Politik | 03.02.2025

Kreis steht in engem Austausch mit Deutscher Botschaft in Spanien

Kreis Ahrweiler: Mehr als 77.000 Euro für spanische Flutbetroffene gespendet

Die Kreisverwaltung in Ahrweiler.  Foto: ROB

Kreis Ahrweiler. 77.683,10 Euro sind auf dem Spendenkonto für Betroffene der Flutkatastrophe in Spanien zusammengekommen. Landrätin Cornelia Weigand und die Bürgermeister der Städte Bad Neuenahr-Ahrweiler, Remagen und Sinzig, der Verbandsgemeinden Adenau, Altenahr, Bad Breisig und Brohltal sowie der Gemeinde Grafschaft hatten nach den verheerenden Unwettern mit dramatischen Überschwemmungen in der Region Valencia (Spanien) im vergangenen Herbst zu Spenden aufgerufen. Die Kreissparkasse Ahrweiler hatte das Konto unentgeltlich zur Verfügung gestellt.

„Das Flutereignis im Ahrtal hat uns gezeigt, wie wichtig Solidarität und Mitgefühl in schweren Zeiten sind. Menschen aus ganz Europa – auch aus Spanien – haben uns damals tatkräftig mit Geld- und Sachspenden sowie auch persönlich vor Ort geholfen. Diese positive, haltgebende Erfahrung und Hilfsbereitschaft möchten wir gerne weitergeben. Ich danke allen Spenderinnen und Spendern herzlich für ihre großzügige Unterstützung. Dass so viele Menschen unserem Spendenaufruf nachgekommen sind, bringt unsere große Verbundenheit mit den Betroffenen in Spanien zum Ausdruck“, betont Landrätin Weigand.

Die Spendenaktion lief vom 5. November bis zum 31. Dezember 2024. Insgesamt sind 189 Einzelspenden aus dem gesamten Bundesgebiet eingegangen. Die höchste Einzelspende beträgt 15.000 Euro.

Wie werden die Spenden an die Betroffenen verteilt?

Um die Spendengelder den Betroffenen der Unwetterkatastrophe unmittelbar und zielgerichtet zukommen zu lassen, hat die Kreisverwaltung Kontakt mit der Deutschen Botschafterin in Spanien, Maria Margarete Gosse, aufgenommen.

Die Botschaft prüft aktuell, wo vor Ort der größte Bedarf besteht und welche Einrichtungen wirksame Hilfe leisten sowie dem Gemeinwohl dienen. Sobald der Verwaltung eine finale Rückmeldung vorliegt, wird das Geld schnellstmöglich überwiesen. Weitere Informationen hierzu folgen in Kürze.

Die Kreisverwaltung in Ahrweiler. Foto: ROB

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