Politik | 18.11.2017, 11:39 Uhr

Projekt „60 Plus Bus“ in Remagen

Oedingerinnen fuhren Probe

Die Damengruppe aus Oedingen hatte sich bereitgefunden, das Angebot zu testen.  privat

Oedingen. „Leben und Älterwerden in Remagen“ ist ein Projekt das im Stadtgebiet, zwischen Caritas und Stadtverwaltung, seit Längerem läuft und fest etabliert ist. Seit einiger Zeit nun versucht man, über die Ortsbeiräte auch die einzelnen Ortsteile mit einzubinden. In Oedingen wurde in diesem Zusammenhang der 60 Plus Bus bekannt gemacht, aber die Resonanz ließ noch zu wünschen übrig. In Person von Olaf Wulf, Mitglied im Ortsbeirat und stellvertretender Ortsvorsteher, wurde man jetzt tätig. Man lud über die Oedinger Seniorengruppe, die sich einmal im Monat im katholischen Pfarrheim trifft, freiwillige Damen zu einer Probefahrt mit dem besagten 60 Plus Bus in die Kernstadt ein.

Das „Hallo“ am terminierten Tag war groß, und der Fahrer des Busses begrüßte alle Teilnehmer auf das Herzlichste. Nach recht informativen Eingangsworten von ihm über die Abläufe und Möglichkeiten der Nutzung ging die Fahrt Richtung Einkaufszentrum nach Remagen los. Auch die Geselligkeit bei einer Tasse Kaffee sollte an diesem Vormittag nicht fehlen. Wulf erkundigte sich beim Fahrer nach einigen technischen Details und Abläufen. So kann der Bus auch Personen mit Rollator befördern, jedoch muss die Mobilität beim Einstieg individuell noch gewährleistet sein. Die vorhandene Einstieghilfe ist sicherlich eine Alternative, aber für alle Personengruppen mit den verschiedensten Beeinträchtigungen nicht ausreichend. So können Rollstühle leider nicht befördert werden. Die Kosten sind sicherlich für jedermann akzeptabel, die Beförderung kostet für die Hin- und Rückfahrt pro Person zwei Euro. Ganz begeistert zeigten sich die Oedinger Frauen von der Flexibilität des Busses. So kann man nach Absprache mit dem Fahrer einzelne Stationen innerhalb der Kernstadt ansteuern. „Da kann meine Schwester nach dem kleinen Einkauf noch einen Besuch im Altenstift Curanum mit einschließen“, bemerkte eine Oedingerin. „Ein Besuch an der Rheinpromenade nach dem Arztbesuch“, so wurden in Gesprächen der Gruppe schon die einzelnen Möglichkeiten abgecheckt. „Wir denken, dass wir in Zukunft noch häufiger diese eingerichtete Institution nutzen werden“, war der allgemeine Tenor der Teilnehmer. Mit einem Infozettel in der Hand, der über alle Notwendigkeiten bei der Buchung usw. informiert, zeigten sich auf der Rückfahrt alle ziemlich zufrieden mit dem recht aufschlussreichen Vormittag. Auch Wulf zog eine positive Bilanz des Gesehenen und Erlebten. So wird er dies im Ortsbeirat auch berichten. Wulf hofft, dass eine gewisse Mundpropaganda in Oedingen dieses Projekt unterstützen wird.

Pressemitteilung des

Ortsbeirats Oedingen

Die Damengruppe aus Oedingen hatte sich bereitgefunden, das Angebot zu testen. Foto: privat

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