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Intensivere Kooperation zur Reduzierung des Bahnlärms geplant

Bahnlärm nervt nicht nur im oberen Mittelrheintal

Pilger will sich auch für Moselbereich/unteres Mittelrheintal einsetzen

Bahnlärm nervt nicht nur im oberen Mittelrheintal

Die zeitnahe Umsetzung weiterer kurz- und mittelfristiger Maßnahmen zur Bahnlärmreduzierung und die Realisierbarkeit einer Alternativtrasse zur Entlastung des Mittelrheintals waren unter anderem Thema beim Gespräch der BI-Vorsitzenden aus dem Unteren Mittelrheintal von Koblenz bis zur Grenze zu Nordrhein-Westfalen und dem Moseltal. Foto: privat

20.09.2019 - 10:24

Region. Wie Abgeordnete und Bürgerinitiativen (BI) intensiver gegen Bahnlärm kooperieren können, war Thema eines Gesprächs mit BI-Vorsitzenden aus dem Unteren Mittelrheintal von Koblenz bis zur Grenze zu Nordrhein-Westfalen und dem Moseltal. Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Marc Ruland (SPD) nahm auch der Bundestagsabgeordnete Detlev Pilger (SPD) daran teil.

Neben zeitnaher Umsetzung weiterer kurz- und mittelfristiger Maßnahmen zur Bahnlärmreduzierung wurde auch die Realisierbarkeit einer Alternativtrasse zur Entlastung des Mittelrheintals von Bonn bis Bingen erneut erörtert. „Ich kämpfe mit den Kollegen in der parteiübergreifenden Gruppe des Bundestages ,Bahnlärm‘ weiter für die Alternativtrasse und dafür, dass diese endlich in den ,Vordringlichen Bedarf‘ des Verkehrswegeplans aufgenommen wird. Berlin muss erkennen, dass dieses Thema keinen Aufschub mehr duldet. Wir alle sind uns einig: Bahnlärm macht krank“, so Pilger.

Kurios und unverständlich sei es, dass die Bahn an der Moselstrecke einen dreistelligen Millionenbetrag investiere, aber Investitionen in den Lärmschutz gänzlich unbeachtet lasse, hob Max Op den Camp (BI Moseltal) hervorhob. Hierbei betonte Pilger, dass dies alles auch voraussetze, dass die Bahn mit einem ausreichenden Etat ausgestattet werde. Rolf Papen (BI VG Weißenthurm) bat Pilger, das von Abgeordneten, Bürgermeistern und BI gegründete „Aktionsbündnis zur Bahnlärmreduzierung im Unteren Mittelrheintal und im Moseltal“ zu unterstützen. „Es ist den gleichermaßen vom Bahnlärm betroffenen Menschen in unserer Region nicht mehr erklärbar, dass beim Bahnlärm nur das Obere Mittelrheintal im Fokus steht, obwohl im Bereich zwischen Bonn und Koblenz erheblich mehr Menschen vom Bahnlärm betroffen sind und hier durch die Moselanbindung auch deutlich mehr Züge mit oft höherem Tempo verkehren.

Pilger versprach: „Ich werde mich auch weiter für die berechtigten Belange der durch den Bahnlärm geplagten Bürger im ganzen Mittelrheintal und im Moseltal einsetzen. Einiges wurde erreicht, vieles ist noch zu tun. Ich bin froh, mit der parlamentarischen Gruppe gegen Bahnlärm ein starkes Unterstützerteam mitgegründet zu haben.“ Pressemitteilung

Bürgerbüro Detlev Pilger, MdB

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26.09.2019 09:35 Uhr
Wally Karl

Wie viele Jahre verspricht die Politik jetzt schon dem Bürger das sich bei dem Bahnlärm etwas ändert?
Es kommet deshalb nicht unbegründet der Verdacht auf, hier wird auf Zeit gespielt, bis die Bahn eines Tags durch Reinvestition den Güterfuhrpark sowie so erneuert hat und damit die Lärmbelästigung der Bürger ein Ende findet.
Gestern noch war Marc Ruland für die Digitale – Zukunft zuständig heute mal wieder für die Bahn. Kann das gutgehen?
Es entsteht anderseits der Eindruck, dass die SPD nicht ansatzweise in der Lage ist der Bahn irgendwelchen Zugeständnisses in der Sache abzuringen. Der Eindruck verstärkt sich durch die Tatsache, dass auch im Mosel – Tal mit laut ratternden Güterzügen gefahren wird.
Die Bahn und ihre Privatunternehmer haben dabei beim Personenverkehr schon bewiesen, dass ein wirklich leises Fahren möglich wäre.
Also muss davon ausgegangen werden, dass es der SPD nicht gelingt, die Bürgerwünsche der Bahn so dringlich zu kommunizieren das diese handelt.
Das Versagen liegt damit wohl eher bei der SPD und ihren Handelnden als bei der Bahn.



