Politik | 05.10.2020

Dr. Alexander Wilhelm: Land hat durch Corona belastete Kommunen frühzeitig unterstützt

Bereits Anfang April 100 Millionen Euro für Kommunen bereitgestellt

Mayen-Koblenz. Die Corona-Pandemie hat bei den Kommunen zu erheblich höheren Ausgaben geführt. Wie die Rhein-Zeitung kürzlich berichtete, musste beispielsweise die Stadt Mayen mehr als 100.000 Euro zusätzlich ausgeben. „Diese zusätzlichen Kosten der Städte und Gemeinden als Folge der Corona-Pandemie, hat die Landesregierung frühzeitig vorhergesehen“, betonte der heimische Landtagskandidat Dr. Alexander Wilhelm, Staatssekretär. „Deshalb wurden bereits Anfang April über 100 Millionen Euro bereitgestellt, um Kommunen finanziell zu unterstützen. Von diesem Geld sind mehr als 8,5 Millionen Euro an den Landkreis Mayen-Koblenz und die Stadt Koblenz geflossen. Durch diese schnelle Reaktion hat Rheinland-Pfalz, als eines der ersten Bundesländer, die finanzielle Handlungsfähigkeit der Kommunen sichergestellt.“

Damit die Gemeinden und Städte im Land auch langfristig nicht aufgrund der Corona-Pandemie in finanzielle Nöte geraten, hat das rheinland-pfälzische Innenministerium in einem zweiten Schritt den Handlungsspielraum für die kommunale Finanzpolitik erheblich erweitert. Kommunalaufsichtsbehörden werden beispielsweise keine Erhöhungen von Grundsteuer oder Umlagesätze bei Gemeindeverbänden fordern. Auch wegen Verstößen gegen den gesetzlich vorgeschriebenen Haushaltsausgleich aufgrund von Folgen der Corona-Pandemie, sollen keine weiteren Schritte eingeleitet werden. Darüber hinaus ermöglicht das Innenministerium unter Minister Roger Lewentz ausnahmsweise kommunale Nachtragshaushalte, die sich auf erhöhte Kreditaufnahme beschränken.

„Die SPD-geführte Landesregierung greift den Kommunen während der Pandemie nicht nur finanziell unter die Arme, sondern hilft darüber hinaus mit vielfältigen weiteren Maßnahmen, wie der Erweiterung des gesetzlichen Rahmens. Den Städten und Gemeinden wird so die Möglichkeit gegeben, selbst nach dem Bedarf vor Ort zu entscheiden, wie, wo und wie viele Mehrausgaben aufgrund der Pandemie notwendig sind“, so Dr. Wilhelm weiter. „Für mich ist das genau der richtige Ansatz. Die regional Verantwortlichen kennen die örtliche Situation genau. Deshalb sind Entscheidungen vor Ort, gerade in einer Situation wie dieser, die beste Möglichkeit.“

Pressemitteilung

Dr. Alexander Wilhelm (SPD)

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare

Die alte Ockenfelser Linde soll fallen

  • Claudia W. : Ich bin in der Bergstraße aufgewachsen, meine Großeltern lebten dort. So traurig das ein einzelner so etwas durchsetzt! Ich hoffe das es noch abgewendet wird und dieser schöne alte Baum erhalten bleibt.
  • Iris Arens : Es wiederholt sich immer und überall: Auswärtige ziehen in Kenntnis der Sachlage zu und klagen anschließend gegen die bei Zuzug bereits bestehenden und bekannten Umstände. Hoffentlich bleibt die Linde...

