Politik | 31.08.2018

Leserbrief zum Schieferbergwerk Rathscheck

51 Beschäftigte sorgen sich um ihren Arbeitsplatz

Die Berichte in den Medien, Schieferbergwerk Rathscheck stellt die Produktion ein, haben in vielen Familien Angst und Unruhe ausgelöst. Sorgen machen sich breit, wie soll es weitergehen.

Ja, diese Botschaft, die die Geschäftsführung veröffentlicht hat, ist in der Region auf Unverständnis gestoßen. Das Moselschieferbergwerk war für den Bereich Mayen und Umgebung ein Vorzeigeunternehmen. Dafür Garant war der ehemalige Geschäftsführer und Ehrenbürger Ewald Hoppen. Diese Botschaft schmerzt auch ihn. Die Nachfolgegeschäftsführung hat dem Unternehmen offensichtlich nicht gutgetan. Betriebsrat und Belegschaft verspüren derzeit große Solidaritätsbekundungen. Der ehemalige DGB Vorsitzende Toni Schüller steht an der Seite von Betriebsrat und Belegschaft.

Eine öffentliche Kundgebung ist nicht ausgeschlossen. Kampflos werden die Betroffenen die Schließungsabsicht nicht hinnehmen.

Moselschiefer hat eine Zukunft

Toni Schüller,

ehemaliger DGB-Vorsitzender

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Mayen. „Die Entscheidung, das Bergwerk zu schliessen hat uns genauso überrascht, wie die Kumpel vor Ort,“ so Holger Zimmermann, Geschäftsführer der IG BCE Mittelrhein in Neuwied. „Vor allem, da die Betriebsräte und wir als Tarifpartner mit der Geschäftsleitung eine klare Verabredung hatten, erst gemeinsam die Leistungsfähigkeit der 11. Sohle zu bewerten.“

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Mayen. Mit großen Bedauern nehme ich zur Kenntnis, dass es ein Stück Tradition aus meiner Heimatstadt Mayen künftig nicht mehr geben soll: Den Moselschieferabbau am Katzenberg. Meine Anteilnahme gilt den Bergleuten und ihren Familien. Was mich als „Mayener Jung“ jedoch ein wenig verwundert ist, wer da so alles glaubt, so ein sachlich-fundiertes Urteil über die Gründe der Schließung erlauben zu können.

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Quelle: FWM
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Mayen. In den letzten Wochen wurde sehr viel über die geplante Bergwerksschließung berichtet und viele Meinungen veröffentlicht. Hans-Georg Schönberg, FWM-Fraktionsvorsitzender, bedauert jedoch, dass die Presse nicht vom Rathscheck-Management zum Dialoggespräch zusammen mit den beiden Stadträten aus Mayen und Polch eingeladen wurde. Bedauerlich ist, dass auch der Betriebsrat nicht eingeladen wurde, und dies obwohl sich mehrere Fraktionen im Vorfeld dafür ausgesprochen haben.

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