Politik | 02.07.2025, 13:31 Uhr

SPD Urbar wählt neuen Vorstand

Sanierung der B42 als Chance für sichere Radwege

Der neue Vorstand der SPD Urbar.  Foto: privat
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Urbar. Der neu gewählte Vorstand der SPD Urbar, weiterhin mit Karin Küsel als Vorsitzende und Isabelle Blonski als stellvertretende Vorsitzende, nimmt sich umgehend eines wichtigen verkehrspolitischen Themas an: der geplanten Sanierung des B42-Abschnitts zwischen Urbar und Koblenz.

Angesichts der zunehmenden Nutzung von Fahrrädern und Pedelecs durch Bürgerinnen und Bürger aus Urbar gewinnt die Frage der sicheren Radverkehrsführung auf dieser Strecke erheblich an Bedeutung. „Immer mehr Menschen nutzen das Fahrrad auf dem Weg nach Koblenz – das entlastet den Autoverkehr und ist gut für Umwelt und Gesundheit“, so Karin Küsel.

Während innerhalb von Koblenz bereits Fortschritte für den Radverkehr sichtbar sind, etwa durch den geplanten Radweg im Zuge der Sanierung der Pfaffendorfer Brücke oder der Einrichtung von Fahrradstraßen und Radwegen, bleiben die Bedingungen zwischen Urbar und der Stadtgrenze weiterhin unzureichend. Der Leinpfad entlang des Flussufers ist unbeleuchtet und nur über eine steile Rampe erreichbar, in der dunklen Jahreszeit und bei Hochwasser nicht nutzbar. Die enge Wegführung stellt bei Begegnungsverkehr mit Fußgängern ein Sicherheitsrisiko dar.

Das Verkehrskonzept des Landkreises Mayen-Koblenz aus dem April 2022 bestätigt die Problemlage: Für den besagten Abschnitt wurde dort die höchste Sicherheitsgefährdung im Bereich „Sicherheit an Hauptstraßen“ ausgewiesen. Das Planungsbüro VIA empfiehlt ausdrücklich eine Trennung des Radverkehrs vom Kfz-Verkehr.

Die SPD Urbar appelliert daher an die zuständigen Stellen, im Rahmen der anstehenden Sanierung der B42 einen durchgehenden, abgetrennten Fahrradweg – analog zum Abschnitt zwischen Vallendar und Bendorf – einzuplanen. Auch im Bereich der Ortsdurchfahrt (Provinzialstraße) sollte geprüft werden, ob durch eine Fahrbahnverschmälerung Raum für einen sicheren Radweg geschaffen werden kann. Dies würde nicht nur die Sicherheit erhöhen, sondern zugleich die Geschwindigkeit des Verkehrs dämpfen – ein Gewinn für die stark belasteten Anwohnerinnen und Anwohner.

„Nach unserem Kenntnisstand ist die Ausschreibung der Baumaßnahme noch nicht veröffentlicht. Wir sehen daher noch die Möglichkeit, die Belange der Radfahrerinnen und Radfahrer angemessen zu berücksichtigen“, erklärt Küsel.

Die SPD Urbar setzt sich weiterhin mit Nachdruck für eine nachhaltige und bürgerfreundliche Verkehrsplanung ein und steht hierzu im engen Austausch mit Verwaltung und politischen Entscheidungsträgern.

Pressemitteilung Karin Küsel, SPD Ortsverein Urbar

Der neue Vorstand der SPD Urbar. Foto: privat

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