Politik | 23.12.2021, 12:02 Uhr

Rheinland-Pfalz rüstet beim Katastrophenschutz auf - Auch die Landkreise Ahrweiler, Mayen-Koblenz, Cochem-Zell und der Westerwaldkreis werden unterstützt

Lewentz: „Wir sind stolz auf unsere Hilfsorganisationen“

Altenburg nach der Flutkatastrophe. Foto: ROB

Rheinland-Pfalz. Innenminister Roger Lewentz hat 12 Landkreisen und kreisfreien Städten Mittel aus dem rheinland-pfälzischen Förderprogramm für den Katastrophenschutz bewilligt. Die kommunalen Aufgabenträger erhalten im Jahr 2021 Fördermittel in Gesamthöhe von 817.000 Euro für die Beschaffung von insgesamt 22 Fahrzeugen des Sanitäts-, Betreuungs- und Verpflegungsdienstes. Mit den Förderbescheiden werden Haushaltsmittel aus dem Landeshaushalt 2021 und durch entsprechende Verpflichtungsermächtigungen aus den Haushaltsjahren 2022, 2023 und 2024 bewilligt. „In diesem Jahr mussten wir leider erleben, wie unverzichtbar ein gut funktionierender Katstrophenschutz auf kommunaler Ebene ist. Mit den bewilligten Fördermitteln möchten wir die Landkreise und kreisfreien Städte dabei unterstützen, ihre Aufgaben im Katastrophenschutz bestmöglich zu erfüllen“, sagte Innenminister Lewentz. Die Expertinnen und Experten der Arbeitsgemeinschaft der Hilfsorganisationen im Katastrophenschutz Rheinland-Pfalz (Ag HiK) hatten Ende des Jahres 2018 die dritte Version des Papiers „Katastrophenschutzstrukturen des Sanitäts-, Betreuungs- und Verpflegungsdienstes“ vorgelegt. In diesem Papier wird der aktuelle Stand von Wissenschaft und Technik wiedergegeben. Innerhalb der kommenden Jahre soll die Ausstattung der Kommunen im Katastrophenschutz weiter modernisiert und den aktuellen Bedürfnissen angepasst werden. „Wir sind stolz auf die starke Arbeitsgemeinschaft der im Katastrophenschutz tätigen Hilfsorganisationen in Rheinland-Pfalz. Sie ist der zentrale Ansprechpartner des Ministeriums und bündelt gleichzeitig den katastrophenmedizinischen Sachverstand und die Interessen der Organisationen vor Ort“, betonte Lewentz. Ziel des Förderprogramms ist es, in den rheinland-pfälzischen Gebietskörperschaften möglichst einheitliche Strukturen aufzubauen. Die zuständigen Landkreise und kreisfreien Städte entscheiden jedoch in eigener Verantwortung darüber, in welchem Umfang sie welche Einheiten für den Bereich des Sanitäts-, Betreuungs- und Verpflegungsdienstes vorsehen. In der Förderrunde 2021 hat das Land Rheinland-Pfalz die Landkreise Ahrweiler (172.000 Euro), Bad Kreuznach (16.000 Euro), Cochem-Zell (134.700 Euro), Mainz-Bingen (100.000 Euro), Mayen-Koblenz (64.000 Euro), Rhein-Hunsrück-Kreis (43.200 Euro), Rhein-Pfalz-Kreis (4.500 Euro), Südliche Weinstraße (95.000 Euro) und Westerwaldkreis (44.000 Euro) sowie die Stadtverwaltungen Kaiserslautern (14.000 Euro), Ludwigshafen (50.000 Euro) und Zweibrücken (80.000 Euro) finanziell unterstützt.

Insgesamt haben die kommunalen Aufgabenträger im Katastrophenschutz und das Land den Bereich Sanitäts-, Betreuungs- und Verpflegungsdienst in der aktuellen Förderrunde mit über 2 Millionen Euro unterstützt.

Altenburg nach der Flutkatastrophe. Foto: ROB

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Wir helfen im Trauerfall
Imageanzeige
Anzeige Kochen wie es lieben. Jetzt auch draußen.
vereinbarter Sonderpreis wegen Haftnotiz in gleicher Woche
Vorabrechnung, Nr. AF2026.000438.0, September 2026
Sinziger Weinherbst
Titel
Empfohlene Artikel
86

Westerwaldkreis. Musik gehört zum Westerwald – in den Dörfern, Gemeinden und Städten, auf Vereinsfesten und Kirmesplätzen, in Kirchen und Gemeindehäusern, bei Konzerten und Jubiläen. Chöre, Musikvereine und Ensembles leisten dabei einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Miteinander. Jetzt können Westerwälder Kommunen dieses Engagement bundesweit sichtbar machen: Der Deutsche Musikrat und der Bundesmusikverband Chor & Orchester suchen erneut die „Landmusikorte des Jahres 2027“.

Weiterlesen

27

Westerwaldkreis. Der Kreisausschuss des Westerwaldkreises hat in seiner vergangenen Sitzung mehrere Vorhaben in den Bereichen Radverkehr, Bevölkerungsschutz und öffentlicher Nahverkehr auf den Weg gebracht. So hat er im Rahmen der Radwegeförderrichtlinie des Kreises beschlossen, zwei Baumaßnahmen jeweils mit der Maximalförderung zu unterstützen und in das Alltagsradwegekonzept des Westerwaldkreises aufzunehmen.

Weiterlesen

24

VG Wirges. Die Entscheidung über das Bürgerbegehren gegen den Windpark „Drei Eichen“ ist in Leuterod gefallen. Getroffen hat sie ein Ortsgemeinderat, der sich seit 2024 mit dem Vorhaben befasst und beide Rechtsauffassungen kannte.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Secco in der Weinlounge
1183

Rieden. Am 19. September 2026 erlebten die Möhnen aus Rieden einen unvergesslichen Ausflug an die Mosel. Bei herrlichem Spätsommerwetter starteten sie, nach einer kleinen flüssigen Stärkung , mit dem Bus in Richtung Cochem. Von dort aus ging die Reise bei guter Stimmung weiter mit dem Schiff nach Beilstein, wo die Gruppe zur historischen Burg hinaufwanderte. Oben angekommen, genossen die Möhnen in der Sonne leckeren Kuchen, Waffeln und Kaffee mit einem traumhaften Ausblick auf die Mosel.

Von Michaela Luxem-Orth aus Rieden

Weiterlesen

Lucia Kranz hat stolz zum wiederholten Mal den Landesehrenpreis Genusshandwerk  vom rheinland-pfälzischen Wirtschaftsminister für ihre herausragenden handwerklichen Leistungen entgegengenommen.
266

Mendig. Im Rahmen des Foodfestivals „Porta Locals“ wurde zum wiederholten Mal als besondere Wertschätzung für die besten Genusshandwerkerinnen und Genusshandwerker in Rheinland-Pfalz der Landesehrenpreis Genusshandwerk von Wirtschaftsminister Michael Ebling auch an Lucia Kranz, Inhaberin von „Lucis Kuchenhaus“ in Mendig, verliehen. Katarina Barley, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, überbrachte auch ihre Glückwünsche.

Von Hans-Peter Kranz aus Mendig

Weiterlesen