Politik | 22.10.2025

Grüne Koblenz fordern Sachlichkeit statt Wahlkampf

Koblenz. Für die Koblenzer Grünen ist klar: Über die Zukunft des Peter-Altmeier-Ufers muss weiter konstruktiv diskutiert werden. Und das Ziel muss ein attraktives, sicheres Moselufer mit hoher Aufenthaltsqualität sein.

Deshalb kritisieren sie das Vorgehen der Koblenzer CDU, die sich ohnehin uneins zeigt: Während Philip Rünz, Landtagskandidat der CDU, die aktuellen Maßnahmen am Moselufer regelmäßig kritisiert, hatte der damalige Baudezernent Bert Flöck bereits in seinem Abschiedsinterview in einer Tageszeitung betont, dass ein autofreies Moselufer zwischen Balduinbrücke und Deutschem Eck einen deutlichen Qualitätsgewinn für Koblenz bringen könne.

Carl-Bernhard von Heusinger, Landtagsabgeordneter, Stadtratsmitglied und Koblenzer Direktkandidat will Handeln statt Wahlkampf:

„Die Menschen in Koblenz wünschen sich ein Moselfufer, das Raum für Begegnung, Erholung und nachhaltige Mobilität bietet. Statt Polarisierung brauchen wir jetzt konkrete Schritte. Wir wollen Lösungen vorantreiben. Lasst uns das Ufer gemeinsam als Vorzeigeprojekt für urbane Lebensqualität entwickeln, statt es zum Spielball taktischer Manöver zu machen.“

Christopher Bündgen, Vorsitzender der Koblenzer Grünen, erklärt:

„Das Peter-Altmeier-Ufer ist ein zentraler Ort in Koblenz – und ein Schlüssel für eine lebenswertere Innenstadt. Langfristig soll das Ufer den Radfahrer*innen und Fußgänger*innen gehören. Noch sind wir nicht am Ziel, aber die Richtung stimmt. Natürlich müssen die Maßnahmen weiter kritisch begleitet und verbessert werden, aber das Ziel bleibt klar: mehr Aufenthaltsqualität statt Durchgangsverkehr.“

Janina Luipers, Co-Vorsitzende der Koblenzer Grünen, ergänzt:

„Die CDU sollte sich in der Sache einig werden, statt die Diskussion zum Wahlkampfthema zu machen. Wir wollen gemeinsam mit Bürger*innen, Verwaltung und Fachleuten daran arbeiten, das Moselufer langfristig attraktiv, sicher und klimafreundlich zu gestalten – für alle, die dort leben, arbeiten und ihre Freizeit verbringen.“

Die Grünen kündigen an, die Entwicklung des Moselufers weiterhin konstruktiv zu begleiten – mit dem Ziel, den Bereich Schritt für Schritt zu einem attraktiven, sicheren und autofreien Raum für Rad- und Fußverkehr zu machen.

Pressemitteilung Grüne Koblenz

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Kommentare
22.10.202521:15 Uhr
Michael Krah

Was passiert dann mit den Anwohnern? Wo sollen die ihre Autos abstellen? Oder wird zwischen Alte Burg und Deutscher Kaiser nur noch an Radfahrer vermietet? Was kommt als nächstes? Wegfall der Anlegestellen damit aussteigende Touristen nicht die Radfahrer behindern? Auf dem Bus Parkplatz kann ja Fahrrad Franz dann bauen.

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