Politik | 17.05.2024, 08:00 Uhr

BLICKwinkel – Pro und Contra im Fokus

Mähfreier Mai: Den Rasenmäher für die Umwelt stehen lassen?

Im „Mähfreien Mai“ verzichten Gartenbesitzer einen Monat lang auf das Rasenmähen.  Foto: pixabay.com
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Region. Unter der Rubrik „BLICKwinkel – Pro und Contra im Fokus“ betrachten wir regelmäßig das Für und Wider von Themen, die uns alle bewegen. Dieses Mal geht es um die Aktion „Mähfreier Mai“, bei der Gartenbesitzer einen Monat lang den Rasenmäher stehen lassen sollen, um Flora und Fauna vor der Haustür etwas Gutes zu tun. Aber hat die Aktion wirklich nur Vorteile?

Pro: Gut für Pflanzen, Tiere und das Auge

Wenn man der Natur im heimischen Garten für vier Wochen freien Lauf lässt, haben Wildpflanzen die Chance, zu gedeihen und als wichtige Nahrungsquelle etwa für Bienen und Schmetterlinge zu dienen. Viele Vögel und Kleintiere nisten und brüten zudem am Boden. Den Rasen wachsen zu lassen, gibt diesen Tieren während der Brut- und Setzzeit zusätzlichen Schutz.

Ein Rasen, der nicht penibelst gepflegt ist, hilft aber nicht nur dem lokalen Ökosystem. Die vielen Wildblumen, deren Wachstum durch Hobbygärtner sonst schon im Keim erstickt wird, machen aus jedem Garten eine Augenweide.

Contra: Ohne Pflege geht es nicht

Wenn man seinen (Vor-)Garten einen Monat lang quasi sich selbst überlässt, wird dieser nicht ästhetisch ansprechender, sondern wirkt einfach nur ungepflegt. Vernachlässigt man die Pflege des eigenen Gartens, kann das für den Besitzer außerdem ganz konkrete negative Effekte haben: Pollen von blühenden Gräsern und Wildblumen können Allergien verschlimmern und das hohe Gras ist der perfekte Ort für Zecken.

Der Rasen muss nicht immer auf wenige Millimeter gestutzt sein, aber ein wenig Pflege sollte man ihm doch zuteilwerden lassen.

Euer BLICKwinkel ist gefragt!

Und nun sind unsere BLICK aktuell-Leser gefragt: Wie ist Euer BLICKwinkel auf den „Mähfreien Mai“? Lasst Ihr Euren Rasen diesen Monat einfach wachsen?

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BA

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Im „Mähfreien Mai“ verzichten Gartenbesitzer einen Monat lang auf das Rasenmähen. Foto: pixabay.com

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