Koblenz zeigt, wie es geht – Lob für Tierheim und Katzenhilfe
CDU-Stadtrat Rünz: Katzenschutz braucht landesweite Lösung
Koblenz. Verwilderte Katzen sind längst nicht mehr nur ein Thema für Tierschutzvereine – sie betreffen uns alle, vor allem aber Haustierhalter und unsere Kommunen. Die unkontrollierte Vermehrung streunender Katzen führt nicht nur zu Tierleid und überfüllten Tierheimen, sondern auch zu ökologischen Schäden und finanzieller Mehrbelastung für Städte, Gemeinden und Tierschutzeinrichtungen. Tierschützer fordern deshalb seit Langem eine landesweite Kastrationspflicht für freilaufende Katzen. Eine entsprechende Initiative wurde jedoch im Herbst 2024 vom rheinland-pfälzischen Landtag – gegen die Stimmen der CDU – abgelehnt.
CDU-Stadtrat Philip Rünz hat sich nun auf Einladung von Michael Ludewig, stellvertretender Vorsitzender des Tierschutzvereins Koblenz, sowie Dr. Birgit Buchholz über die praktischen Erfahrungen mit der Koblenzer Katzenschutzverordnung ausgetauscht. Koblenz hatte bereits 2023 gehandelt und eine eigene Verordnung erlassen, die Halter freilaufender Katzen zur Kastration, Kennzeichnung und Registrierung verpflichtet.
„Koblenz geht mit gutem Beispiel voran“, so Rünz. „Unsere Verordnung schafft klare Regeln, verhindert Tierleid und entlastet städtische Strukturen. Dass das Land eine landesweite Regelung abgelehnt hat, ist nicht nachvollziehbar. Es braucht endlich eine einheitliche Lösung für ganz Rheinland-Pfalz.“
Besonders lobte Rünz das Engagement des Tierheims Koblenz und der Koblenzer Katzenhilfe: „Beide Einrichtungen leisten einen enorm wichtigen Beitrag – nicht nur für den Tierschutz, sondern auch für Ordnung, Hygiene und die Entlastung kommunaler Stellen. Dieses Engagement verdient nicht nur Dank, sondern auch politische Rückendeckung.“
Pressemitteilung der
CDU-Fraktion Koblenz
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