Politik | 29.09.2017

Stichwahl zur Bürgermeisterwahl in Sinzig

„Eine transparente, bürgernahe Politik“

Andreas Geron stellt sich als parteiloser Kandidat der Stichwahl um das Amt des Bürgermeisters von Sinzig privat

Blick aktuell

Wie lautet Ihre zentrale Botschaft an die Bürgerinnen und Bürger zur Stichwahl am 8. Oktober?

Andreas Geron; Eine transparente und bürgernahe Politik sind mir ebenso ehrliche Anliegen wie Vertrauenswürdigkeit, Verlässlichkeit und respektvoller Umgang miteinander. Zusammen mit allen Mandatsträgern und politisch interessierten Bürgerinnen und Bürgern möchte ich Sinzig zukunftsfähig gestalten. Gemeinsam können wir die Voraussetzungen dafür schaffen, dass alle Generationen, junge und ältere Menschen, gerne in unserer Stadt und den Ortsteilen leben. Dies ist wichtig, damit sich in allen Lebensbereichen lebendige Vielfalt weiter entwickeln kann und sich alle wohlfühlen, auch engagierte Unternehmer, die traditionelle Wirtschaftskraft in Sinzig halten oder neue einbringen. Als Rechtsanwalt, Diplomverwaltungswirt und geschäftsführender Gesellschafter einer Privatschule für Juristen bringe ich die notwendigen Kompetenzen für das wichtige Amt des Bürgermeisters mit. Verwaltungskenntnisse alleine sind für die vielschichtigen Aufgaben, die anstehen, zu wenig. Ich bringe auch unternehmerische Erfahrung aus meiner selbstständigen beruflichen Tätigkeit mit. Ich verspreche Ihnen, dass ich mich mit ganzem Herzen und all meiner Kompetenz für diese Stadt und Ihre Ortsteile einsetzen werde. Um Ideen umsetzen und Änderungen bewirken zu können, bitte ich Sie für die Stichwahl am 8. Oktober um Ihre Stimme.

Blick aktuell:

Was wird sich für die Sinziger ändern, wenn Sie die Bürgermeisterwahl gewinnen?

Andreas Geron:Ich möchte wichtige Themen mit Priorität behandeln, insbesondere Themen, die der Mehrzahl der Bürgerinnen und Bürgern ein großes Anliegen sind.

Aufgaben, die an Fristen gebunden sind, z.B. die Beantragung von Fördermitteln, müssen klar strukturiert und zügig bearbeitet werden. Die Menschen sollen gerne ins Rathaus gehen mit dem Gefühl, dass Ihre Anliegen ernst genommen werden. Allerdings möchte ich auch keine falschen Erwartungen wecken. Zunächst werde ich eine Bestandsaufnahme machen, um zu erfahren, was schon jetzt richtig gut läuft und was die Verwaltung besser machen kann. Um in möglichst kurzer Zeit viele konkrete Handlungsansätze zu erhalten, setze ich neben Einzel- und Gruppengesprächen auf zeitgemäße Moderationstechniken, die rasch konkrete Ergebnisse liefern können. Ich möchte Zusammenarbeit fördern. Ich wünsche mir, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung, der Stadtrat sowie die Ortsvorsteherin und Ortsvorsteher bestmöglich zusammenarbeiten. Verschiedene Sichtweisen und Ansätze sollten als Bereicherung wahrgenommen und im Sinne effektiver Ergebnisse zusammengeführt werden. Das sind wir unseren Bürgerinnen und Bürgern schuldig. Bei den Sitzungsvorbereitungen sehe ich bereits jetzt erhebliches Optimierungspotenzial. Die gewählten Mitglieder des Stadtrates haben ihr verantwortungsvolles Amt übernommen, um zum Wohl der Stadt Sinzig tätig zu werden. Sie arbeiten alle ehrenamtlich und opfern ihre Freizeit zum Wohle der Stadt.

Deshalb hat es für mich oberste Priorität, dass die Sitzungsunterlagen inhaltlich schlüssig und nachvollziehbar und vor allen Dingen mit einem ausreichenden Vorlauf zur Verfügung gestellt werden. Eine Verwaltung muss sich bei Sitzungsvorlagen auf die Bedürfnisse des Stadtrats und die Notwendigkeiten im Verwaltungsablauf einstellen.

Es sollte ein konkretes Projektmanagement bezüglich bereits laufender Maßnahmen sowie zur Umsetzung bereits gefasster Beschlüsse wie z.B. den Bau der Schulsporthalle in Bad Bodendorf oder die Errichtung des Quellenstegs entwickelt werden. Dabei müssen feste Fristsetzungen für Zwischenschritte und Endtermine gesetzt, konkrete Zuständigkeiten definiert und Spielräume für eigenverantwortliches Handeln der qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eröffnet werden. Und ich erhoffe von den Beschäftigten und den Amtsträgern sowie auch von jedem Bürger ein offenes Wort, wenn aus deren Sicht die Verwaltung Aufgaben besser erfüllen kann. Aus meinem Bürgerprogramm ergeben sich zahlreiche Anregungen und Ideen, die ich mit dem Stadtrat und der Verwaltung auf ihre Umsetzbarkeit und Finanzierbarkeit hin beraten möchte. Dringlich sind für mich z.B. eine Lösung der Verkehrsproblematik am Schulzentrum, die Verlässlichkeit der Kinderbetreuung in den Kindertagesstätten, der Beginn der städtischen Arbeiten am Bahnhof, der Bau des Feuerwehrgerätehauses, die Schaffung von Barrierefreiheit im gesamten Stadtgebiet, die Entwicklung neuer Wohngebiete, die Fortschreibung des vorhandenen Tourismuskonzepts und dessen Umsetzung, die Förderung der naturverträglichen Nutzbarkeit der Ufer an Ahr und Rhein, die Steigerung der Attraktivität des Standortes Sinzig sowie eine Innenstadtbelebung. Ich stehe für einen bürgernahen, transparenten und verlässlichen Politikstil.

Erste Veränderungen werden für die Bürgerinnen und Bürger besser wahrnehmbare öffentliche Sitzungsteile sein.

Es wird feste Bürgersprechstunden geben und man wird mir in der Kernstadt und den Ortsteilen persönlich begegnen und mich dort ansprechen können.

Ich möchte maßgeblich daran mitwirken, dass wir alle auch in vielen Jahren noch sagen werden: „Sinzig, hier lebe ich gerne!“.

Andreas Geron stellt sich als parteiloser Kandidat der Stichwahl um das Amt des Bürgermeisters von Sinzig Foto: privat

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