weitere Bearbeitung der Sache erfolgt durch die zuständige Bundespolizei Koblenz; die erforderlichen Erstmaßnahmen vor Ort wurden durch Beamte der PI Betzdorf durchgeführt. In diesem Zusammenhang weist die Polizei allgemein darauf hin, dass ein unbefugtes Betreten der Gleise zu lebensgefährlichen Verletzungen bis hin zum Tode führen kann. Wichtige Tipps hierzu sind auf der Homepage der Bundespolizei nachzulesen.

Pressemitteilung der Polizei Betzdorf

Symbolbild. Foto: pixabay.com

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