Politik | 07.06.2022

Würdiges Gedenken an Opfer und Betroffene der Flutkatastrophe am 14. Juli - Kosten auf 30.000 Euro festgelegt

Kreistag beschließt Kostenrahmen für Flut-Gedenkveranstaltung

Die Ahr bei Bad Neuenahr fast ein Jahr nach der Flutkatastrophe.  Foto: ROB

Kreis Ahrweiler. Am 14. Juli 2022 jährt sich die verheerende Flutkatastrophe, die weite Teile des Ahrtals zerstört hat, zum ersten Mal. Im Rahmen einer zentralen und öffentlichen Gedenkveranstaltung soll den 134 Menschen, die ihr Leben verloren haben, gedacht und Solidarität mit den Zehntausenden Betroffenen ausgedrückt werden.

2000 Menschen erwartet

„Zusammen mit den hauptamtlichen Bürgermeistern der am stärksten von der Flut betroffenen Kommunen – den Städten Bad Neuenahr-Ahrweiler und Sinzig sowie den Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr – haben wir uns darauf verständigt, dass am 14. Juli eine zentrale und offene Gedenkveranstaltung im Kurpark von Bad Neuenahr stattfinden wird, an der rund 2000 Menschen teilnehmen können“, sagt Landrätin Cornelia Weigand und lädt alle, die teilnehmen möchten, herzlich ein: „Uns ist es ein Anliegen, den vielen Betroffenen, den Helferinnen und Helfern, aber auch den Mitfühlenden, die diesen Tag in Gemeinschaft verbringen möchten und Halt suchen, einen Ort des gemeinsamen Gedenkens zu bieten. Gleichzeitig möchten wir ein sichtbares Zeichen für den Zusammenhalt in unserer Region und den gemeinsamen Aufbruch setzen. Daher haben wir bewusst auf einen festen Einladungskreis verzichtet und bieten ein offenes Veranstaltungsformat an.“

90-minütige Veranstaltung geplant

Während der rund 90-minütigen Veranstaltung wird das würdige Gedenken an die 134 Todesopfer und weiterhin zwei Vermissten im Kreis Ahrweiler im Mittelpunkt stehen. Neben Betroffenen werden auch Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Landrätin Cornelia Weigand und Bürgermeister Guido Orthen, stellvertretend für die von der Flut betroffenen Kommunen, sprechen. Umrahmt wird das Programm durch Musiker aus der Region.

Dezentrales Gedenken in vielen Orten

Am 15. Juli wird es zudem in allen flutbetroffenen Ortsgemeinden auch ein dezentrales Gedenken geben. Denn für viele Betroffene ist es wichtig, an diesem Tag in Erinnerung an die Flut vor Ort zu sein und diesen Moment in kleinerem Kreis zu begehen. Als Zeichen der gemeinsamen Trauer und Hoffnung werden an diesem Abend in allen Ortschaften die Kirchenglocken läuten.

Kosten betragen 30.000 Euro

Die zentrale Gedenkveranstaltung wird – wie vom Kreistag Ahrweiler in seiner Sitzung am 31. Mai beschlossen – mit einem Kostenrahmen von 30.000 Euro umgesetzt. Weitere Informationen zur Gedenkveranstaltung folgen in Kürze.

Pressemitteilung der

Kreisverwaltung Ahrweiler.

Die Ahr bei Bad Neuenahr fast ein Jahr nach der Flutkatastrophe. Foto: ROB

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