Politik | 14.04.2022, 10:27 Uhr

Die Stadt reagiert deutlich auf die insbesondere in den sozialen Medien wiederholt geäußerten Vorwürfe, dass die Stadt den Betroffenen der Flutkatastrophe wichtige Unterstützung entziehe. Gerade Einzelpersonen werfen der Stadt mangelnde Kommunikation vor

Ahrweiler: „Versorgung ist und bleibt sichergestellt!“

Die Innenstadt von Ahrweiler Ende Januar 2022.  Foto: ROB
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Bad Neuenahr-Ahrweiler. In den vergangenen Tagen und Wochen wurde in den sozialen Medien wiederholt und intensiv über den Fortbestand einiger privat organisierter Versorgungsstellen im Stadtgebiet diskutiert. Neben den offiziellen Anlaufstellen bestehen auch vollständig privat organisierte Treff- und Versorgungspunkte, die durch freiwillige Helferinnen und Helfer betrieben und durch Spenden finanziert werden. Die Stadt ist für deren Engagement außerordentlich dankbar und hat die in Anspruch genommenen öffentlichen Flächen für diese Zwecke gerne zur Verfügung gestellt.

Insbesondere im Stadtteil Ahrweiler und dem dort betroffenen privaten Versorgungspunkt auf dem Parkplatz des Ahrstadions wird Kritik daran laut, dass die öffentlichen Flächen nur noch bis zum 1. Mai bereitgestellt werden können. „Der Wiederaufbau von Bad Neuenahr-Ahrweiler schreitet glücklicherweise voran“, erläutert Peter Diewald, Erster Beigeordneter der Stadt, die Situation. „Flächen, die wir bisher zur Verfügung gestellt haben, werden künftig wieder mehr und mehr für ihren ursprünglichen öffentlichen Zweck benötigt.“

Arbeiten laufen auf Hochtouren

So laufen die Arbeiten zur Sanierung und Eröffnung des Freibades Ahrweiler auf Hochtouren. Dass die Bereitstellung der öffentlichen Fläche, die zunächst auf den 31. März befristet war, nunmehr am 1. Mai ende, sei mit dem Betreiber des Versorgungspunktes bereits vor Wochen besprochen und festgelegt worden. Eine von Einzelpersonen wiederholt vorgeworfene mangelhafte Kommunikation vermag die Stadtverwaltung daher nicht zu erkennen. Auf die insbesondere in den sozialen Medien wiederholt geäußerten Vorwürfe, die Stadt entziehe den Betroffenen der Flutkatastrophe wichtige Unterstützung, reagiert Diewald deutlich: „Rund 100 Meter entfernt von dem Standort am Ahrstadion betreibt die AHRche einen großen Treffpunkt, der vielfältige Möglichkeiten bietet, sich auszutauschen, Informationen und Versorgung zu erhalten.“

Begegnungsorte bleiben

Durch die Weiterführung der Treffpunkte stehen den Bürgerinnen und Bürgern Versorgungs- und Begegnungsorte auch weiterhin ortsnah zur Verfügung. Weitere Informationen zu den Anlaufstellen sowie den angebotenen Veranstaltungen erhalten Interessierte unter www.bad-neuenahr-ahrweiler.de/treffpunkte.

Pressemitteilung der

Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler

Die Innenstadt von Ahrweiler Ende Januar 2022. Foto: ROB

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