Landtagsabgeordneter Marc Ruland zur Absekung des Wahlalters

Blockadehaltung gegen das Wahlalter 16 aufgeben

Blockadehaltung gegen
das Wahlalter 16 aufgeben

Marc Ruland, MdL (SPD). Foto: privat

03.08.2020 - 08:50

Mayen-Koblenz. Anlässlich des 50. Jahrestages der Absenkung des Wahlalters von 21 auf 18 Jahre hat die Otto-Brenner-Stiftung eine aktuelle Studie zum „Wählen ab 16“ veröffentlicht. Dazu erklärt der jugendpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Marc Ruland:

„50 Jahre nach der Absenkung des Wahlalters auf 18 Jahre ist es höchste Zeit für den nächsten Schritt: Das Wahlalter ab 16 bei Kommunalwahlen muss endlich kommen. Die aktuelle Studie der Otto-Brenner-Stiftung kommt zu einem eindeutigen Befund: Bereits 15-Jährige verfügen über breites politisches Wissen und Interesse. Sie besitzen zudem die notwendige politische Reife, um eine demokratische Wahlentscheidung zu treffen. Die letzten Monate haben gezeigt, dass viele junge Menschen ihre Themen und Interessen in Gesellschaft und Politik einbringen wollen. Ihnen muss früher als bisher die Chance eröffnet werden, das demokratische Gemeinwesen auch an der Wahlurne mitzubestimmen und es nach ihren Vorstellungen weiterzuentwickeln. Als SPD-Fraktion kämpfen wir seit vielen Jahren für die Herabsenkung des Wahlalters bei Kommunalwahlen. Einzig der Widerstand der CDU verhindert in Rheinland-Pfalz, dass junge Menschen auf kommunaler Ebene besser repräsentiert werden. Die CDU-Fraktion um ihren Vorsitzenden Christian Baldauf muss sich erklären, warum sie jungen Menschen die Teilhabe an demokratischen Prozessen weiterhin verwehrt. Jugendliche haben den Mut, ihre Stimme zu erheben. Die CDU im Land sollte endlich den Mut aufbringen, die Stimme der Jugend zu hören und ihre Blockade gegen das Wahlalter 16 aufgeben.“ Pressemitteilung

Marc Ruland, MdL (SPD)

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09.08.2020 17:00 Uhr
Gabriele Friedrich

Ich wäre dagegen. Zum einen, weil die Jugendlichen noch gar nicht reif genug sind und zum anderen weil die meisten nicht mal genug Kenntnis über unser Land haben.
Fragen Sie mal Jugendliche nach unseren Sozialgesetzbüchern oder wie viel Bundesländer es gibt, oder von welcher Stelle das Kindergeld überwiesen wird.Die meisten wissen einfach NICHTS !
NEIN- zum frühen Wahlrecht, auch weil viele mit zweifelhafter Gesinnung die AfD wählen könnten.
Ich glaube, es hackt gewaltig im Land. Die Stimme der Jugend, kann man auch so hören- im Positiven wie auch Negativem.
Und in der Politik haben wir schon genug Bübchen, Milchgesichter und Trampel.... weil es nun mal so ist !



09.08.2020 14:23 Uhr
Wally

Lassen wir doch einfach bei der Geburt schon wählen und dann für die Zeit bis zur Volljährigkeit festschreiben.



















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juergen mueller:
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juergen mueller:
Was für Träumereien - ein Neubau, etwas was der ein oder andere in diesem Leben eh nicht mehr erleben wird, Hauptsache,darüber geredet - wie lange schon?. Und die Frage ist - WOFÜR? Vor Jahrzehnten ABENDSPORTFEST ... ade FUSSBALL ... ade Also - WOFÜR eine neue Tribüne, Herr NAUMANN?
juergen mueller:
Seit wann setzen vor allem CDU und SPD auf Transparenz?Dieses Wort gibt es nicht in deren Wortschatz.Die leben ihre undurchsichtige Politik nach wie vor nach dem Motto aus:"Bürger*innen dürfen zwar alles essen, aber nicht alles wissen".Politik lässt sich nicht in die Karten schauen.Da wird vertuscht,getäuscht,gelogen und verarscht und das auf einem sprachlichen und gestikreichen absolut unterem Niveau - man schaue sich auf FACEBOOK den Senf der SPD-Fraktion einmal näher an.Ein Herr Biebricher/CDU zerreißt sich das Maul immer nur dann,wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist - inhaltlos,verständnislos,absolut desorientiert,uninformiert,selbstgefällig,von seiner eigenen unwichtigen Wichtigkeit überzeugt,das Bild eines Möchtegern-Politikers,der seine Abwahl als Landtagsabgeordneter immer noch nicht verkraftet hat,weil ihm vom Wähler aufgezeigt wurde,dass es dafür dann doch nicht reicht - die SPD mit eingeschlossen. BÜRGERBETEILIGUNG - BÜRGERNÄHE = eine verlogene POLITIK.
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