Der Amtsinhaber gewann die Wahl im ersten Anlauf:
Björn Ingendahl bleibt Bürgermeister von Remagen
Remagen. Die Landtagswahlen, aber vor allem auch die Bürgermeisterwahl, bestimmten am Sonntag das Geschehen in Remagen. Während über den Tag die Wahllokale aufgesucht wurden – die Wahlbeteiligung lag letztlich in Remagen bei 62,7 Prozent gegenüber 60,3 Prozent im Jahr 2021 – stand ab 18 Uhr der neue Sitzungssaal im Remagener Rathaus im Zentrum des Interesses. Gespannt erwarteten hier die Gäste aus Bürgerschaft, Vereinen, Politik und Presse die Ergebnisse dieses Wahlsonntags. Besonders der Ausgang der Bürgermeisterwahl war von großem Interesse.
Geduld war gefragt
Doch zunächst war vor allem eines gefragt: Geduld. Denn bevor in den Wahllokalen die Bürgermeisterstimmen gezählt werden konnten, mussten die Landtagswahlen ausgezählt werden. So kam es, dass die Gäste im Rathaus bis kurz vor 19.30 Uhr auf das erste Ergebnis aus den Wahllokalen warten mussten. Und das kam aus Rolandswerth, dem Wahllokal mit den wenigsten Stimmen. Hier konnte Amtsinhaber Björn Ingendahl 71,1 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen, während sich Rita Schäfer 17,6 Prozent und Matteo Peticillo 11,3 Prozent sichern konnten.
Und dann tat sich erst einmal nichts auf der Tafel – mehr als eine Stunde lang. Das Oedinger Ergebnis kam dann auch irgendwann, und das war noch deutlicher als in Rolandswerth: 80,7 Prozent für Ingendahl. Inzwischen waren auch die Landrätin Cornelia Weigand sowie der Sinziger Bürgermeister Andreas Geron in Remagen eingetroffen und verfolgten gemeinsam mit Rita Schäfer, Björn Ingendahl und den vielen Interessierten noch Stunden die eingehenden Ergebnisse, bis das Wahlergebnis um 22.33 Uhr mit dem letzten Ergebnis aus der Kernstadt endlich feststand und Amtsinhaber Bürgermeister Björn Ingendahl mit 66,9 Prozent – 2018 waren es 62 Prozent – der Stimmen als Wahlsieger und neuer Bürgermeister von Remagen gefeiert werden konnte. Auf die parteilose Rita Schäfer entfielen 21 Prozent und auf AfD-Kandidat Matteo Peticillo 12,2 Prozent.
Herzliche Gratulationen
Herzliche Gratulationen galten dem alten und neuen Bürgermeister Björn Ingendahl von allen Seiten. „Ich freue mich sehr über dieses deutliche Ergebnis, das ich in dieser Deutlichkeit nicht erwartet habe. Das Ergebnis gibt mir eine Bestätigung für die Arbeit der letzten acht Jahre und Rückenwind für die Arbeit der nächsten acht Jahre“, freute sich der 45-jährige Bürgermeister von Remagen.Für den alten und neuen Bürgermeister von Remagen, Björn Ingendahl, hieß es gestern erst einmal, Luft zu holen nach einem anstrengenden und aufregenden Sonntag, bevor die Arbeit für die nächsten acht Jahre weitergeht.
Björn Ingendahl mit der erstunterlegenen Kandidatin Rita Schäfer. Des weiteren trat mit Matteo Peticillo ein Kandidat der AfD an.
Großer Andrang am Wahlabend.
