Baubeginn in Neuwied
Über 26 Stufen hinab zum Rhein
Freitreppe als Element der neuen Uferpromenade
Neuwied. Über 26 Stufen geht es hinab zum Rhein. Und man befindet sich mehr als vier Meter unterhalb der Uferpromenade: Möglich machen wird dies eine markante Freitreppe. Sie ist mit bis zu 80 Metern Breite ein zentrales Gestaltungselement des neuen Deichvorgeländes und soll den Rhein erlebbarer machen. Die Arbeiten dazu haben nun begonnen.
Damit startet ein wichtiger Abschnitt der Neugestaltung des Geländes vorm Neuwieder Deich. Im Moment wird noch das Rheinbett auf Bomben-Blindgänger untersucht. Danach soll bis Ende Oktober zunächst eine Spundwand stehen, die vom künftigen Treppenfuß fünfeinhalb Meter tief ins Rheinbett reicht. Sie wird vom Wasser aus errichtet, die Baugeräte stehen auf einem Stelzenponton. Die Spundwand stützt das unterste Treppenfundament und wird später in Höhe der tiefsten Stufe abgetrennt.
Steht also die Spundwand, kann der eigentliche Bau der Treppe durch das Verlegen von Betonfertigteilen folgen. Bezogen auf den mittleren Wasserstand des Rheins werden lediglich die untersten drei Stufen überschwemmt. Sitz- und Liegemöglichkeiten sind in die Treppe integriert. Im kommenden Frühjahr sollen die Arbeiten abgeschlossen werden. Ein Termin, der natürlich von eventuellem Hochwasser abhängt.
Mit den Treppenarbeiten wurde zudem der Auftrag zur Herstellung des sich rheinaufwärts anschließenden Natursteindeckwerks erteilt. Dort wird auch die dritte Schiffsanlegestelle neu entstehen. Für Treppe, Deckwerk und Schiffsanleger sind etwa 1,25 Millionen Euro kalkuliert, für die Spundwand rund 375.000. Das Land fördert diese Maßnahme mit rund 80 Prozent.
Der Bau der augenfälligen Freitreppe in Höhe der Deichkrone gibt einen ersten Vorgeschmack von der Attraktivität des späteren Geländes, nachdem bislang das Bild der Baustelle geprägt war von der notwendigen Sanierung der Kaimauer. Diese Arbeiten mussten aber wegen unerwarteter Schwierigkeiten erst einmal unterbrochen werden, Gespräche mit der beauftragten Firma zur Lösung des Problems laufen nach wie vor. Pressemitteilung der
Stadtverwaltung Neuwied
RegioMAGAZIN
Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.
- 30 Tage gratis
- Neue Ausgabe jeden Tag
- Für unterwegs gemacht
Im Bereich der Ramersbacher Straße wird gebaut:
Ahrweiler: Vollsperrung bis Sommer 2027
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die städtische Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft (AuEG) beginnt in der Ramersbacher Straße in Ahrweiler bald eine umfassende Kanalbaumaßnahme. Dabei werden der Regen- und Schmutzwasserkanal sowie Hausanschlüsse erneuert bzw. saniert.
Weiterlesen
Friedrich Merz erteilte der Finanzierung der Regenrückhaltebecken über den Wiederaufbaufonds eine Absage:
Rückhaltebecken-Finanzierung: Große Enttäuschung im Ahrtal
Kreis Ahrweiler. Bundeskanzler Friedrich Merz hat schriftlich auf den gemeinsamen Brief der Landkreise Euskirchen, Vulkaneifel und Ahrweiler zur Finanzierung der Hochwasserrückhaltebecken aus Mitteln des Aufbauhilfefonds (siehe gemeinsame Pressemeldung vom 17. Juni 2026) geantwortet. In seinem Antwortschreiben werden verschiedene Gründe angeführt, aus denen die vom den Kreisen vorgeschlagene Verwendung der Mittel des Wiederaufbaufonds aus Sicht des Bundes nicht möglich sei.
Weiterlesen
Personalfest in Andernach
Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach feiert Personalfest unter dem Motto „Bella Italia“
Andernach. Italienisches Flair, gutes Essen und vor allem viel Gelegenheit zum gemeinsamen Austausch: Unter dem Motto „Bella Italia“ hat die Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach ihr Personalfest gefeiert. Zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kamen auf dem Klinikgelände zusammen und verbrachten abseits des Arbeitsalltags einen gemeinsamen Abend.
Weiterlesen