Politik | 06.10.2020

Forderung des Solarvereins an den Sinziger Stadtrat:

„Es ist Zeit, Solarsiedlungen zu bauen!“

Regenerative Vollversorgung: Plusenergiesiedlungen sollten die Zukunft sein

Foto: Pixabay/skeeze

Sinzig. Etwa die Hälfte unseres Energieverbrauchs findet in Gebäuden statt, bei Neubauten heute immer noch 50 Kilowattstunden pro qm und Jahr. Welch ein Potenzial für Einsparungen, welch eine Chance für Architekten, Stadtplaner, Hausbesitzer, Bewohner, Handwerk und Industrie, für die ganze Gesellschaft!

Niedrigenergie- und Passivhaus, das waren Schritte auf dem Weg. Aber erst mit Plusenergiehäusern reduzieren wir nicht nur den Energiebedarf auf ein Minimum, sondern wir decken den Rest vollständig aus erneuerbaren Quellen – und produzieren Energie, mehr als im Haus gebraucht wird. Das alles ist längst erprobt und gebaut. Längst ist der Schritt getan vom Experiment zur Marktreife, längst ist der Plusenergiestandard wirtschaftlicher als das konventionelle Gebäude. Längst ist der Schritt getan vom Einzelhaus zur ganzen Plusenergiesiedlung.

Ein Beispiel: Der Solararchitekt Rolf Disch aus Freiburg beweist es seit mehr als zwei Jahrzehnten.

Gehen wir weiter zu Gesamtkonzepten regenerativer Vollversorgung! Wo Verbrauch ist, soll Produktion werden, Häuser werden Kraftwerke. Das ist keine Hexerei. Nur in unserer Region gibt es solche Beispiele kaum.

Dabei sind die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Vorzüge so groß wie der Nutzen für die Umwelt. Die Sonne scheint überall, und überall können die Menschen, die Häuser, die Kommunen zu Energieproduzenten werden – dezentral und demokratisch, flexibel und schnell. Die Abhängigkeit von Förderländern endet; das Kapital bleibt am Ort. Der Plusenergie-Baustandard trägt entschieden zu einer emissionsfreien Welt bei, die auch noch für unsere Kinder und Enkel bewohnbar bleibt.

Konsequenter Klimaschutz mit Gebäuden ist möglich und machbar! Wir können so planen und bauen, dass im Betrieb unserer Häuser kein CO2 mehr freigesetzt wird – mit hoher Wohnqualität und ansprechender Architektur, sozial ausgewogen und langfristig wirtschaftlich. Plusenergiehäuser verbrauchen nur ein Minimum an Energie – und den verbleibenden geringen Bedarf decken sie vollständig mit Solarenergie. Der Überschuss wird an das Stromnetz abgegeben, oder es werden Elektrofahrzeuge damit betankt. Die geringe Mehrinvestition wird zum größten Teil durch Fördergelder aufgefangen und amortisiert sich in weniger als zehn Jahren. Die Bewohner ziehen ein in lichtdurchflutete Räume und brauchen sich über steigende Nebenkosten keine Sorgen mehr zu machen. Und die Gemeinde profitiert von der Strahlkraft eines Leuchtturmprojekts.

In Sinzig wird auch über neue Siedlungen nachgedacht. Der Solarverein rät, mit Solarsiedlungen in die Zukunft zu gehen. Dies ist in erster Linie, wegen seiner Richtlinienkompetenz, eine Aufforderung an den Sinziger Stadtrat.

Pressemitteilung des

Solarvereins
Goldene Meile e.V. (SGM)

Foto: Pixabay/skeeze

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