Politik | 10.02.2026

Radweg: Lücke an der Mosel schließen

Josef Oster, Torsten Welling und Philip Rünz machen sich für Verbindung zwischen Dieblich und Koblenz-Lay stark

Machen sich für den Lückenschluss des Radweges an der Mosel stark (von links): Josef Oster, Torsten Welling und Philip Rünz.

Koblenz/Dieblich. „Der Radwegbau an der Mosel muss jetzt weitergehen“, sind der Koblenzer Bundestagsabgeordnete Josef Oster (CDU), Landtagsabgeordneter Torsten Welling und Landtagskandidat Philip Rünz überzeugt.

Während der Radweg zwischen Koblenz-Moselweiß und Lay ab dem Sommer 2026 befahrbar sein wird, bleibt das Teilstück zwischen Lay und Dieblich weiterhin die entscheidende Lücke für eine durchgängige Verbindung entlang der Mosel.

Für die drei Politiker und viele der Nutzer ist klar: Nach der Fertigstellung des Abschnitts Moselweiß/Lay muss konsequenterweise nun der Weiterbau in Richtung Dieblich erfolgen.

Josef Oster hat sich in dieser Angelegenheit an Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder gewandt, um den aktuellen Stand der Planungen zu erfragen. Die Antwort aus dem Ministerium zeigt, dass an dem Projekt intensiv gearbeitet wird. Nach Informationen der Auftragsverwaltung Rheinland-Pfalz wurde der rund fünf Kilometer lange Radweg in zwei Planungsabschnitte unterteilt. Für beide Abschnitte liegen Machbarkeitsstudien als planerische Grundlage vor.

Für den ersten Abschnitt zwischen der Ortslage Dieblich und dem Knotenpunkt der Bundesstraßen B49/B411 haben Untersuchungen, einschließlich eines naturschutzfachlichen Gutachtens, ergeben, dass eine moselseitige Führung in der ursprünglich geplanten Form nicht umsetzbar ist. Derzeit laufen deshalb Abstimmungen über eine alternative Trassenführung.

Für den zweiten Abschnitt vom Knotenpunkt B49/B411 bis zum Ortseingang Koblenz-Lay gibt es hingegen grünes Licht: Ein Gutachten bestätigt, dass für eine moselseitige Führung keine naturschutzfachlichen Bedenken bestehen. Auf dieser Grundlage wird aktuell die Entwurfsplanung erstellt.

Josef Oster begrüßt den Fortschritt ausdrücklich: „Der Moselradweg ist ein zentrales Infrastrukturprojekt für unsere Region. Es ist gut zu sehen, dass unser Verkehrsminister Patrick Schnieder um die Bedeutung des Lückenschlusses weiß und die Planungen nun Schritt für Schritt vorangebracht werden,“ so Oster. Landtagsabgeordneter Torsten Welling sieht das ähnlich: „Jetzt kommt es darauf an, die offenen Fragen zügig zu klären“, betont er.

Auch für CDU-Landtagskandidat Philip Rünz ist der Radweg ein wichtiger Baustein für die regionale Entwicklung: „Ein durchgängiger und sicherer Radweg ist ein Gewinn für Pendler, Familien und den Tourismus gleichermaßen. Der geplante Ausbau stärkt die Lebensqualität in unserer Region und zeigt, dass moderne Verkehrspolitik alle Mobilitätsformen im Blick hat“, so Rünz.

Verkehrsminister Patrick Schnieder unterstreicht mit dem aktuellen Planungsstand die klare Zielsetzung seines Hauses, den Radverkehr entlang der Mosel nachhaltig zu stärken. Mit der anstehenden Fertigstellung des Abschnitts Moselweiß/Lay im Sommer 2026 und der parallellaufenden Planung für den Lückenschluss nach Dieblich ist ein wichtiger Schritt hin zu einer durchgängigen Radverbindung entlang der Mosel getan.

Pressemitteilung Büro Josef Oster

Machen sich für den Lückenschluss des Radweges an der Mosel stark (von links): Josef Oster, Torsten Welling und Philip Rünz. Foto: Sebastian Krupp

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