Ergebnisse der Landtagswahl 2021 in Rheinland-Pfalz
Anke Beilstein gewinnt im Wahlkreis 15
Grafik: Redaktion
Cochem/Kaisersesch/Ulmen/Zell. Am Sonntag hatten die Bürgerinnen und Bürger auch im Wahlkreis 15 eine Antwort auf die Frage zu liefern, welcher Kandidat oder Kandidatin die Region künftig im rheinland-pfälzischen Landtag vertreten soll. Die politischen Parteien blicken dabei auf einen Wahlkampf zurück, den es in dieser Form noch niemals gegeben hat. Durch die Corona-Pandemie fehlten den Bewerbern die Kontaktmöglichkeiten zum Bürger: Die sonst obligatorischen Infostände fanden nicht statt, der klassische Wahlkampf an der Haustüre fiel komplett aus. Stattdessen setzten die Parteien vermehr auf Online-Veranstaltungen. Trotz den ungewöhnlichen Bedingungen entwickelte sich ein spannender politischer Wettkampf.
Nun steht das Ergebnis fest und die Wählerinnen und Wähler im Wahlkreis 15 (VG Cochem, VG Kaisersesch, VG Ulmen und VG Zell an der Mosel) haben entschieden:
Anke Beilstein (CDU) erreichte 44,1 % der Wählerstimmen und zieht somit per Direktmandat in den Mainzer Landtag ein.
Über die Landesliste zieht Heike Raab in den Landtag ein.
Die weiteren Ergebnisse im Überblick:
- Heike Raab (SPD): 27,0 %
- Tanja Schmidt (FREIE WÄHLER): 9,3 %
- Heinz Bremm (GRÜNE): 7,7 %
- Martin Fischer (AfD): 6,4 %
- Kerstin Geesdorf (FDP): 5,4 %
Die Wahlbeteiligung im Wahlkreis betrug 68,7 %.
Alle Wahlergebnisse der Region gibt es >hier<.
„Wie fühlen Sie sich nach der Wahl?“ – Auf diese Frage antwortet Anke Beilstein gegenüber BLICK aktuell unmittelbar nach Bekanntwerden ihres Wahlsieges: „Das CDU-Landesergebnis ist bitter. Mein persönliches Ergebnis, mit dem ich den Wahlkreis deutlich gewinnen konnten, tut gerade in dieser Situation besonders gut. Für diesen Zuspruch und Vertrauensbeweis der Wählerinnen und Wählern bedanke ich mich ganz herzlich. Das gibt mir Kraft für meine weitere Arbeit. Als Fazit kann man sagen: Es war zwar eine Landtagswahl, aber Landesthemen haben quasi keine Rolle gespielt – ob die gravierenden Missstände in der Bildung, die schlechte Finanzen der Kommunen oder die mangelhafte Digitalisierung. Hier haben wir über fünf Jahre den Finger in die Wunde gelegt, bessere Konzepte vorgelegt und die hohen Umfragewerte haben uns bis vor wenigen Wochen diese gute Arbeit bestätigt. Aber dann kam Corona und hat alles überlagert. Krisenzeiten sind Regierungszeiten. Die Omnipräsenz eines Regierungschefs in den Medien verschafft einen Vorteil, der von einem Oppositionsführer nicht einholbar ist. Zum Schluss dann noch die Maskenaffäre – eine persönliche Verfehlung Einzelner, die moralisch zutiefst verwerflich ist, aber der gesamten Partei Schaden zugefügt hat. Ich bin traurig, dass unsere zuverlässige Arbeit über einen so langen Zeitraum nicht zum Erfolg geführt hat. Das ist schade, denn sobald Corona nicht mehr die Hauptrolle spielt, werden die Menschen feststellen, dass die Probleme auf Landesebene immer noch bestehen und ungelöst sind. Der nächste Wahltag wird aber erst wieder in fünf Jahren sein.“ -MX-
Grafik: Redaktion
Anke Beilstein Foto: privat
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