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Kommentare
juergen mueller:
Die SPD ist weder sozial noch bunt. Das letzte Aufbäumen einer Partei, der schon lange nichts mehr einfällt, ausser REDEN. Die deutsche Politik allgemein ist letzten Endes gar nicht bereit, um Besserungen zu bewirken - macht was sie will, verpulvert Millionen an Steuergelder - der Dumme ist der Steuerzahler - drückt sich vor ihren Aufgaben, legt ein Showgehabe an den Tag und zwar kommunal, landes- wie vor allem bundesweit, dass es einen nur noch ankotzt. Wie TV-Philosoph Precht mit Recht sagt:"Wir leben in einer (kranken) Gesellschaft, in der die Eliten das untere Drittel aufgegeben haben". Die Zahl der Menschen, die Gefahr laufen, da weiter herunterzurutschen, ist enorm - Dank einer Politikerkaste, die in erster Linie nur an sich denkt - baut sie Scheiße, wird ohne Konsequenz zurückgetreten.
K. Schmidt:
Das Schlimme ist ja eigentlich, dass es vermutlich wirklich eine nennenswerte Zahl von Leuten gibt, die glauben, mit bunten Lichtern in der Hand tatsächlich etwas bewirken zu können. Man könnte genauso gut Aktionen erfinden wie z.B. "Käsebrot für den Weltfrieden", und jeder der morgens ein Käsebrot frühstückt kann sich als Hüter des Weltfriedens feiern. Das ist der Welt und den Kriegstreibern zwar egal, aber fürs eigene Gemüt hat man was tolles auf die Beine gestellt. So wird auch dieser bunte Laternenumzug. Stupide Symbolpolitik, von Menschen die außer solchen Symbolen ansonsten wenig bewirken, gegen Menschen denen die Symbolik am Allerwertesten vorbeigehen wird. So wird die AfD nicht geschwächt, die SPD nicht wieder erstärken, und die Welt nicht verändert.
Stefan Knoll:
Man muß kein Fan der SPD sein, um diesen absolut notwendigen Widerstand gegen die AfD zu unterstützen. Gerade bei der AfD Rheinland-Pfalz potenziert sich stark rechtes Gedankengut und politische Unfähigkeit zur einer höchst gefährlichen Mischung. Genannt seien hier nur die Namen des rheinland-pfälzischen AfD-Landesvorsitzenden Uwe Junge und Justin Cedric Salka, dem stellvertretenden Kreisvorsitzenden der AfD Westerwald, die beide im Verfassungsschutzbericht zur AfD erwähnt werden.
Juri Kanzow:
Sie war, trotz anderem Bemühen, nicht echt. Die Gossensprache der Frau Nahles kam unwirklich und gekünstelt herüber - und genau das ist eben nicht das Kennzeichen der echten Gossensprache. Die Frau wollte sich mit der Gossensprache bei den Kleinen Leuten anbiedern. Die aber durchschauten, dass da ein Emporkömmling es in die abgehobene Paukerkommune namens SPD-Führung geschafft hatte und in Wirklichkeit von oben herunter abwimmelte und vernebelte. Den katastrophalen Druck, den die unkontrollierte Einwanderung auf die Kleinen Leute ausübte (ihre bezahlbaren Wohnungen fast weg, ungekannter Konkurrenzkampf um schlecht bezahlte Arbeitsplätze trotz Mindestlohn, Sozialleistungen fast pari für deutsche Malocher und entlegene Einwanderer usw.) hat Frau Nahles konsequent in die rechte Ecke verschoben und das SPD-Desaster damit katalysiert. Der Absturz ins Bodenlose geht für die Partei so lange weiter, wie die genannten Themen auf dem Verbots-Index der Partei stehen.
Wally Karl:
Gott sei Dank!
Horst Daleki :
Ich kenne seit ihrem 17 Lebensjahr sie hat am Ende richtig gemacht leider hat sie meine Wahrung vor den Schmarotzer und Schleimer nicht wahrgenommen.
Uwe Klasen:
In einem Dokument auf der Webseite von AI zeigt diese NGO, dass Objektivität, Wahrheit und Wissenschaftlichkeit für sie keine Rolle spielen, wenn es um Israel geht. Damit ist AI als sogenannte "Menschenrechtsgruppe" gut Aufgehoben unter den Antisemiten dieser Welt!
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