Verschiebung wegen Planungsunsicherheit

  • Sabine Weber-Graeff: Da werden Abermilliarden in die Aufrüstung der Bundeswehr,respektive die Landesverteidigung gesteckt und dann wird seitens von Grün ernsthaft erwogen in den Sichtbereich des militärischen Radars zwei...
  • Joschi Hund: Leider kann man nicht mehr von einem Antik und Trödelmarkt sprechen, warum ? Wenn über die Hälfte der Händler Neuware anbieten und Ihre Waren mit Festpreisen ausgezeichnet haben. Man kann sagen über 80 % der Aussteller waren Händler.
Dauerauftrag
Imageanzeige
Dauerauftrag Imageanzeige
Dauerauftrag 2026
Dachdecker (m/w/d)
Azubispots Bad Neuenahr 2026
Zukunft trifft Tradition KW 18
Empfohlene Artikel
Blick auf die Grundschule Weststraße in Bad Neuenahr mit den Klassencontainern, in denen während der Bauzeit der neuen Grundschule unterrichtet wird. Foto: GS
64

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Der Stadtrat von Bad Neuenahr-Ahrweiler hat beschlossen, die Elternbeiträge für die Betreuende Grundschule an den drei städtischen Grundschulen für das Schuljahr 2026/2027 von bislang jährlich 450 Euro auf 500 Euro je fünf Betreuungsstunden pro Woche und Kind festzulegen. Die Erhöhung wurde von allen Fraktionen als „moderat“ bezeichnet, Kritik gab es indes daran, dass „das...

Weiterlesen

Die Atemschutzwerkstatt der Feuerwehr Ahrweiler ist seit der Flut in Containern am Bad Neuenahrer Feuerwehrhaus untergebracht.  Fotos: GS
214

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Kreisstadt investiert in ihre Feuerwehr. Während an der Ramersbacher Straße in Ahrweiler die Arbeiten für das neue Feuerwehrhaus begonnen haben, standen zwei weitere Maßnahmen auf der Tagesordnung der letzten Stadtratssitzung unter Leitung von Bürgermeister Guido Orthen. Orthen wurde am 22. März als Direktkandidat der CDU in den neuen Landtag von Rheinland-Pfalz gewählt, der sich am 18. Mai konstituiert.

Weiterlesen

Weitere Artikel
10

Bonn/Meckenheim. Nicht einmal Graupelschauer und Aprilwetter konnten die gute Stimmung an diesem Tag vermiesen: Ulla Schmidt besuchte im März den Unternehmensverbund der Lebenshilfe Bonn. Konkret stand ein Rundgang durch das Werk Meckenheim der Bonner Werkstätten auf dem Programm. Drei Stunden nahm sich die Vorsitzende der Bundesvereinigung Lebenshilfe Zeit, um sich verschiedene Arbeitsbereiche zeigen zu lassen.

Weiterlesen

Symbolbild.
227

36-jähriger Autofahrer verliert bei Starkregen die Kontrolle über sein Fahrzeug

04.05.: Dramatisher Unfall auf der B 56: Motorradfahrer schwer verletzt

Lohmar. Am Montag, den 4. Mai, ereignete sich in Lohmar ein schwerer Verkehrsunfall, als zwei Fahrzeuge im Gegenverkehr kollidierten. Dabei erlitt ein Motorradfahrer schwere Verletzungen. Gegen 16:00 Uhr fuhr ein 36-jähriger Mann aus Siegburg mit seinem Pkw auf der Bundesstraße 56 von Siegburg nach Lohmar. Bei starkem Regen verlor er im Ortsteil Heide aus bisher ungeklärten Gründen die Kontrolle über seinen Mercedes-Benz.

Weiterlesen

Symbolbild.
179

Spielschein wurde ohne Kundenkarte in einer Annahmestelle abgegeben

Glückspilz aus dem Westerwald gewinnt über 680.000 Euro im Eurojackpot

Region. Ein Spielteilnehmer oder eine Spielteilnehmerin aus dem Westerwald hatte am vergangenen Freitag allen Grund zur Freude: Mit einem Tippschein für die europäische Lotterie Eurojackpot, den er oder sie in einer Annahmestelle von Lotto Rheinland-Pfalz gespielt hatte, gewann er oder sie in der Gewinnklasse 2 über 681.000 Euro.

Weiterlesen

Essen auf Rädern
Kreishandwerkerschaft
Holz Loth-Entsorgung
Mülltonnen -Reinigung, bis auf Widerruf
Werksverkauf Anhausen
Minijob
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
Maikirmes Franken
Maikirmes Franken
10 Jahre NoWi
Media-Auftrag 2026/27
Jubiläum
Innovatives rund um Andernach
Nachruf Karl-Heinz Knops
Anzeige KW 18