CDU-Landtagskandidat Guido Orthen möchte den Kommunen vor Ort in Mainz eine Stimme geben
Klare Prioritäten für das Adenauer Land
Insul. Klare Worte, klare Prioritäten: Beim Treffen der Ortsbürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau hat der CDU-Landtagskandidat Guido Orthen (Wahlkreis 14) den engen Schulterschluss mit den kommunalen Verantwortungsträgern bekräftigt.
Zuvor traf sich der CDU-Politiker mit VG-Bürgermeister Guido Nisius, um wichtige Themen vor Ort zu erörtern.
Orthen machte bei dem Treffen in Insul deutlich, dass seine politische Haltung fest im kommunalen Denken verankert ist. Als erfahrener Kommunalpolitiker will er auch im Landtag ein verlässlicher Vertreter der Orts- und Verbandsgemeinden sein. Entscheidungen sollen dort getroffen werden, wo die Probleme bestehen: vor Ort.
„Die Ortsbürgermeister wissen am besten, was ihre Gemeinden wirklich brauchen“, ist sich der 59-Jährige sicher. Das Engagement der politischen Ehrenamtler verdiene Respekt, Rückhalt und vor allem mehr Vertrauen statt immer neuer bürokratischer Vorgaben aus Mainz.
In der Verkehrspolitik sprach sich Orthen klar für realistische Lösungen im ländlichen Raum aus. Das Auto bleibt unverzichtbar, zugleich muss der Öffentliche Personennahverkehr spürbar verbessert werden. Thematisiert wurden zudem der dringend notwendige Weiterbau der A 1, der schlechte Zustand der Landesstraßen, insbesondere der L 73, sowie der Ausbau überörtlicher Radverbindungen. Gerade der Lückenschluss zwischen Fuchshofen und Schuld sei entscheidend, wenn das Fahrrad auch im Alltag eine echte Rolle spielen solle.
Eine Region, in der man gut und sicher lebt
Auch die Innere Sicherheit war Thema. „Der Nürburgring ist die Rennstrecke der Region, aber nicht die Ortsdurchfahrten und Landstraßen“, unterstrich Orthen. Zum Schutz der Anwohner müssten Verkehrsverstöße konsequent kontrolliert werden, auch durch dauerhafte Blitzer. Besonders deutlich wurde Orthen bei der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum. Eine verlässliche Grundversorgung dürfe nicht von der Postleitzahl abhängen. Deshalb sprach er sich ausdrücklich für die Unterstützung eines Medizinischen Versorgungszentrums für das Adenauer Land aus.
Weniger Bürokratie, mehr Eigenverantwortung
Zentrales Diskussionsthema des Abends war die angespannte Finanzsituation der Gemeinden. Orthen kritisierte die ausufernde Förderbürokratie in Rheinland-Pfalz deutlich. Hunderte Förderprogramme überforderten insbesondere kleinere Kommunen und führten zu unnötiger Bevormundung. Stattdessen brauche es weniger Bürokratie, übersichtlichere Programme und vor allem eine stärkere direkte Finanzausstattung der Gemeinden. Die Entscheidung darüber, wofür Geld ausgegeben wird, müsse wieder stärker in die Hände der gewählten Vertreter vor Ort gelegt werden. Um den ländlichen Raum dauerhaft zu stärken, forderte Orthen zudem einen zentralen Ansprechpartner auf Staatsekretärsebene, der ressortübergreifend die Anliegen des Ländlichen Raums koordiniert. Breiten Raum nahm die Bedeutung von Landwirtschaft, Forst und Jagd sowie die Kita- und Schulpolitik mit ein.
Zum Abschluss brachte Orthen seine Meinung auf den Punkt: „Der ländliche Raum darf nicht abgehängt werden. Es ist Zeit, den Kommunen wieder mehr zuzutrauen und den Menschen vor Ort mehr Vertrauen zu schenken.“
Pressemitteilung CDU-Landtagskandidat Guido Orthen
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