Sanierung L121: Vier Bürgermeister starten Unterschriftenaktion - Listen liegen in den Rathäusern aus
Forderung an das Land, maroden Zustand zu beseitigen
VG Weißenthurm. Seit vielen Jahren ist die Stelle ein Ärgernis für alle Verkehrsteilnehmer. Seit vielen Jahren gibt es Bemühungen, für Abhilfe zu sorgen. Gemeint ist der Kreuzungsbereich zwischen der L121 und der K44 kurz vor dem Ortseingang der Stadt Weißenthurm. Die Fahrbahn dort ist seit geraumer Zeit in einem extrem schlechten Zustand. Zuständig für die Straße ist der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Cochem. Immer wieder haben die Verbandsgemeinde (VG) Weißenthurm die Städte Mülheim-Kärlich und Weißenthurm und die Ortsgemeinde Kettig die Behörde auf die inzwischen inakzeptable Beschaffenheit des Asphalts hingewiesen. Passiert ist bislang nichts. Die vier Bürgermeister Thomas Przybylla, Gerd Harner, Gerd Heim und Peter Moskopp sind mit ihrer Geduld am Ende. Gemeinsam starten sie eine Unterschriftenaktion. Ihre Forderung an das Land: endlich sanieren.
Im vergangenen Jahr hatte das Land Rheinland-Pfalz mitgeteilt, dass die L 121 die Einstufung als Landesstraße nicht mehr erfüllt. Daher dürfe der Straßenbaulastträger dort keine Mittel aus den Bauprogrammen des Landes mehr einsetzen. Schäden, die die Verkehrssicherheit beeinträchtigen, werden zeitnah beseitigt, teilte das Verkehrsministerium im August 2022 mit und führte aus, dass Abstimmungen mit dem Landkreis Mayen-Koblenz laufen würden. Ziel: Die Strecke, die zur alten B9 gehört, gemäß dem sogenannten 4-Stufen-Modell zur Kreisstraße abstufen. „Noch immer gibt es kein Ergebnis, die Abstufung der L 121 zur Kreisstraße ist nach wie vor nicht erfüllt und der Zustand der Kreuzung verschlechtert sich immer mehr“, sagt der Bürgermeister der VG Weißenthurm, Thomas Przybylla, verärgert. In Ausnahmefällen könnte das Passieren der Stelle zu Sachschäden an Fahrzeugen, etwa an Reifen oder Felgen, führen. Wegen der immer deutlicheren Schlaglöcher bestehe für Zweiradfahrer Sturzgefahr. Przybylla hatte zuletzt im Januar dieses Jahres gefordert, dass „zwingend etwas passieren muss.“ Die stark befahrene Straße ist eine der Hauptverbindungsachsen in der VG und liegt auf den Gemarkungen Kettig und Kärlich. Der Kettiger Ortsbürgermeister Peter Moskopp ist Landtagsmitglied und hat sich bereits in Mainz für die Sanierung der L121 eingesetzt: „Die starke Nutzung durch den Schwerlastverkehr und Bodenfröste haben der alten B9 extrem zugesetzt, hier besteht dringendster Handlungsbedarf“, sagte er. Auch die Stadtbürgermeister aus Mülheim-Kärlich und Weißenthurm halten den Zustand für untragbar. „Die Stelle ist seit vielen Jahren ein Ärgernis, Bürgerinnen und Bürger beschweren sich zu Recht schon lange“, betonte Weißenthurms Stadtbürgermeister Gerd Heim. Sein Mülheim-Kärlicher Amtskollege Gerd Harner hat Mühe, zu erklären, warum aktuell die K 96 zwischen der Abzweigung auf die Straße Reihe Bäume und der Weißenthurmer Straße saniert wird, obwohl die Fahrbahn dort eine deutlich bessere Beschaffenheit vorweist als die L 121: „Für die Menschen ist nicht die Zuständigkeit entscheidend, sondern der Zustand, und der ist inzwischen einfach nicht mehr hinnehmbar.“
Die Geduld der vier Bürgermeister ist jetzt am Ende. Da kein Fortschritt in Sachen Sanierung L 121 erkennbar ist, haben sie sich entschieden, eine Unterschriftenaktion zu starten. Gemeinsam fordern sie das Land Rheinland-Pfalz auf, den maroden Zustand der L 121 zu beseitigen. Wer sich an der Aktion beteiligen möchte, kann sich in die Unterschriftenlisten eintragen. Sie liegen in den Rathäusern der Verbandsgemeinde sowie der Städte Mülheim-Kärlich und Weißenthurm sowie Kettig aus.
Pressemitteilung der
VG Weißenthurm
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