Politik | 16.09.2017

Baubeginn in Neuwied

Über 26 Stufen hinab zum Rhein

Freitreppe als Element der neuen Uferpromenade

Neuwied. Über 26 Stufen geht es hinab zum Rhein. Und man befindet sich mehr als vier Meter unterhalb der Uferpromenade: Möglich machen wird dies eine markante Freitreppe. Sie ist mit bis zu 80 Metern Breite ein zentrales Gestaltungselement des neuen Deichvorgeländes und soll den Rhein erlebbarer machen. Die Arbeiten dazu haben nun begonnen.

Damit startet ein wichtiger Abschnitt der Neugestaltung des Geländes vorm Neuwieder Deich. Im Moment wird noch das Rheinbett auf Bomben-Blindgänger untersucht. Danach soll bis Ende Oktober zunächst eine Spundwand stehen, die vom künftigen Treppenfuß fünfeinhalb Meter tief ins Rheinbett reicht. Sie wird vom Wasser aus errichtet, die Baugeräte stehen auf einem Stelzenponton. Die Spundwand stützt das unterste Treppenfundament und wird später in Höhe der tiefsten Stufe abgetrennt.

Steht also die Spundwand, kann der eigentliche Bau der Treppe durch das Verlegen von Betonfertigteilen folgen. Bezogen auf den mittleren Wasserstand des Rheins werden lediglich die untersten drei Stufen überschwemmt. Sitz- und Liegemöglichkeiten sind in die Treppe integriert. Im kommenden Frühjahr sollen die Arbeiten abgeschlossen werden. Ein Termin, der natürlich von eventuellem Hochwasser abhängt.

Mit den Treppenarbeiten wurde zudem der Auftrag zur Herstellung des sich rheinaufwärts anschließenden Natursteindeckwerks erteilt. Dort wird auch die dritte Schiffsanlegestelle neu entstehen. Für Treppe, Deckwerk und Schiffsanleger sind etwa 1,25 Millionen Euro kalkuliert, für die Spundwand rund 375.000. Das Land fördert diese Maßnahme mit rund 80 Prozent.

Der Bau der augenfälligen Freitreppe in Höhe der Deichkrone gibt einen ersten Vorgeschmack von der Attraktivität des späteren Geländes, nachdem bislang das Bild der Baustelle geprägt war von der notwendigen Sanierung der Kaimauer. Diese Arbeiten mussten aber wegen unerwarteter Schwierigkeiten erst einmal unterbrochen werden, Gespräche mit der beauftragten Firma zur Lösung des Problems laufen nach wie vor. Pressemitteilung der

Stadtverwaltung Neuwied

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Dauerauftrag
Gesundheit im Blick
Gesundheit im Blick // Allgemeine Augenheilkunde
Kleinanzeige Gartenpflege
Dipl.-Ing. bzw. Bachelors of Arts/Engineering (m/w/d)
Stellenanzeige Reinigungskraft
Stellenanzeige Sachbearbeiterin im Veterinärwesen
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Vor wenigen Wochen veröffentlichte die Polizeiinspektion Andernach eine Mitteilung, in der sie über verstärkte Kontrollen in der Andernacher Fußgängerzone informierte.
1195

Anlass waren zahlreiche Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern. Immer wieder werde die Fußgängerzone trotz des geltenden Fahrverbots von Radfahrern sowie Fahrerinnen und Fahrern von E-Scootern befahren. Lesen Sie mehr in unserem RegioMAGAZIN

Weiterlesen

Da die Bundesstraße im Bereich der Unfallstelle über eine Hochbrücke verläuft und der Lkw auf der zerstörten Leitplanke direkt vor dem Abgrund stehen geblieben war, gestaltete sich die Bergungssituation als anspruchsvoll.
2249

Altenahr / VG Altenahr. Am heutigen Freitagmorgen wurde die Freiwillige Feuerwehr der Verbandsgemeinde Altenahr um 09:56 Uhr durch die Integrierte Leitstelle (ILS) Koblenz zu einem Verkehrsunfall mit einem Lkw auf der Bundesstraße 257 in Fahrtrichtung Adenau alarmiert. Die Einsatzstelle befand sich nur wenige hundert Meter vom temporären Standort der Freiwilligen Feuerwehr Altenahr entfernt, unmittelbar hinter dem Übigs-Tunnel.

Von Verbandsgmeindeverwaltung Altenahr Presse- und Öff aus Altenahr

Weiterlesen

Symbolbild.
1403

PETA Streetteam Koblenz protestiert gegen Speziesismus

18.07.: „Tiere“ verspeisen Menschen bei blutigem Mahl

Koblenz. In Koblenz wird ein Protest gegen Speziesismus organisiert. Am 18. Juli 2026 veranstaltet das freiwillige PETA Streetteam Koblenz eine eindrucksvolle Demonstration auf dem Richard Wilke Platz. Die Aktion, die von 15 bis 16 Uhr stattfindet, soll auf die weit verbreitete Diskriminierung von Tieren in der Gesellschaft aufmerksam machen. Teilnehmende in Tierkostümen werden symbolisch einen Menschen...

Weiterlesen