Blaulicht | 30.03.2024, 11:57 Uhr

539 Fahrzeuge und 757 Personen wurden kontrolliert

Zehntausende Motorsportfans am Ring: Polizei zieht gemischtes Fazit

Symbolbild. Foto: Jochen Tack / Polizei NRW
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Nürburgring/Adenau. Seit mehreren Jahren hat sich der kirchliche Feiertag Karfreitag als inoffizieller Beginn der Saison in der Tuning- und Poser-Szene etabliert, bekannt als „Carfriday“.

Trotz ungünstiger Witterungsbedingungen trafen sich auch in diesem Jahr an verschiedenen Orten im Präsidialbereich Koblenz tausende Fahrzeugführer, um ihre aus dem Winter eingemotteten Fahrzeuge zu präsentieren oder andere zu bewundern - ein Treffen, das dem Motto „sehen und gesehen werden“ folgt. Die Polizei hatte größtenteils nichts auszusetzen, doch wie in den vergangenen Jahren gab es wieder einige Fahrzeugbesitzer, die mit illegalen An- oder Umbauten unterwegs waren oder unzulässige Fahrweisen zeigten, die ein Einschreiten der Polizei erforderten.

An den gezielten Kontrollen im Präsidialbereich beteiligten sich auch Polizeibeamte, die sich speziell auf das Gebiet der Fahrzeugveränderungen und -manipulationen fortgebildet haben. Besonders am Nürburgring war ein großes Aufkommen zu verzeichnen, wo sich nach Schätzungen mehrere zehntausend Motorsportfans versammelten, was zu Verkehrsbehinderungen auf den Zufahrtsstraßen führte. Insgesamt waren am Karfreitag im gesamten Präsidialbereich etwa 200 Polizeikräfte im Einsatz. Dabei wurden 539 Fahrzeuge und 757 Personen kontrolliert, was zu 15 Strafanzeigen und 145 Ordnungswidrigkeiten führte. In 111 Fällen wurde die Betriebserlaubnis der Fahrzeuge erloschen erklärt. Es kam zu 16 Sicherstellungen, darunter sieben Kraftfahrzeuge und zwei Führerscheine. Des Weiteren wurden 54 Mängelberichte ausgestellt. BA

Symbolbild. Foto: Jochen Tack / Polizei NRW

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